Beiträge von Munchkin1

    Limetti Diese Sticks sind nett, ehrlich, als dritte Alternative werfe ich mal den Apple TV in den Raum, den gibt’s auch noch.

    ABER: für jemanden, der mit diesen Spielereien schnell überfordert ist, muss man es nicht komplizierter machen, als zwingend notwendig:


    - HDMI Kabel kaufen. Heißt genau so, kriegst du quasi überall, wo es irgendwas elektronisches gibt, auch im Kaufland.

    - Ein Ende in den Fernseher, eins in den Laptop. (Buchse ist bei beiden Geräten bei dir beschriftet mit HDMI, sieht bei beiden gleich aus, ist egal, welches Ende wo rein kommt)

    - Laptop aufstellen und anmachen, Programm auswählen

    - Auf deiner Fernbedienung Taste oben rechts drücken, mit den Pfeiltasten HDMI auswählen und OK drücken. Da du 2 HDMI Plätze im Fernseher hast, musst du prüfen, welchen von beiden du nutzt, also entweder die Zahl merken oder ausprobieren, wo du Signal empfängst


    Info am Rande: ab dem Moment hast du eine Mischnutzung, d.h. Lautstärke regelst du am Fernseher, Inhalt am Laptop

    Bei den Sticks ist das grundsätzlich ähnlich, aber man hat halt eine Fernbedienung für den Stick und muss im Zweifel nicht ständig aufstehen zum Umschalten


    (sorry, wenn das jetzt zu einfach formuliert war, ich bin gewohnt, meine Eltern auf paar hundert km Entfernung durch quasi jede technische Hürde zu Lotsen und die sind de facto in der Lage, das Internet zu löschen, weil sie genau null Komma gar keine technische Affinität besitzen)

    Vieles habe ich auch beibehalten, einiges modifiziert.

    Beim Karpfen gibt es einen Kompromiss (tiefgefroren gekauft als Filet) seit dem Karpfentrauma von 2014. Also Trauma für mich und den Karpfen.

    Kirchenbesuch entfällt heutzutage.


    Oh eins hab ich vergessen: das obligatorische Teilen der Weihnachtsoblate. War ein langer Tag gestern.


    Der Plastikbaum existiert nicht mehr, was ich persönlich sehr schade finde.

    Aber auf Mehrheitsbeschluss muss es ein frisch gesägter Baum sein, so dass es diese Tradition nicht mehr gibt.

    Mein Sohn und mein Vater machen das gemeinsam, was bedeutet, dass sie aussuchen und sich dabei vorzüglich streiten, beide meckern, wie stumpf die Säge ist und ich das Ding derweil mit der wunderbar scharfen Säge bearbeite. Tragen und Schmücken tun aber die beiden, ich fahre das Fluchtfahrzeug

    Der Baum wurde immer am 24. morgens geschmückt.

    Über Jahre hinweg war es ein Plastikbaum, der bei meinen Großeltern auf dem Dachboden lebte. Ich habe den jedes Jahr zusammen mit meinem Opa aufgebaut und geschmückt.

    Bis heute weiß ich, wie das geht.


    Die lebenden Karpfen kenne ich auch noch. PS: Karpfen esse ich bis heute nicht.


    Zum Essen gab es immer schon 12 Gericht(lein), alle vegetarisch.

    Pierogi, Rote Beete Suppe, Kroketten mit Füllung, Fisch mit Gemüse und der verhasste Karpfen, Salate, Kompott, Kuchen. Als Kuchen immer Mohnstriezel, Marmeladenstriezel, Käsekuchen und Apfelkuchen.


    Bescherung war, wenn der erste Stern am Himmel sichtbar war.

    Wenn die Kinder danach Ausschau hielten, kamen mysteriöserweise Geschenke unter den Baum.


    Und die Mitternachtsmesse war obligatorisch.


    Der 1. und 2. Weihnachtstag waren eine gesetzlose Zeit, die ausnahmslos im Pyjama vor dem Fernseher oder mit den neuen Geschenken verbracht wurde.

    Zu essen gab es morgens immer gebratene oder gebackene schlesische Weißwurst mit roter Beete und Meerrettich (schmeckt etwas anders als bayrische, eher wie geräucherter Knoblauch in Wurstform), mittags Braten oder Gans und die restliche Zeit Kuchen ohne Ende.

    Tipp?

    Ja, definitiv. Ich warne aber vor, dass du ihn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mögen wirst.


    Ihr als Erwachsene müsst aus dem Quark kommen und Hund und Kind konsequent voneinander trennen, bevor etwas passiert.

    Der Hund signalisiert deutlich, dass er kein Interesse an Kontakt mit dem Kind hat. DAS ist schonmal ein Vorteil, den ihr so gar nicht seht. Der Hund gibt euch die Chance, zu reagieren, die Chance, ihm zu helfen.

    Wie kann es sein, dass trotz deutlicher Warnsignale das Kind immer noch in der Nähe des Hundes ist?


    Ein Tier hat ebenfalls Sympathien und Antipathien. Muss man nicht verstehen, muss man aber akzeptieren.

    Du hast im Leben sicher auch Menschen, bei deren Gedanken oder Anblick du überlegst, wie du den Kontakt vermeiden kannst. Kannst du mehr oder weniger höflich durchsetzen. Und genau das macht der Hund.


    Tut mir leid, aber da würde ich nicht versuchen, herumzudoktorn, besonders nicht aus der Ferne und mit einem Kleinkind.

    Würde ich mir ehrlich gesagt nicht mal einen Trainer holen, das Risiko wäre mir als Mama und Hundefreundin viel zu groß

    Mit Mailo haben wir viele verschiedene Dinge durch:


    Futter komplett erarbeiten lassen - also nichts aus dem Napf.

    Reine Napffütterrung, abzüglich einer kleinen Menge fürs Training

    Mischfütterung - teils Napf, teils Training


    Einen großen Unterschied habe ich nicht erkennen können.

    Wichtig nur, dass er (abhängig vom Futter) zwei Mahlzeiten mindestens bekommt, bei kaltgepresster Nahrung sogar lieber 3 Mahlzeiten, sonst haben wir Nüchternerbrechen.


    Vielleicht liegt es auch daran, dass Futter für ihn in der Qualität unter Arbeit liegt, ich ihn also mit Futter nur semi-gut belohnen kann.

    All You Can Eat fällt hier raus, der Herr würde aus Langeweile fressen, bis er platzt. Buchstäblich.

    Ich weiß nicht, ob du den roten Faden schon selbst gefunden hast, aber aus deiner Erzählung sind die Bisse gar nicht so willkürlich, wie du vermutest

    Zum Einen reagiert Taya laut deinen Erzählungen immer dann, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert:

    Plötzlich Menschen am Fahrstuhl, um die Ecke, dicht an ihr vorbei.

    Passt übrigens auch dazu, dass in einer Menschengruppe nichts passiert - das Setting überrascht sie nicht. Viele Menschen sind halt viele Menschen, einer mehr oder weniger ändert das Bild nicht.

    Mich würde ja interessieren, ob es weitere Zusammenhänge gibt: Tageszeit, Lichtverhältnisse, Wetter…

    Du merkst vielleicht, dass ich ein wenig auf ihre Sehkraft denke. KANN ein Faktor sein, muss aber nicht.


    Zum anderen hast du losgelöst davon die Situation mit dem Halter des anderen Hundes und grundsätzlich Hundethematik, also schneller Wechsel von „gut“ zu „schlecht“.

    Eigentlich auch recht einfach erklärbar - du hast einen Hund, der nicht sonderlich viele positive Erfahrungen in der ersten Zeit seines Lebens gemacht hat. Und genau dann hat dieser Hund gelernt, dass Menschen für ihn unberechenbar sind. Mal sind die gut (streicheln, füttern) und mal böse (Türschwelle als nachhaltig verinnerlichte Grenze).

    Taya ist im Zwiespalt und reagiert je nach Länge der Zündschnur. Sie will ja grundsätzlich den Kontakt, erträgt ihn aber eben nicht lange.


    Lange Rede kurzer Sinn:

    Du wirst um Management nicht herum kommen, wenn du mit ihr gemeinsam lebst.

    Das vermeidet Stress für euch beide, für sie, weil sie sich darauf verlassen kann, dass du sie vor solchen unangenehmen Situationen schützt und für dich, weil dein Hund nicht mehr plötzlich, für dich unbegreiflich, zubeißt.

    Ich würde ganz konsequent Maulkorb drauf machen außerhalb der Wohnungstür. Kann ja auch ein bunter, hübscher sein, die sehen mittlerweile echt schick aus. Vorausschauend laufen, willkürliche Kontakte würde ich meiden, euer Hund hat keinen Nutzen davon und sie ist nicht Eigentum der Gesellschaft.

    Mag sich drakonisch anhören, aber da wäre mir die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten wichtiger