Beiträge von Munchkin1

    Ich dörre auch ab und an für Mailo


    Meine Erfahrungen:

    Niere stinkt bestialisch nach Urin, das habe ich einmal gemacht und danach nie wieder. Dörrautomat stand dann auch auf der Terrasse, im Haus ging das gar nicht.


    Leber dörre ich etwas an, schneide dann in Stücke und zerkleinere diese immer wieder mal, weil ich finde, dass sich rohe Leber sonst so blöd teilen lässt.


    Muskelfleisch gibt’s selten, wenn dann sind das Reste von uns. Die sind problemlos.


    Läuft hier meist über Nacht, mittlerweile habe ich die Stückgröße auch gut raus

    Falls sich jemand noch an die Feuerlöscheraktion zu Silvester erinnert und das vorläufige Ende vom Lied haben möchte:


    Der Mitarbeiter der Firma, die die Löscher befüllt hat sich gefreut wie ein kleines Kind, das Weihnachten und Geburtstag gleichzeitig feiern darf, als ich ihm erzählt habe, was passiert ist und das SEINE Löscher mal richtig im Einsatz waren und nicht nur einfach so geleert werden mussten.

    Bitte in allen Details und so ausführlich wie möglich. War schon irgendwie niedlich.


    Die Rechnung beträgt knapp 550€ für das Füllen von 3 Löschern und die soll ich bitte an den Hauseigentümer weiter leiten, ob als Versicherung oder Spende ist der Heimleitung gleich.

    Ich hab das Ding auf einem Seminar bei mehreren Hunden im direkten Einsatz gesehen.


    Hmm ja, kann man machen (wenn man ein paar Nieren auf dem Schwarzmarkt verkaufen will), muss man aber vielleicht auch nicht.

    Wirkte auf mich wie ein minimal anderes Zuggeschirr, nichts mehr und nichts weniger.


    Mir war es das Geld nicht wert

    Ich gehe da als Mutter und Hundehalterin absolut mit, dass die Situation so wie sie ist brandgefährlich ist und mit Neugeborenem im Haus sicherlich nicht einfacher wird.


    Logistisch könnte man das durchaus lösen - Hund ist nachts WEIT außerhalb der Reichweite der Menschen, schläft zB im Wohnzimmer hinter einem Babygitter abgetrennt, so dass das Baby versorgt werden kann, ohne dass man Gefahr läuft, verletzt zu werden.

    Aber das ist ein mikroskopischer Baustein in diesem Gebäude und wird die grundsätzliche Problematik nicht lösen.


    Geh eher davon aus, dass die plötzliche dauerhafte Anwesenheit eines Menschen, der sich aus Hundesicht völlig unvorhersehbar und irrational benimmt, einen dauerhaften und riesigen Stressor ZUSÄTZLICH in ein System integriert, das ohnehin schon nicht wirklich funktioniert. Alle Beteiligten kommen nochmal ein ganzes Stück mehr unter Druck, die Nerven werden (schon im Bestfall) brach liegen, jedenfalls deutlich mehr als jetzt.


    Mir wäre das definitiv zu risikoreich und ich glaube, da würde ich auch meinen Partner mit in die Verantwortung als Vater eines kleinen Menschen nehmen. Saublöde Situation, saublöde Entscheidung, weiß ich, tut mir leid. Aber wo ich als Erwachsene mich bewusst entscheiden kann, ob ich mit einem Hund zusammenleben möchte, der mich je nach Tageslaune (oder anderen, bislang nicht bekannten Faktoren) bestenfalls toleriert und schlimmstenfalls vertreiben möchte, da kann ein Kind das nicht und da müssen die Eltern eben ran.


    Sorry, ich bin halt ehrlich und nicht nett

    Ich seh das immer wieder, wenn zwei „Schulen“ aufeinander prallen.


    Ich bin großer Freund von Impulsreiten, tendenziell angelehnt an die Westernreitweise, aber eben nur angelehnt.

    Sprich ich gebe meinem Pferd einen Impuls, was es tun soll, solange es genau das tut, hat es seine Ruhe vor mir, ich lobe halt ggf. nur.

    Weit entfernt von dauerhaften Schenkel- und Zügelhilfen, wie man sie in den alten Schulen der englischen Reitweise kennt. Das habe ich vor einigen Jahrhunderten im Abteilungsreiten beigebracht bekommen.


    Jeder, ausnahmslos jeder Reiter, der auf die Trottel kommt, staunt Bauklötze, wie wenig Einwirkungen eigentlich nötig sind, damit das Hü halbwegs passabel läuft. Also klar, Vollblutaraber und ihre Giraffenhaltung sind speziell, aber man kann damit arbeiten und sie an den Zügel reiten. Anders, aber möglich.

    Dumm und Dümmer haben Potential. Ich empfehle eine Kamera |)

    Hab ich einmal gemacht, beim „Freispringen“.

    Trottel 2 springt für sein Leben gerne, er kann es tatsächlich auch.


    Trottel 1 hingegen…

    Der „Sprung“ war Cavalettohöhe. Ich halte die Kamera drauf, plötzlich sehe ich ein Pferd, das auf die Schnauze fliegt und weiter rutscht.

    Mit so einer Wucht, dass er eine Stange zerlegt hat, in die er rein gerutscht ist.

    Zum Glück nicht mehr passiert.


    Handy rausgeholt, Aufnahme in Zeitlupe angesehen, um rauszufinden, was zum :face_with_symbols_on_mouth: da passiert ist.

    Hat Trottel 1 wohl nicht ernsthaft versucht, überm Sprung das Bein zu wechseln und ist dabei, weil das ja nur ein Hüpfer war, mitten im Wechsel gelandet, hatte also kein tragendes Bein mehr?


    Dafür ist der Bursche irrsinnig lieb. Strunzdoof aber irrsinnig lieb.

    Oh Munchkin1 die beiden Hübschen zeigst du viel zu selten.

    Ich weiß. Aber Dumm und Dümmer sind halt einfach so sehr damit beschäftigt, mich in den Wahnsinn zu treiben, dass ich nicht mehr ans Fotografieren denke.

    Letzte Schandtat: Trottel 1 (Schimmel) hatte morgens die Hälfte der Decke von Trottel 2 (Brauner) in der Box und ein blutiges Bein.

    Wie, was und zu welchem Zweck wird ein ewiges Rätsel bleiben.

    Trottel 1 darf man auch niemals nicht in die Nähe von Stangen lassen, egal wie niedrig. Der hat 4 Beine zuviel

    Geil, auf dem Reitplatz (oder ist das der Paddock?) kannst ja auch Schlittschuhlaufen :ugly:

    Nicht ganz so runder Roundpen oder Longierplatz


    Und ich sage nicht, dass wir das tun. Genauso wie wir ganz sicher nicht mit dem Trecker Schlitten durch den Forst ziehen lassen, wenn genug Schnee liegt

    Tatsächlich habe ich neben dieser Aussage


    Die sehr leicht übertragbare Krankheit verläuft bei den meisten erwachsenen Tieren nicht tödlich, führt aber zu einem lange anhaltenden Leistungsabfall

    noch diese gefunden

    Das Virus tötet etwa vier Prozent der infizierten erwachsenen Tiere. Bei Jungtieren liegt die Sterblichkeitsrate mit bis zu 100 Prozent deutlich höher

    Der Leistungsabfall ist für mich keine reelle Erklärung für so massive Schutzmaßnahmen, weil nicht alle infizierten Tiere „Leistung“ erbringen und selbst wenn es so wäre - tot erbringen sie gar keine Leistung mehr, die Kadaver werden ja nicht genutzt.

    Die Jungtiersterblichkeit würde als Erklärungsmodell schon eher Sinn ergeben, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es tatsächlich keine reell durchführbare Möglichkeit geben soll, da eine Isolation einzuführen.


    Aber wie gesagt - Gretchenfrage, jemand wird sich sicher etwas dabei gedacht haben