Beiträge von bollena

    Das Thema ist zwar schon ein wenig älter, aber ich probiers mal.


    Ich passe öfters auf den Hund meiner Nichte auf, wenn sie z.B. einen Kurs oder eine Weiterbildung hat. Er heißt Toni und ist 10 Jahre, hat ungefähr 10 kg ist also um einiges kleiner als meiner.


    Meinen Hund Gio hab ich seit Anfang des Jahres, bin also selber noch kein absoluter Hundeprofi. Die beiden haben sich von Anfang an super verstanden, allerdings merkt man den Altersunterschied doch etwas, Toni ist zwar noch immer recht verspielt aber manchmal hat er einfach genug von Gios jugendlichem Übermut und jagt ihn dann weg.


    Mühsam sind die Spaziergänge manchmal schon, da beide nicht gut leinenführig sind, meiner noch eher. Kommt schon vor, dass einer in die eine Richtung zieht und der andere in die entgegengesetzte ... Gio kann ich zumindest frei laufen lassen, Toni gar nicht.


    Beides sind ehemalige Tierheimhunde aus dem Ausland, und es wird ihnen schnell alles zu viel, und da schaukeln sie sich dann gegenseitig auf. Ich schaue also, dass die Spaziergänge möglichst ruhig ablaufen.


    Wo ich auch aufpassen muss ist Ressourcenverteidigung, Toni hat anfänglich gern das Ruder übernommen und Gios Plätze oder mich besetzt, Gio hat sich das bisher gefallen lassen, aber jetzt hat er manchmal geknurrt, also schaue ich auch, dass wir solche Situationen möglichst vermeiden.


    Finde es zwar anstrengend, wenn ein zweiter Hund da ist, aber auch toll, denn es ist erstens schön, sie beim Spielen zu beobachten, und für uns auch eine gute Übung, da wir einen Zweithund überlegen.

    Ein sehr kontroverses Thema, schalte mich hier kurz ein.


    Ich hätte gern eine Katze, finde den Freigang aber sehr problematisch und könnte ihn bei uns kaum verhindern, daher werde ich mir keine halten. Ich hätte erstens zu viel Angst, was ihr passieren könnte wenn sie allein draußen unterwegs ist, und außerdem möchte ich keine toten oder halbtoten Mäuse, Vögel, Hasen und sonstige Tierchen morgens auf meiner Türmatte finden.


    Habe hier ein Produkt gefunden, das Katzen wirksam davon abhält, Vögel zu erbeuten, da es diese vor der Katze warnt:
    Vogelschutz: Buntes Halsband macht Katzen harmloser - Spektrum der Wissenschaft


    Das löst allerdings nur einen Teil des Problems, aber es gibt zumindest Ansätze bzw. Menschen, die sich mit der Problematik auseinandersetzen und etwas unternehmen.

    Freu mich sehr für euch, dass sich alles so toll verbessert hat! :-)


    Wie weiter oben erzählt ist meiner ja auch so ein manchmal etwas überdrehter Gesell, der sich dann an mir abreagieren muss. Wir haben vor kurzem begonnen, mit dem Futterdummy zu trainieren, und Gio macht das wirklich mächtig Spaß, er macht ganz toll mit. Er liebt es auch den Dummy zu tragen. Zufällig habe ich entdeckt, dass uns das sehr gut bei Hunde- und sonstigen Begegnungen helfen kann. Wenn er den Dummy im Maul hat, ist er nämlich zu beschäftigt und zu konzentriert, um sich zu sehr auf das zu fokussieren, was rundherum passiert. Hab das mit unserer Trainerin besprochen, und sie hat gemeint, dass man das in solche Situationen super als Ablenkung benutzen kann.


    Ich weiß nicht ob deiner Interesse an einem Dummy hat, jedenfalls klappt das bei uns recht gut. Das Dummytraining tut ihm insgesamt auch sehr gut, er ist mehr auf mich konzentriert, und wir haben nun eine tolle gemeinsame Beschäftigung beim Spazierengehen :-)


    Alles Gute euch beiden weiterhin!

    Danke nochmal an alle für die vielen Tips.


    Ich konnte heute bereits was davon anwenden. Gio hat ja einen Hundekumpel, den er abgöttisch liebt. Er heißt Hector und lief heute draußen am Gartentor vorbei, als Gio ebenfalls grad draußen war. Die beiden rochen sich, wollten unbedingt zusammen und innerhalb kürzester Zeit war Hector durch unser etwas provisorisches Gartentor durchgeschlüpft, sein Besitzer war irgendwo in der Nähe aber hatte wohl nichts bemerkt. Mein Mann schnappte sich also Hector und beförderte ihn wieder nach draußen, und Gio wollte unbedingt mit. Und als ich ihn vom Gartentor wegholen wollte, legte er sich wieder hin, wollte unbedingt mit Hector mit. Ich habs zuerst mit Bauchstupsen probiert, das merkte er gar nicht, aber um den Bauch greifen und hochziehen war ihm dann doch zu viel, da erschrak er sich ziemlich und kam dann auch sofort mit und hats nicht wieder versucht.


    Also habe ich jetzt etwas in der Hand, um seinen "Blockaden" etwas entgegenzusetzen, hoffe es funktioniert weiterhin, aber ich glaube, er wird sich das recht schnell merken. :applaus:

    Meistens handelt es sich um ein paar Minuten, die wir da verweilen, wenn sie allerdings partout nicht wieder aufsteht (weil ja das Wetter soooo schön ist und Madame die Sonne genießen will), dann greif ich mit beiden Händen unter den Bauch, hebe sie sachte hoch und dann steht sie auf und geht auch weiter (und sie wiegt etwas mehr als 30kg :hust: ).


    Über Motivation geht das auch.
    Wenn du nicht möchtest, dass dein Hund sich ständig hinlegt, würde ich gar nicht lange "diskutieren": auffordern (Leckerlie wenn er folgt), wenn er nicht kommt, hochheben und weiter.

    Ok danke, unter den Bauch greifen kann ich auch noch probieren, kann mir vorstellen dass er da schnell aufhüpft weil er das nicht so gern hat, und dann schnell weiter und belohnen wenn er dann brav mitgeht, das könnte klappen :bindafür:

    Wenn du ihn nicht zum Aufstehen bewegen kannst wenn er schon liegt, dann piekse ihn mal mit dem Finger von unten ein bisschen in den Bauch und zwar so, dass es ihn nervt und er dann aufsteht. Wenn er dann steht, würde ich die Leine so kurz nehmen, dass er sich erst gar nicht mehr hinlegen kann.
    Da dein Hund ja wahrscheinlich nicht von jetzt auf gleich wie ein Sack auf den Boden fällt, sondern man das i.d.R. merkt wenn sich der Hund gleich hinlegt (meist geht dem ein Schleichgang voraus), würde ich beim ersten Anzeichen schon die Leine so kurz wie möglich nehmen, den Hund direkt neben meinem Bein führen und dann weitergehen bis er sich wieder entspannt hat.


    Danke, dass werde ich versuchen. Anstupsen, rufen und ziehen bringt nichts, aber Bauch pieksen wird er wohl nicht so gern haben. Und dass ich ein wenig vorausschauender sein muss, ist mir jetzt auch klar geworden.



    Locken ist auch eine Methode, da dann ganz normal ein Kommando verknüpfen und irgendwann geht's.

    Das interessiert ihn leider gar nicht, wenn er einen anderen Hund sieht, da bin ich sowas von uninteressant für ihn.


    Und bisher hat man ihn anscheinend dauernd gelassen.Der hat seinen Willen (nämlich sich jetzt hinzulegen und entweder zu fixieren oder zu bocken wenn ihm was nicht passt) schon viel zu oft durchsetzen können/dürfen, sonst hätte sich das Verhalten nicht verstärkt.

    Naja, es gab vor kurzem eine Situation mit einem anderen Hund wo er das seit langer Zeit wieder mal gemacht hat, und heute beim Spielen mit seinem Lieblings-Hundekumpel hat er sich eben wieder hingelegt und einfach geblockt, weil er noch nicht heim wollte. Mein Nachbar hatte sehr viel Spaß dabei, uns zu beobachten :roll:


    Anscheinend habe ich das auch unbewusst ein wenig gefördert. Im Sommer wollte er ständig ins Wasser, und ich wollte ihm beibringen, das nur auf Kommando zu tun. Also ließ ich ihn absitzen, und dann mit OK durfte er ins Wasser. Und bald fing er dann an, sich hinzusetzen, sobald er Wasser gesehen hat :lol: Ich hab ihn dann auch nicht immer gelassen, aber manchmal halt doch. Irgendwie hat er die Situation umgedreht und selber in die Hand bzw. Pfote genommen :shocked: ich glaube, er ist ziemlich schlau.


    Ansonsten, wenn er bei Spaziergängen irgendwo hin wollte und sich hinlegte, habe ich ihn nie gelassen, und er hat dann auch bald damit aufgehört. Nur jetzt bei den Hunden, das ist neu, und da ist es eben besonders schwierig, weil da dann auch ein anderer Hund mit im Spiel ist. Der Lieblingskumpel läuft z.B. immer ohne Leine herum, und er kommt sowieso her, auch wenn ich Gio nicht erlaube, hinzulaufen.


    Jedenfalls habe ich definitiv nicht vor, das auszusitzen bzw. ihn liegen zu lassen. Ich glaube auch, dass es das nur schlimmer macht, wenn ich ihn so seinen Willen durchsetzen lasse. Wenn er merkt, dass er damit Erfolg hat, habe ich schon verloren. Ich muss nur einen Weg finden, wie ich ihn dann eben wieder von der Stelle kriege bzw. dass es gar nicht erst soweit kommt.

    Hallo zusammen,


    mein Hund Gio hat die Angewohnheit, sich an der Leine hinzulegen, wenn er nicht weitergehen will oder wenn er dadurch etwas erreichen möchte. Früher hat er das nur gemacht, wenn er unterwegs irgendwo unbedingt hin wollte, z.B. an einer besonders interessanten Stelle schnuppern oder ins Wasser hüpfen.


    In letzter Zeit macht er das auch bei Hundebegegnungen, wenn ich ausweichen möchte und er aber den Hund unbedingt treffen will.


    Und dann gibt es noch die Situation wenn er mit einem Hundekumpel spielt und ich das Spiel abbrechen will. Ich nehme ihn an die Leine und möchte weggehen, und er legt sich einfach platt hin. Ziehen und zerren nutzt gar nichts, er wiegt 30 kg, da bin ich machtlos, und das weiß er. Habe versucht, ihn leicht mit dem Fuß von hinten anzustupsen, das ist ihm auch egal.


    Tatsache ist, ich will das eigentlich nicht dulden aber habe momentan kein Instrument, wie ich damit umgehen soll. Er will einfach seinen Willen durchsetzen, und ich kann dem nichts entgegensetzen... bin dankbar für Tips was ich da machen kann.

    Hallo!


    Ich habe deinen Beitrag eben entdeckt und jetzt nicht alle 50 Seiten durchgelesen, aber mein Hund macht dasselbe. Er ist mit 2 Jahre zwar schon aus dem Welpenalter, aber das Verhalten ist dasselbe. Wir haben ihn seit Januar bei uns, und insgesamt gesehen ist es schon um einiges besser geworden, aber es gibt immer wieder Situationen wo er dann wieder so reagiert.


    Ich habe auch verschiedenes ausprobiert und bemerkt, dass Schimpfen absolut gar nichts bringt, dann steigert er sich noch mehr rein. Ruhig bleiben, den Hund hinsetzen oder hinlegen lassen, warten bis er sich beruhigt hat, ablenken, das ist im großen und ganzen das einzige das hilft.


    Meiner Meinung nach macht er das, wenn er überdreht oder frustriert ist, wenn er irgendwas nicht darf oder ihm was zu viel wird.


    Was ich allerdings besonders bemerkenswert finde ist, dass er das bei meinem Lebensgefährten niemals machen würde, vor dem hat er von Anfang an mehr Respekt gehabt. Ich beschäftige mich mehr mit ihm, bringe ihm mehr bei und bin meiner Meinung nach auch durchaus konsequent, aber Angst hatte er vor mir nie. Er ist ein sehr unsicherer Hund und hatte von Anfang an mehr Vertrauen zu mir, bei meinem Lebensgefährten hat es viel länger gedauert, bis er seine Unsicherheit abgelegt und ihm auch vertraut hat. Ich bin anscheinend eher die Spielgefährten als die Respektsperson. Und somit traut er sich dann auch mal zwicken und hochspringen, und anscheinend habe ich dem nicht so viel entgegenzusetzen.


    Tja, damit muss ich wohl leben. Wie ist das bei dir, ist das Zwicken und Anspringen nur bei dir oder auch bei anderen Personen?

    Wenn ich da jetzt mal an zb Spulwürmer und deren Entwicklungszyklus denke, dann kann es mit einer Entwurmung alle 3 Monate eigentlich nicht sein, dass der Befall beseitigt wird, oder..? :???:

    Das denke ich eben auch. Es ist wohl so, dass man damit einen möglichen Befall halt eindämmt, aber komplett beseitigt wird er dann nicht. Aber dass Hunde bis zu einem gewissen Grad die meisten Zeit ein wenig verwurmt sind bzw. immer wieder sich ein paar Wurmeier einfangen, damit muss man wahrscheinlich leben. Es darf halt nicht ausarten.


    Ich für meinen Teil werde die Woche jedenfalls eine Kotprobe abgeben, weil Gio in letzter Zeit wieder öfters weichen Kot hatte. Und er frisst leider öfters Tierkot, also ist die Gefahr relativ groß, dass er sich was eingefangen hat.


    Danach werde ich es trotzdem auch mit der "prophylaktischen" bzw. regelmäßigen Wurmkur alle 3 Monate versuchen.

    Mich würde in dem Zusammenhang interessieren, ob die prophylaktische Wurmkur anders ist als bei einem nachgewiesenen akuten Befall?


    Wir hatten vor ein paar Monaten Hakenwürmer und mussten dann Panacur über mehrere Tage geben. Aber wenn man prophylaktische entwurmt, gibt man ja meist nur 1 Tablette. Wenn da grad ein Befall vorhanden wär, wird der dann trotzdem komplett beseitigt?