Beiträge von bollena

    hallo,


    leider ist unsere Nachbarin vor 2 Tagen verstorben und am Freitag ist das Begräbnis.


    Ich würde gern hingehen, aber wir haben unseren Hund Gio erst seit 5 Wochen und haben das Alleinsein noch nicht trainiert. Normalerweise bin entweder ich bei ihm oder mein Partner, aber in dem Fall sollten wir wohl beide hingehen. Wir haben auch sonst niemanden, der aufpassen könnte.


    Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass einer von uns daheim bleibt und sich eine gute Ausrede einfallen lassen muss.


    Vielleicht hat noch jemand eine Idee was man machen könnte?


    Danke.

    Als ich meine Hündin mit 6 Monaten bekommen habe, kannte sie nicht. Wenn sie Stress hatte weil wir z.B. unterwegs einen anderen Hund getroffen haben (obwohl da mehrere Meter Abstand zwischen uns waren) sprang sie an mir hoch und schnappte immer nach meiner Jacke.
    Bei ihr war das reiner Stressabbau.

    Hat sie das Verhalten irgendwann abgelegt? Ich glaube bei Gio ist es ähnlich. Ich denke, wenn er ruhiger wird und mehr Sicherheit hat, wird sich das vielleicht legen, weil er keinen Stress mehr haben muss.

    Hallo,


    danke für eure Antworten.


    Ich habe selber nochmal drüber nachgedacht, letztesmal hab ich kurz vorher mit ihm gespielt und er war wohl etwas zu aufgeregt.


    Wir haben es heute nochmal versucht, und es ging viel besser :smile: Wir waren beide ruhiger, und ich hab weniger Druck gemacht, wollte ihm einfach nur zeigen dass es ihm auch Freude machen kann wenn er brav mitgeht, und er hat super mitgemacht. Nur einmal hat er mich ein wenig in die Waden versucht zu zwicken, bin einfach weitergegangen und er hat es bald gelassen.


    Ich merke schon, dass es sehr viel mit meiner inneren Einstellung zu tun hat. Spannend!



    Du hast ihn erst seit 4 Wochen bei dir und das dauert dann bis die Bindung wächst und er dich wahrnimmt als ranghöher. Wichtig dabei ist Konsequenz.

    Ja, wird mir jetzt auch mehr bewusst, dass wir unsere Bindung noch vertiefen müssen und ich nichts überstürzen darf. Wir haben halt schon relativ früh mit dem Training begonnen, damit sich keine Fehler einschleichen.


    Eventuell sind diese 10 Minuten Leineführigkeit üben zu lange für den Hund. Ich kenne das Hochspringen von einem meiner Hunde wenn er mit einer Situation überfordert war.

    Stimmt, er war damit wohl definitiv überfordert, weil ich nicht drauf geachtet habe, dass wir die nötige Ruhe haben und weil ich zu viel von ihm wollte. Naja, er hats mir gleich gezeigt ;-)


    Gio ist ein Hund, bei dem man mit Druck überhaupt nichts erreicht, manchmal vergesse ich das.


    Wir werden so weitermachen, an der langen Leine mit Geschirr darf er sich soweit frei bewegen, und bei jedem Spaziergang ein paar Minuten Leinenführigkeit mit Freude! üben, dann sind wir glaub ich auf einem guten Weg.

    Ok vielen Dank, hab mich jetzt in das Thema "Übersprungshandlungen" ein wenig eingelesen. War mir nicht klar, dass das so ein Verhalten ist.


    Wie ich das abstellen kann weiß ich zwar jetzt auch nicht, aber ich versuch nächstes mal mehr Ruhe reinzubringen. Bei meinem Lebensgefährten verhält er sich allerdings nicht so, da gibts das Raufspringen etc. nicht. Es muss also doch irgendwas mit mir zu tun haben.


    Gio ist aus einem ungarischen Tierheim, wurde von einer Tierschutzorganisation nach Österreich gebracht. Vor uns war er 3 Wochen auf einer Pflegestelle.


    Er kennt noch nicht viel, aber er entwickelt sich gut, er hat sich gut eingelebt und wir immer vertrauter mit allem. Wir waren auch schon zweimal bei einer Trainerin mit ihm, die uns die Übung für die Leinenführigkeit gezeigt hat. Das Anspringen ist allerdings neu, werde sie nächstesmal auch drauf ansprechen.

    hallo,


    ich habe seit 4 Wochen eine 16 Monate alten Bergamasker Mischling, er heißt Gio.


    Da er erst so kurz bei uns ist, haben wir den Hund ständig an der langen Leine, er kann erst frei laufen wenn er sicher abrufbar ist und das wird wohl noch dauern.


    Jetzt haben wir begonnen die Leinenführigkeit an der kurzen Leine zu üben. Gio sträubt sich bei mir besonders dagegen, fängt an an mir hochzuspringen und mich zu zwicken - es passt ihm ganz und gar nicht.


    Ich weiß, dass das ein Zeichen für mangelnden Respekt ist und ich lernen muss, ihn besser anzuführen. Allerdings hätte ich gern gewusst, wie ich das Hochspringen und Zwicken abstellen kann, ein lautes Nein bringt eigentlich gar nichts oder scheint ihn noch mehr anzuspornen.


    Was mir auch noch nicht klar ist, versteht der Hund den Unterschied zwischen langer und kurzer Leine? Ich hänge ihn mit der kurzen Leine vom Geschirr aufs Halsband um, dann weiß er, dass er jetzt folgen muss.


    Sobald er an der langen Leine ist, ist er aber wieder im anderen Modus, läuft vor, interessiert sich für alles andere und ich bin nicht mehr die "Anführerin".


    Ich kann aber den Hund nicht den ganzen Spaziergang lang an der kurzen Leine haben, er kann sich nicht so lange konzentrieren und muss sich ja auch ein wenig frei bewegen, schnüffeln und laufen können, sonst flippt er ja aus.


    Wirkt sich die 10 min. lange Übung "Leinenführigkeit" insgesamt darauf aus, dass der Hund mich mehr als Anführerin sieht, auch wenn er danach wieder an der langen Leine frei läuft? Und wie soll ich mich verhalten, wenn er an der langen Leine ist?


    Irgendwie hab ich die Übung glaub ich noch nicht ganz verstanden :ka:


    Danke schon mal!