Beiträge von Mona X

    TaxKuba: Ayuin war um einiges unverträglicher als du es von Kuba beschrieben hast und ich habe ihn adoptiert. Auf ihn aufmerksam geworden bin ich über eine Kleinanzeige.


    Ich finde es schräg anzunehmen, dass jeweils nur man selbst gut zu Tieren wäre. Das entbehrt jeder Rationalität.
    Natürlich gibt es massig Menschen, die sich Tieren gegenüber sehr egoistisch und verantwortungslos verhalten. Aber ihr hättet doch die Möglichkeit auszusuchen wem ihr Kuba anvertrauen wollt und zu welchen Bedingungen :ka: -wenn seine Probleme zu groß für deine Freundin sind.
    Was wird sie denn tun, wenn die Kastration nicht das ersehnte Wunder bewirkt?

    @'TaxKuba:
    Das sehe ich wirklich nicht so.
    Menschen mit einem großen Grundstück, könnten Kuba ohne Probleme die Zeit lassen, die er braucht und es ist ja gut möglich sich die passenden Leute in Ruhe auszusuchen, sie mit ihm mehrfach zu besuchen, eine Probezeit zu vereinbaren, in der er ggF erstmal bei ihnen urlaubt, einen ausführlichen Schutzvertrag aufzusetzen, später öfter zu ihm zu fahren...
    Das ist machbar!!!
    Man sollte das wirklich versuchen ehe man ihn aufschneiden lässt und damit eine Entscheidung trifft, die nie mehr zu korrigieren ist.
    Er vertraut euch.

    Es macht mich wirklich traurig all das hier zu lesen.


    Mir ist klar wie hart das klingt, aber wenn die HH ihr Leben nicht so ändern kann oder möchte, dass dieser verstörte Hund bei ihr seine Angst überwinden kann, dann sollte sie bereit sein, ihm anderswo ein Zuhause zu suchen, was besser zu ihm passt.


    Sicher, sie hat einiges probiert, sie hat sich bemüht, getrauert, gehofft... Aber hier scheint mir der Moment gekommen zu sein, wo sie loslassen muss, wenn sie keinen anderen Weg mehr sieht, keine anderen Versuche mehr machen kann oder will, als einen gesunden Hund operieren zu lassen.
    Es wird seine Probleme ja doch nicht lösen!
    Wieso ihm das also antun, wenn sie ihn danach höchstwahrscheinlich sowieso nicht behalten kann/will oder er ewig weiter an seiner Angst zu tragen hat?
    Ist das fair?
    Er wird neue Probleme bekommen.
    Ich finde nicht, dass es ihr zusteht das zu tun.
    Ich verstehe, wie schwer es ist loszulassen. Aber BITTE, hier wäre Bescheidenheit angesagt. Hier sollte es zuerst um den Hund gehen, um die Unversehrtheit seines Körper und seiner Persönlichkeit.


    Falls sie es zumindest noch aufschieben mag, würde ich ihr gern "Ich halte dich -Wegweiser für ungehaltene Hunde" empfehlen. Ich lese gerade in Teil 2 und denke, die Bücher könnten den beiden helfen.
    Ich selbst habe mit Ayu eigene Trainings Techniken entwickelt, die auf seinen Neigungen aufbauen und uns sehr schnell voran gebracht haben. Sollte deine Freundin doch noch Geduld haben, würd ich euch auch gern was dazu schreiben, oder mit ihr sprechen, wenn sie möchte.
    Wenn sie nun aber nicht mehr kann, finde ich wirklich, dass sie die Kraft aufbringen muss ihn seinen Weg woanders gehen zu lassen.


    Liebe, herzliche Grüße an ihn und euch zwei!

    Ich leb seit über 20 Jahren vegan und hasse es zu kochen. Allein würd ich dauernd den langweiligsten Kram essen. :ops:
    ABER luxuriöser Weise habe ich einen ebenfalls vegan lebender Freund, der leidenschaftlich gern kocht. :respekt:
    Auch grad ist er wieder sehr fröhlich dabei. Ich höre es brutzeln und lasse mich überraschen was es nachher geben wird. :smile:
    Hihi! =)

    Heute wars für Ayu wieder extra schwer. Es war total neblig und der Nebel zog sich auch noch während wir unterwegs waren immer weiter zu. Mist.
    Mein angstaggressives Flausch hatte beim Blick ins "Weite" regelmäßig seinen "Kommt nur alle her ihr Monster, ich warte schon!" Blick und jeder Umriss wurde erstmal ganz klar als Feind einkategorisiert.
    Ich nahm für diese Morgen Runde nichts Gutes mehr an und so gingen wir lieber ausgiebig Leckerchen suchen etc. als uns viel auf Hundewegen zu bewegen. Mein armes Bärchen und ich umschlossen von Grau. ;)
    Auf dem Rückweg, taucht die erste Hunde Silhouette aus dem Nebel auf, hinter uns (ganz schlecht). Ayu wirbelt herum, droht und bellt. Ich weiche aus, lasse die Hündin mit viel Abstand vorbei gehen und folge ihr dann in größerer Entfernung über die Inselbrücke.
    Ihr Mensch bleibt nun dort aber immer wieder stehen um entspannt Boote im Nebel zu fotografieren. Das Bild ist wirklich wunderschön und die Situation bietet uns auch eine gute Trainingsmöglichkeit, denn Ayu ist nun freundlicher gestimmt, fürchtet sich kaum noch. Vor uns scheint gar kein Monster zu sein, nur eine verträumt daher bummelnde Hündin, deren weißes Haar im Grau verschwimmt. Alles viel weniger bedrohlich als von ihm angenommen.
    Wir nähern uns ihr Stück für Stück, immer weiter. Leckerchen für Leckerchen und Lob um Lob.
    Alles gut. Kein Bellen, kein Groll. Keine Gruselmonster Angst ist mehr vorhanden.
    Einfach zwei Hunde die im nirgendwo, auf einer nebligen Brücke, spazieren gehen. Beide aufmerksam, keiner unter Stress.
    Ein schöner Morgen.
    Mein liebes tapferes Bärli! Ich bin ganz stolz auf dich! Du bekommst das alles wieder hin :cuinlove: .

    Mein Freund war grad allein mit Ayuin draußen, kommt zurück und ich frage: "War alles in Ordnung?"
    Er: "Mittel. Er war ganz schön hibbelig. Aber dafür haben WIR niemanden angebellt: keine Rollkoffer ;) , keine Hunde." :lachtot: :lachtot: :lachtot:
    Muss ich mir Sorgen machen? xD

    Ich glaub, es gibt von jeder Regel auch Ausnahmen. :D
    Mein Ayuchen zB lernt echt super schnell. In den ersten Wochen, alle 3 Tage ein neues Wort oder Zeichen bzw. einen Trick. Ich hab bisher nirgends gelesen, dass das in diesem Ausmaß typisch für einen Groenendael wäre -noch dazu einen 4 jährigen ohne Vortraining.
    Die Aussie-Altdeutscher Schäfer Mix Hündin mit der ich aufgewachsen bin, lebte ein sehr unabhängiges Leben auf dem Land, war oft Stundenlang mit ihren Gefährten allein unterwegs und fands komplett unnötig, dass wir ihr was beibringen. :smile:
    Hunde sind halt einfach Individuen wie wir. Nur weil nahezu alle in meiner Familie Mathe studieren bzw. studiert haben, muss das, wenn es dadurch auch wahrscheinlicher sein mag als in einer anderen Familie, noch lang nicht meins sein.


    Ich finde es in dieser Hinsicht leichter einen erwachsenen Hund zu adoptieren, als einen Welpen. Es gibt tausende Kleinanzeigen in denen Menschen für ihre Hunde in Ruhe, ohne sie ins Tierheim bringen zu wollen, ein neues Zuhause suchen.