Es macht mich wirklich traurig all das hier zu lesen.
Mir ist klar wie hart das klingt, aber wenn die HH ihr Leben nicht so ändern kann oder möchte, dass dieser verstörte Hund bei ihr seine Angst überwinden kann, dann sollte sie bereit sein, ihm anderswo ein Zuhause zu suchen, was besser zu ihm passt.
Sicher, sie hat einiges probiert, sie hat sich bemüht, getrauert, gehofft... Aber hier scheint mir der Moment gekommen zu sein, wo sie loslassen muss, wenn sie keinen anderen Weg mehr sieht, keine anderen Versuche mehr machen kann oder will, als einen gesunden Hund operieren zu lassen.
Es wird seine Probleme ja doch nicht lösen!
Wieso ihm das also antun, wenn sie ihn danach höchstwahrscheinlich sowieso nicht behalten kann/will oder er ewig weiter an seiner Angst zu tragen hat?
Ist das fair?
Er wird neue Probleme bekommen.
Ich finde nicht, dass es ihr zusteht das zu tun.
Ich verstehe, wie schwer es ist loszulassen. Aber BITTE, hier wäre Bescheidenheit angesagt. Hier sollte es zuerst um den Hund gehen, um die Unversehrtheit seines Körper und seiner Persönlichkeit.
Falls sie es zumindest noch aufschieben mag, würde ich ihr gern "Ich halte dich -Wegweiser für ungehaltene Hunde" empfehlen. Ich lese gerade in Teil 2 und denke, die Bücher könnten den beiden helfen.
Ich selbst habe mit Ayu eigene Trainings Techniken entwickelt, die auf seinen Neigungen aufbauen und uns sehr schnell voran gebracht haben. Sollte deine Freundin doch noch Geduld haben, würd ich euch auch gern was dazu schreiben, oder mit ihr sprechen, wenn sie möchte.
Wenn sie nun aber nicht mehr kann, finde ich wirklich, dass sie die Kraft aufbringen muss ihn seinen Weg woanders gehen zu lassen.
Liebe, herzliche Grüße an ihn und euch zwei!