Das mit der Impulskontrolle ist wichtig. Ein Hund hat nur eine begrenzte Menge davon, wird sie den ganzen Tag verbraucht (zB durch offenstehende Türen, durch die der Hund will, aber nicht darf), fehlt sie an anderer Stelle und dann ist das Theater groß.
Beiträge von Vrania
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Achja, Zugang zum Wasser sollte ein Hund IMMER haben, gerade wenn er Trockenfutter bekommt. Da hat Bequemlichkeit im Sinne von “wenn er nicht trinkt, schläft er durch“ nix zu suchen.
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Warst du schonmal beim Tierarzt? Dauerhaft 3-4 Mal stündlich pinkeln ist wohl eher nicht normal, ich würde da eine Blasenentzündung o.ä. vermuten und das auf jeden Fall abklären lassen.
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Sollte man natürlich im Vorfeld abklären. Ich hatte zur Besichtigung auch Enya mit, das war der Dame sehr recht, um sich ein Bild vom Hund zu machen. Beim zweiten Zusammentreffen wurde dann auch Hund Nr 2 auf ihren Wunsch präsentiert, dann war sie beruhigt und war überzeugt, dass keine Menschenfresser einziehen. Einfach so den Hund mitbringen ist natürlich doof bzw. Könnte man höchstens machen, wenn man den Hund im Auto lassen kann und dann vor Ort nachfragt, ob das Mitnehmen erwünscht ist.
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PS: ich kann einfach nicht verstehen, daß wenn jemand hier im Forum um Hilfe bittet, so oft der Ratschlag kommt, man soll den Hund doch abgeben, weil überfordert. Die Leute melden sich doch hier, um Hilfe zu bekommen - nicht um den Hund zu vermitteln! Das bedeutet, sie sind eben nicht so verzweifelt, daß sie den Hund abgeben möchten, sondern wollen es VERSUCHEN, sind bereit, mit dem Hund zu arbeiten!
Wenn ich hier um Rat suchen würde, und bekäme mehrfach solche Antworten (ich weiß, keine davon ist wirklich böse gemeint!)- ganz ehrlich, das entmutigt doch eher, als zu helfen..... Vor allem ist es nicht schön, als erstes zu lesen zu bekommen, daß man mehr oder weniger nicht für fähig gehalten wird, das hinzubekommen.
Natürlich ist es viel Arbeit - aber die TS ist doch bereit, diese zu leisten. Sie weiß nur noch nicht, WIE - und das war die Frage. Nicht, wie oder wohin sie den Hund schnellstmöglich vermitteln könnte...
Ja, natürlich ist sie bereit, das leisten zu wollen. Die Frage ist halt einfach "kann sie das auch?". Wenn es jetzt schon an allen Ecken (also den Rahmenbedingungen) krieselt und abzusehen ist, dass sich gewisse Probleme wohl nicht kurzfristig abstellen lassen, habe ich da schon Zweifel. Und dann zu sagen "du KANNST sie auch abgeben, auch wenn sie nicht mit dem ersten gleich mitgehen würde" ist in meinen Augen nichts Schlimmes und auch nicht böse gemeint. Was ist das beste für Hund und Besitzer, darum gehts doch am Ende immer. Dass der Hund "einfach so" abgegeben wird, will bestimmt keiner hier und steht ja auch gar nicht zur Debatte.... nur die Frage "ist die Situation wirklich haltbar?". Hilft ja auch niemandem was, wenn die TE wieder ihre Wohnung verliert durch den Hund. Insofern... einfach der Rat, das Ganze mal selbstkritisch und möglichst objektiv zu hinterfragen. Wie gesagt, ich sehe das nach den Schilderungen hier gar nicht so sehr als Härtefall im Sinne von deprivierter Angsthund, der nie "normal" sein kann. Aber einfacher macht es die momentane Situation halt auch nicht.
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Ich finde es halt interessant. Der Titel ist ein Hilferuf, du kommst so langsam an deine Grenze. Auf Nachfrage bzw. als Reaktion deinerseits kommt jetzt aber immer "nö, das geht alles, ich mache das eigentlich eh schon richtig, es gibt kein Problem".
Wenn ich versuche dein Geschreibsel zu entwirren und das alles so ist, wie du es wahrnimmst, hast du da keinen Angsthund, schon gar keinen Hund mit Deprivation, sondern einfach nur einen unsicheren bis ängstlichen Hund, dem DU keine Sicherheit gibst. Insofern wäre es auf jeden Fall angeraten, dein Verhalten zu ändern. Du schreibst auf der einen Seite "sie hat Angst vor..." auf der anderen Seite soll der Hund "robuster sein als andere Hunde"?
Dass ein Hund im Zweifelsfall mit Aggression antwortet, wenn er sich nicht anders zu helfen weiß, ist doch logisch. Sie knurrt dich jetzt schon (im Alter von 9 Monaten) an, wenn du mit ihr schimpfst... ja, da sollten deine Alarmglocken schrillen, denn offensichtlich vertraut der Hund dir in der Situation nicht. Das ist nicht "Aufmüpfigkeit" oder "Austesten", sondern aus Sicht deines Hundes greifst du ihn grundlos an, während er vermutlich einfach nie das gewünschte Verhalten in der jeweiligen Situation gelernt hat und gar nicht weiß, was er tun soll oder das gerade nicht machen kann.
Mit einem ängstlichen Hund solltest du positiv arbeiten und ihm zeigen, dass du die sichere Konstante bist. Das bedeutet Konsequenz, aber ganz sicher nicht Schimpfen.
Natürlich bist du in einer beschissenen Situation, denn mit einem unsicheren, wachsamen und angstaggressiven Hund in einem Mehrparteienhaus hast du einfach mal die A*karte, weil sich solche Verhalten nicht von jetzt auf gleich abstellen lassen, sondern im Gegenteil sehr sehr lange brauchen. Einen Mitbewohner sehe ich grundsätzlich gar nicht als so schwierig an, wenn der Hund genug Zeit hat, ihn kennenzulernen, am besten außerhalb der Wohnung, deinen Freund hat sie ja scheinbar auch akzeptiert, während ihr da gelebt habt. Die Frage ist halt nur, wie ein Fremder, der vielleicht gar nichts mit Hunden am Hut hat, mit ihr umgeht und ob der großartig Lust auf ständiges Gebell in der Wohnung hat. Sehe ehrlich gesagt nicht, dass du da in näherer Zukunft realistisch jemand passenden findest.
Insofern stellt sich für mich eigentlich die Frage: wie stellst du dir das weiter vor? Jetzt mal angenommen, sie bellt auch noch zumindest die nächsten paar Monate, wenn jemand durch den Flur geht, die Anwohner regen sich auf, du findest auch keinen Mitbewohner. KANNST und willst du dir das dauerhaft leisten? Einen guten Trainer solltest du dir auch besorgen, definitiv und zwar einen, der mit positiver Verstärkung arbeitet und nicht sagt "der Hund ist jetzt angekommen, der testet aus, gib mal ordentlich Kontra".
Ich würde an deiner Stelle definitiv über eine Abgabe nachdenken. Diesen Unsinn von "sie geht mit niemand anderem mit" kannst du dir aus dem Kopf schlagen, Hunde sind durchaus anpassungsfähig und die allermeisten können sich auch in ein anderes (für sie ggf besseres) Leben einfügen. Natürlich kann man so einen Hund nicht einfach dem Nächsten mitgeben, aber nach einem ausreichenden Kennenlernen, würde das sicher gehen, auch ohne Drama für den Hund. Obwohl es natürlich nicht leicht ist, für so einen Hund das wirklich passende Zuhause zu finden, wo sie auch entsprechend gefördert werden kann. Aber man könnte es zumindest versuchen.
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Ich füttere Josera SensiPlus. Enya verträgt auch fast nix und bekommt von allem möglichen Durchfall.... habe die richtig hochwertigen Futter fast alle durch, ständig Durchfall. Bei Feuchtfutter überhaupt immer. Mit mittelklassigem Futter wie Josera und auch Markus Mühle Naturnah gehts bei uns wirklich gut. Wir sind jetzt am zweiten Sack und langsam wird auch das Fell richtig schön. Aber auf jeden Fall erst Darmparasiten ausschließen lassen, bevor man groß am Futter rumdoktert.
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Kratzer am Bauch und eitrige Pickel? Sicher, dass es ne Futtermittelallergie ist? Enya hat das auch oft, die ist auf Grasmilben allergisch. Je nachdem, wo wir durchlaufen, ists mal schlimmer und mal besser, in letzter Zeit wars super. Wär aber vielleicht auch ne Idee.
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Aber geschäftstüchtig die Kleine, 650€'
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Will teilen: Bullshihtz Welpen zu vergeben !
Bullshihtz Welpen zu vergeben !, € 750,- (4661 Roitham) - willhaben
Was gibt's besseres als Bullshit Welpen?