Beiträge von bollena

    Du könntest auch Kühlakkus, die man für eine Kühlbox nimmt, versuchen. Die halten die Kälte doch etwas länger und gibt es in verschiedenen Größen.


    Über Nacht einfrieren, im Auto deponieren und Handtuch oder Decke drüber. So, dass sich der Hund aussuchen kann, ob er sich drauflegen will oder nicht.

    Wahrscheinlich wird euch nichts anderes übrig bleiben, als den Garten 100 % ausbruchsicher zu machen.


    Also statt dem Maschendrahtzaun etwas Stabiles, z.B. ein Holzzaun.


    Zusätzlich würde ich ihr auf jeden Fall einen GPS Tracker ans Halsband geben, damit könnt ihr sie zumindest leichter auffinden und überwachen.


    Ev. eine Kamera im Garten anbringen, dann habt ihr sie immer im Blick.


    Und dann noch Ursachensuche: Warum bricht sie ständig aus, ist ihr langweilig, ist sie zu wenig ausgelastet? Hat sie genug Abwechslung bei euren Spaziergängen, oder kann man da noch etwas mehr machen? Da würde ich mich aber an eine Trainerin wenden. Der/ die kann euch dann auch noch genauere Tipps geben, woran es liegt.


    Viel Erfolg!

    Ich kann total gut verstehen, wie furchtbar das sein muss, wenn der Hund Atemnot hat und man ihm nicht helfen kann :crying_face:


    Leider kann ich dir auch nichts Erhellendes dazu sagen.


    Für mich klingt es aber auch so, als ob deine Hündin einerseits eindeutig eine saisonale Allergie hat, wenn der Juckreiz nur von Frühjahr bis Herbst auftritt und dann verschwindet. Dann ist eine Futtermittelallergie eher unwahrscheinlich.


    Wenn die Atemnot völlig unabhängig davon auftritt, ist das wohl ein Hinweis, dass das eine eigene Erkrankung ist und mit der Allergie möglicherweise gar nichts zu tun hat.


    Ich würde versuchen, mich jetzt auf das Problem mit der Atmung zu konzentrieren. Die Allergie lässt sich, wie du sagst, mit Apoquel höchstwahrscheinlich gut in den Griff kriegen.


    Solange du die Ursache der Atemnot nicht weißt, ist eine sinnvolle Behandlung aber nicht möglich. Wahrscheinlich wirst du um genauere Untersuchungen wie CT leider nicht herumkommen.


    Einen Tipp kann ich dir noch geben: Vielleicht versuchst du mal unterstützend CBD Öl. Das ist auch entzündungshemmend, aber halt nichts für den Akutfall, sondern wird langfristig gegeben. Es könnte zumindest ein wenig lindern, aber die Ursache muss trotzdem unbedingt gefunden werden.


    Alles Gute :kleeblatt:

    Danke euch nochmal für eure Antworten.


    Erst ernst gemeinste Abbrüche in Kombination mit direkte Katzensichtungen später positiv zu makern haben zur lang ersehnten Entspannung gesorgt.


    Es ist schon mal hilfreich zu hören, dass es bei anderen auch geklappt hat. Mit Abbruchsignal und Belohnung konnte ich inzwischen erreichen, dass er sich zumindest umorientiert. Aber es ist noch ein weiter Weg.


    Die letzten Tage habe ich es ein wenig beobachtet - dass ich ihn wirklich in jeder Situation unter Beobachtung habe, wird leider nicht funktionieren. Also zwischendurch gibt es Momente, wo er allein ist und dann vor dem Trenngitter oder Terrassentür lauert, ob er was von der Katze mitkriegt. Oder wenn ich grad bei der Katze bin.


    Naja, es ist, wie es ist.


    Ich fände für mich - wenn für den Kater realistische Vermittlungschancen bestehen - eine Vermittlung logischer als die nächsten acht Jahre Hab-Acht-Stellung im eigenen Haus…

    Das ist unser Plan B, falls wir nicht weiterkommen. Allerdings, wie du sagst, hier bei uns gehen die Tierheime und Vereine über von Streunerkatzen. Der Kater ist zwar sehr liebenswert, aber scheu, und seine Chancen auf einen tollen Platz stehen nicht sehr gut.


    Wir werden ihn nicht einfach wieder auf die Straße setzen, soviel steht fest.


    Realistisch ist wahrscheinlich, sich darauf einzustellen, dass wir Bodos Jagdtrieb nicht so schnell in den Griff kriegen. Der Kater kriegt entsprechende Rückzugsgebiete, und ich hoffe, dass er sich dann auch wieder mehr draußen aufhält, wenn er kann. Dann hat der Hund auch nicht mehr so viel Stress, und wir werden eben alle lernen müssen, mit der Situation irgendwie umzugehen und zu leben.

    Ich danke euch für eure Einschätzungen und Antworten! :smiling_face:


    Ich würde nichts abbrechen wollen, denn dann ist es ja schon zu spät!, sondern dahin gehen, dem Hund einfach bestimmte Aktionen zu verbieten! Im Ansatz! Du wirst also schon viel, viel früher reagieren müssen.

    Damit hast du sicher recht. Bisher hatte ich damit allerdings nur mäßigen Erfolg, weil ich quasi nicht hinterherkomme. Das Verbot hält eine halbe Minute, dann treibt es ihn wieder zum Gitter. Ich schaffe es leider nicht immer, rechtzeitig einzuschreiten.


    Da es aber schon Verbesserungen gibt, habe ich noch etwas Hoffnung. Das Miauen triggert ihn z.B. kaum noch. Anfangs ging er die Wände hoch, wenn der Kater mauzte, jetzt lässt es ihn fast schon kalt.


    Ich verstehe, dass ich einfach dranbleiben muss und vor allem, dass da noch mächtig viel Arbeit auf uns zukommt ...


    Ich würde ohnehin die Gitter an den Türen lassen wollen, so daß sich die Katzen immer noch in anderen Räumen zurückziehen können, bei Bedarf, und der Hund nicht hinterher kann.


    Die Gitter bleiben auf jeden Fall. Wenn wir tatsächlich mal soweit sind, dass wir eine Begegnung zulassen, dann kriegt er natürlich auch noch den Maulkorb drauf plus Leine.


    Und das ist die Orientierung in Richtung des "Zielobjekts".

    Dass er sich gleich vorab umorientiert hab ich bisher noch nicht geschafft, erst wenn ich es ihm sage. Das ist aber auch in sämtlichen anderen Situationen so, ob es um Begegnungen oder Jagdverhalten draußen geht ... da der Hund extrem reizoffen ist, haben wir damit ziemliche Probleme. Ich bin eigentlich schon mächtig froh, dass es mit Abbruchsignal halbwegs klappt.


    Nebenbei war ich doch noch unschlüssig, ob dieses Zusammenleben nicht einfach doch automatisch zu einer gewissen Gewöhnung führt. Deshalb habe ich es bisher auch zugelassen, wenn er zumindest ruhig neben dem Gitter lag und nur geguckt hat.


    Naja, wie auch immer. Ich gebe noch nicht auf. Der Kater kriegt ab nächster Woche Freigang, das wird die Situation etwas entspannen.


    Was ich noch probieren werde: Habe gesehen, dass gemeinsames Füttern empfohlen wird. Der Hund soll dadurch verstehen, dass die Katze zum Rudel gehört.

    Ich würde, wie du es eh schon machst, doppelt gesichert in einer möglichst ruhigen Umgebung spazieren gehen und ihn langsam an das normale Leben wieder heranführen, wenn du merkst, er entspannt sich. Und versuch dich selbst möglichst normal zu verhalten, also nicht ihn dauernd beobachten und extrem Rücksicht nehmen und betüdeln. Das verunsichert ihn möglicherweise auch.


    Viel Glück!

    Liebes Forum,


    ich brauche mal einen Rat hinsichtlich unseren Hunden und dem Zusammenleben mit Katzen.


    Bei uns sind vor einem Jahr 3 besitzerlose Streunerkatzen aufgetaucht. Wir haben sie nach und nach kastrieren lassen, und jetzt leben sie bei uns. Zwei davon leben noch draußen in der Scheune, einen kranken Kater haben wir ins Haus genommen. Er bekommt in wenigen Wochen, nach einer Zahn OP, auch wieder Freigang.


    So weit, so gut.


    Wir haben aber auch noch zwei Hunde, und einer davon jagt Katzen und rastet bei ihrem Anblick ziemlich aus. Der andere ist eigentlich ganz katzenfreundlich, lässt sich aber dann mitreißen und wird auch unfreundlich.


    Der Kater ist seit Juli im Haus. Hunde und Kater sind durch Babygitter und ein Netz getrennt. Wir haben gehofft, dass mit der Zeit ein Gewöhnungseffekt eintritt. Sie leben jetzt doch schon ein halbes Jahr unter einem Dach. Bodo, der Katzenjäger, klebt aber nach wie vor ständig mit der Schnauze am Gitter, wenn er merkt, dass der Kater in der Nähe ist. Er ist noch immer maßlos aufgeregt, fiept und winselt. Es gibt zwar kleine Fortschritte, er ist inzwischen halbwegs ansprechbar und lässt sich vom Gitter wegholen, mit viel Überzeugungskraft. Aber von einem friedlichen Nebeneinander sind wir nach wie vor meilenweit entfernt.


    Ich frage mich jetzt, ob das ganze überhaupt eine Zukunft hat oder ob ich mich für die Katzen doch um einen Platz umschauen soll. Bei den minimalen Fortschritten dauert es wahrscheinlich 30 Jahre, bis Bodo die Katzen in Ruhe lässt.


    Wenn sie da bleiben, werden wir wohl ewig aufpassen müssen, dass sie sich nicht in die Quere kommen. Ich weiß auch nicht, was Bodo machen würde, wenn er mal eine erwischt, möchte es auch nicht so weit kommen lassen.


    Oder gibt es noch irgendwas, was ich versuchen kann? Intensives Anti-Jagd-Training? Ich versuche Bodo mit strengem Abbruchsignal schon klarzumachen, dass Jagen der Katzen unerwünscht ist, und er lässt sich mit Leckerlis ganz gut motivieren. Aber sein Jagdtrieb ist da einfach extrem stark.


    Danke für Tipps und Ratschläge :smiling_face:

    Ich bin quasi mit Hunden aufgewachsen, da meine Eltern seitdem ich 15 bin stetig Hunde hatten und mittlerweile auch seit mehreren Jahren erfolgreich züchten (keine Lagotto).


    a) Integrieren ins Rudel meiner Eltern (er war auch schon mehrmals mit den Hunden spazieren und hat teilweise da im Garten gespielt) und Abgabe in die Obhut meiner Eltern

    Erst mal: Ich finde es toll von dir, dass du dir so Gedanken über die Zukunft von Pelle machst. Man merkt, dass er dir sehr am Herzen liegt.


    Du schreibst, dass deine Eltern langjährige Hundeerfahrung haben und selber züchten. Das wären also schon einmal ganz tolle Voraussetzungen für Pelle. Der Nachteil ist wahrscheinlich, dass der dort eher im Rudel "mitläuft" und vermutlich nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt wie auf einem Einzelplatz.


    Nachdem du den Hund am besten kennst, kannst du auch am besten beurteilen, ob ihm so ein Platz gerecht wird oder ob er auf einem Einzelplatz besser aufgehoben ist. Ich kenne die Rasse nicht, aber schlussendlich ist es eine Frage des Charakters. Es würde ihm wohl bei deinen Eltern sicher gut gehen und wahrscheinlich an nichts fehlen, wenn sie so erfahrene Hundehalter sind.


    Vielleicht suchst du auch einfach mal das Gespräch mit dem Züchter, bevor du eine Entscheidung triffst? Deine Eltern scheinen den Züchter ja außerdem zu kennen, vielleicht könnt ihr euch ja zusammentun und das gemeinsam absprechen im Sinne der besten Lösung für Pelle.


    Meine Eltern haben mir auch angeboten, den Kleinen dauerhaft zu sich zu nehmen und den Hund langsam in ihren Rudel nun einzugliedern. Meine Freundin ist aber strikt dagegen, weil das Verhältnis dort auch nicht das beste ist.


    Und was hat deine Freundin im Sinn, welche Lösung stellt sie sich eigentlich vor außer "abgeben"? Macht sie sich darüber auch Gedanken, was die beste Lösung für den Hund ist? Es geht schließlich nicht um das persönliche Verhältnis, sondern darum, den Schaden für den Hund möglichst gering zu halten. Ich würde in dem Fall keine Rücksicht auf ihre persönlichen Befindlichkeiten nehmen, es geht hier rein darum, den besten Platz für den Hund zu finden.

    Mal Thema Rudel-Dynamik, Spaziergänge hatten wir ja schon mal als Thema hier: Wie sind bei euch mit vielen Hunden Fremdhund-Kontakte?

    Unser Gio war einige Jahre Einzelhund bei uns, bevor Bodo einzog. Gio allein war mit so gut wie allen anderen Hunden verträglich. Seit Bodo hier ist, hat sich das völlig geändert. Bodo ist ängstlich-unsicher und schickt Gio vor, um andere Hunde zu vertreiben und fernzuhalten. Und der spricht total drauf an und lässt sich bereitwillig aufstacheln.


    Ja, das war eigentlich für uns vorher nicht abzusehen. Die Dynamik zwischen den beiden ist sehr stark, und ich komm noch immer nicht recht dagegen an. Obwohl sich schon vieles sehr verbessert hat.


    Also gibt es jetzt nur noch getrennte Spaziergänge oder mein Mann geht mit.


    Zwischen Gio und Bodo ist es sehr harmonisch, und sie hängen recht aneinander. Dass sie sich so mögen, ist für die beiden toll, und das freut mich auch sehr. Für uns als Halter macht es die Sache natürlich nicht einfacher, wir sind da echt sehr gefordert. Mit viel Management geht es aber, und mit Bodo habe ich in letzter Zeit ziemliche Fortschritte erzielt. Ich glaube noch immer daran, dass ich irgendwann wieder mit beiden gemeinsam rausgehen kann, ohne dass es gefährlich wird.


    Ob ich beiden gerecht werde? Ich denke schon, ich habe nicht das Gefühl, dass derzeit einer zu kurz kommt. Eigentlich bin ich diejenige, die im Rudel zu kurz kommt :face_with_tears_of_joy: Für die Hunde ist es super, einen Artgenossen dabei zu haben. An Bodo sehe ich, wie stark er sich an einem anderen Hund orientiert.


    Was ich aus dem ganzen gelernt habe: Ein Hund zeigt im Kontakt und Zusammenleben mit Artgenossen möglicherweise ein ganz anderes Verhalten, als im alleinigen Umgang mit Menschen. Wird das Rudel erweitert, wirkt sich das auf alle Beteiligten aus und kann die Dynamik völlig durcheinander bringen. Kann sein, muss aber nicht. Bei uns war es so.

    Ich möchte nur einen Aspekt ansprechen, der bisher glaub ich noch nicht erwähnt wurde.


    MementoLoko Es geht um die Halter. Du kennst sie persönlich, wie schätzt du sie als Menschen und Hundehalter ein? Sind sie fähig, so einen Hund zu führen, ihm Sicherheit zu geben? Es klingt für mich so, dass der Hund keine Führung hat, an der er sich orientieren kann.


    Dann kann man noch so viele Trainer konsultieren - wenn immer nur der Hund mit seinem "Problem" im Mittelpunkt steht, aber die Halter nicht an sich selber arbeiten, kann nichts weitergehen.


    Ich spreche übrigens aus Erfahrung - meine Hunde haben teilweise ähnliche Probleme (gehabt). Ich musste erst selber den Willen entwickeln, für meinen Hund wirklich in jeder Situation die Verantwortung zu übernehmen, ihn durchzuführen und anzuleiten. Da helfen keine Leckerlis und Tricks, sondern es ist die innere Einstellung und Ausstrahlung, die den Unterschied macht.


    Und ich kämpfe selber immer noch damit, tu mir teilweise schwer, immer und überall konsequent zu sein. Und merke jedesmal, wie anders sich meine Hunde verhalten, wenn ich selber einen "guten" Tag habe.


    Was ich damit sagen will: Vielleicht sollten sie bei der Trainerauswahl nicht nur darauf achten, dass der "Hund wieder funktionieren soll", sondern dass vor allem sie selber lernen, den Hund zu führen und ihm die Sicherheit zu geben, die er braucht. Manche Menschen tun sich mit sowas einfach sehr schwer, das geschieht unbewusst - obwohl man alles richtig machen will. Mir geht es selber immer wieder so.


    Das sollte nur ein Gedankenanstoß sein.


    Und zusätzlich würde ich trotzdem versuchen, den Hund auch körperlich zu unterstützen und etwas gegen den vielen Stress zu machen. Mein Kleiner spricht z.B. gut auf CBD Öl an und ist damit irgendwie einfach besser drauf. Wunder wirkt es natürlich keine. Aber in so einer Situation kann man jede Unterstützung brauchen, und jedes kleine Erfolgserlebnis ist viel wert.