Ich gehe da als Mutter und Hundehalterin absolut mit, dass die Situation so wie sie ist brandgefährlich ist und mit Neugeborenem im Haus sicherlich nicht einfacher wird.
Logistisch könnte man das durchaus lösen - Hund ist nachts WEIT außerhalb der Reichweite der Menschen, schläft zB im Wohnzimmer hinter einem Babygitter abgetrennt, so dass das Baby versorgt werden kann, ohne dass man Gefahr läuft, verletzt zu werden.
Aber das ist ein mikroskopischer Baustein in diesem Gebäude und wird die grundsätzliche Problematik nicht lösen.
Geh eher davon aus, dass die plötzliche dauerhafte Anwesenheit eines Menschen, der sich aus Hundesicht völlig unvorhersehbar und irrational benimmt, einen dauerhaften und riesigen Stressor ZUSÄTZLICH in ein System integriert, das ohnehin schon nicht wirklich funktioniert. Alle Beteiligten kommen nochmal ein ganzes Stück mehr unter Druck, die Nerven werden (schon im Bestfall) brach liegen, jedenfalls deutlich mehr als jetzt.
Mir wäre das definitiv zu risikoreich und ich glaube, da würde ich auch meinen Partner mit in die Verantwortung als Vater eines kleinen Menschen nehmen. Saublöde Situation, saublöde Entscheidung, weiß ich, tut mir leid. Aber wo ich als Erwachsene mich bewusst entscheiden kann, ob ich mit einem Hund zusammenleben möchte, der mich je nach Tageslaune (oder anderen, bislang nicht bekannten Faktoren) bestenfalls toleriert und schlimmstenfalls vertreiben möchte, da kann ein Kind das nicht und da müssen die Eltern eben ran.
Sorry, ich bin halt ehrlich und nicht nett