Beiträge von bollena

    Wir werden sie viel schonen damit sie niemals um Luft kämpfen muss.


    Bis jetzt bekommt sie ganz normal Luft.


    Sie hat noch nie hörbar geatmet, gehechelt schon wenn es heiß ist, aber nicht abnormal oder laut.


    Sie zittert ganz fürchterlich und winselt oder bellt sie atmet außerdem ganz schnell und schwer.


    Sie hechelt, winselt, atmet schwer und zittert.


    Selinchen das sind Zitate von dir. Anfangs hat du geschrieben, dass Molly keine Probleme hat, Luft zu bekommen.


    Jetzt ist es dir aber selber schon aufgefallen, dass sie draußen schwer atmet, wenn sie in Panik ist.


    Der Punkt ist: Alle Erziehungsarbeit hilft nichts, wenn der Hund nicht gesund ist und nicht genug Luft bekommt. Da muss zuerst einmal sichergestellt sein, dass Molly frei atmen kann.


    Und zweitens: Wenn sie sich aufregt und dann merkt, dass sie nicht mehr genug Luft bekommt, gerät sie durch die Atemnot in Panik und nicht unbedingt durch die Außenreize. Aber sie verknüpft das ganze natürlich mit dem Rausgehen.


    Mit diesen Symptomen muss der Hund erst mal zum Tierarzt. Es ist nicht normal, dass ein Hund Atemnot bekommt wenn er Angst hat!


    Wenn du dir nicht sicher bist, stell hier ein Video ein, wenn sie so nach Luft ringt. Das kannst du übrigens auch dem Tierarzt zeigen. Und deiner Trainerin, wenn sie es noch nicht gesehen hat.

    Du hast eh alles schon sehr gut durchdacht, wie sich das anhört.


    Ich würde nur die drei keinesfalls alleine lassen. Bzw. zumindest die Katze wegsperren, falls die Hunde doch mal alleine zusammen daheim bleiben. Denn wenn sie zu zweit sind, reagieren sie ganz anders als gewohnt. Da kann auch deine Hündin plötzlich einen Jagdtrieb entwickeln, wenn der Rüde sie dazu anstachelt. Und das wär gar nicht schön, wenn sie zu zweit über die Katze herfallen.


    Die zwei Hunde würde ich anfänglich auch nicht zusammen allein lassen.


    Auch sonst kann sich deine Hündin anders verhalten als gewohnt, wenn plötzlich ein anderer Hund einzieht.

    Ca. 2 Minuten vom Haus weg zu einer kleinen ruhigen Wiese. Ja, ich muss sie hinterherziehen. Sie kämpft jeden Meter und zieht in alle Richtungen.


    Nein sie kann sich nicht frei zwischen Haus und Garten bewegen wegen der Insektenschutztüre. Wir gehen eigentlich nur immer kurz in den Garten für die Geschäfte. Sie mag es drinnen einfach am liebsten.


    Ganz ehrlich, ich würde die Übungen in den Garten verlegen. Die Wiese kann warten. Wenn sie sich nicht mal im Garten wohl und sicher fühlt, wie soll das dann draußen funktionieren?


    Dann bleib doch ein wenig länger mit ihr im Garten und übe mit ihr, sich dort auch zu entspannen. Und wie spricht sie darauf an, wenn du sie lobst, wenn du mit ihr beruhigend sprichst? Merkst du, dass ihr das gut tut, dass sie sich freut? Denn mit Stimme und Tonfall kann man viel machen, und ich denke das ist sehr wichtig für sie. Die Sicherheit, die ihr fehlt, muss du ihr geben, du musst ihre Stütze sein.

    Unterschiedlich. Im Haus ist sie eigentlich sehr offen für Neues. Küchenmaschinen, laute Geräusche usw. machen ihr nichts aus. Im Garten ist es anders. Wenn da ein lautes Geräusch kommt hat sie Angst. Ich glaube sie fühlt sich nur im Haus wirklich sicher.


    Ich mag die Trainerin sie ist sehr nett und kommt professionell rüber. Ich kenne mich zu wenig mit Hunden aus aber mein Bauchgefühl sagt das es Zuviel für die Kleine ist. Aber ich möchte auf jeden Fall noch bis zum nächsten Termin weitermachen und dann eventuell eine neue Strategie besprechen bzw. Vielleicht ist es bis dahin besser. Ich möchte nicht gegen die Trainerin gehen.


    Und ja ich war ehrlich! Die Trainerin weiß das wir nicht immer nur nett zu Molly waren. Aber sie denkt das eine Bindung da ist. Welpen binden sich schnell an Menschen weil es ihr Überlebensinstinkt sagt.


    Wie weit ist derzeit eure Runde, die ihr mit Molly geht? Wie bringst du sie aus dem Haus, musst du sie hinterherziehen? Sie hat ja Panik, das Haus zu verlassen, schon beim Geschirr anziehen?


    Ihr habt mit Haus und Garten gute Voraussetzungen für einen Hund, der solche Panik vor der Außenwelt hat. Kann sich Molly frei bewegen zwischen Haus und Garten? Dann kann sie selbst entscheiden, wie viel sie sich zumuten kann und will. Wenn sie jederzeit in eine sichere Zuflucht zurück kann, wird sie wohl eher Neugier entwickeln als wenn sie in der Stresssitatuon gefangen ist.


    So wie es jetzt ist stell ich es mir vor, als wenn du einen Menschen mit Spinnenphobie in einen Raum mit 100 Vogelspinnen sperrst und dann darauf hoffst, dass er sich mit der Zeit dran gewöhnt. Ich glaub es erklärt sich von selbst, dass das nicht funktionieren kann. Man kann Spinnenphobie überwinden, aber mit Unterstützung und Minischritten - sicher nicht mit der Brachialmethode.


    Dein Bauchgefühl sagt dir, dass es derzeit für Molly zu viel ist. Darauf würde ich vertrauen.


    Ich persönlich würde folgende Schritte setzen:


    - wenn sie im Garten ist und Angst zeigt bei fremden Geräuschen, ihr mit Leckerchen und Belohnung diese umkonditionieren. Aber nicht gleich mit dem schlimmsten Geräusch anfangen, sondern mit etwas, wo sie nur ein klein wenig Angst hat.


    - habt ihr eine Gartentür, wo ihr rausgeht zum Spaziergang? Sie hat wohl sicher Angst, durch die Tür zu gehen, nehm ich an? Würde einfach mal die Tür ein Stückchen aufmachen, sie nur rausgucken lassen und ausgiebig belohnen. Auch hier wieder ganz kleinschrittig vorgehen. Oder wenn das schon zu viel ist, dann nur mal vorsichtig zur Tür hingehen und sie dafür belohnen. Und wenn das geht, kann man die Tür aufmachen und mal ein Leckerchen auf die Schwelle legen, das sie sich holen kann. Alles mit viel Lob, aber ohne Stress und Druck zu machen.


    - und erst dann würde ich anfangen, mit ihr rauszugehen, und dann nur ein paar wenige Meter für den Anfang. Und dann alles langsam ausweiten, Schritt für Schritt. Wenn du merkst, es wird ihr zu viel, halt wieder runterschrauben.


    Ich verstehe, dass du dich an die Empfehlungen der Trainerin halten willst. Dann schau, dass du so rasch wie möglich einen neuen Termin bekommst, wenn du nichts ändern willst, damit sie sich das Verhalten von Molly nochmal anschauen kann. Denn so klingt es nicht gut, wie schon viele hier gesagt haben.


    Viel Erfolg!

    Plötzlich kam ein ganz fürchterlicher Schrei von dem Kleinen und natürlich haben wir sofort nachgeschaut. Daisy hatte einen Teil von seinem Kopf im Maul und hat richtig fest zugebissen. Sie wollte auch nicht loslassen ich habe sie angeschrien und versucht wegzuzerren. Meine Freundin hat ihr dann in den Bauch getreten und sie hat endlich aufgehört.

    Der Kleine sah ganz furchtbar aus. Wir sind sofort in die Tierklinik gefahren wo er gleich operiert wurde. Leider konnten sie sein rechtes Auge und einen Teil von seinem Ohr nicht mehr retten.



    Habt ihr Tipps für mich wie ich jetzt am besten mit der Situation umgehen kann?


    Also wenn ich das lese kommen mir die Tränen. Der Kleine muss doch furchtbar traumatisiert sein. Wie geht es ihm zur Zeit?


    Für deine Hündin hast du hier schon viele gute Tips bekommen.


    Wenn es meine Freundin wäre, würde ich ihr helfen, mit dem Welpen dieses Trauma irgendwie zu verarbeiten. Er hat bleibende körperliche Schäden davongetragen. Er braucht jetzt wahrscheinlich Hilfe, damit er nicht den Rest seines Lebens nicht auch noch Panik vor anderen Hunden oder ähnliches entwickelt.

    Also wenn die Wunden verheilt sind, sollte man sich das mal anschauen, wie er auf andere Hunde reagiert.


    Ihr solltet beide ein Hundetraining machen, wo ihr lernt, wie ihr eure Hunde richtig führen und ihnen Sicherheit geben könnt. Und wie ihr ihre Körpersprache lest.

    Es ist schon wichtig ob sich die beiden Hunde gut verstehen. Hast du die Möglichkeit, dass sie sich vorher kennenlernen? Dann würd ich mal ein wenig Zeit verbringen mit den beiden Hunden, vielleicht einen Probe-Spaziergang machen, wie das mit den beiden so läuft.


    Wenn ein zweiter Hund dazukommt, kann das beim Ersthund einiges verändern. Zum Beispiel kann er plötzlich anfangen, den Zweithund zu beschützen, oder sich von ihm zu etwas anstacheln lassen und plötzlich ungewohnte Verhaltenweisen entwickeln. Also sollte man sich da auch auf einige Überraschungen gefasst machen. Ich spreche aus Erfahrung :D


    Es ist schön mit zwei Hunden, aber wesentlich anstrengender als mit einem allein.


    Viel Glück bei deiner Entscheidung!

    Einem Welpen kann man das alles sicher noch gut beibringen mit den diversen genannten Tips und Ratschlägen.


    Bei einem erwachsenen oder bereits älteren Hund, der schon einige Erfolgserlebnisse hatte, wird es sicher wesentlich schwieriger. Aber man kann sicher auch noch einiges erreichen.

    Also wenn ich es mir aussuchen könnte, wäre ich natürlich strikt dagegen, dass meine Hunde Sachen unterwegs vom Boden fressen.


    Bei uns hat verbieten und wegnehmen nur dazu geführt, dass die Hunde im Freilauf mit dem Fundstück weglaufen und es in sicherer Entfernung genüßlich verzehren. An der Leine kann ich es manchmal mit mit viel Überzeugungsarbeit abnehmen.


    Wir haben wohl versucht, das zu trainieren, aber der Fresstrieb ist einfach zu stark. Und ganz ehrlich: Wer hat ständig etwas einstecken, das auch sicher leckerer ist als irgendein herumliegendes Teil? Ich hab nicht ständig eine Schweinshaxe oder ein Riesenschnitzel dabei.


    Kleine Happen werden sowieso gleich verschluckt, bevor ich reagieren kann. Auch wenn der Hund an der Leine ist. Meistens leckere Hundehaufen. Essen liegt bei uns glücklicherweise eh kaum herum, auch gottseidank keine Giftköder. Gio schleppt ab und zu Gebeine von Hasen oder Fasanen an, die darf er dann auch auffressen. Ich will nicht, dass er vor mir wegläuft, dann soll er es halt haben.


    Ich denke, es kommt auf den Hund an und wie verfressen er ist, ob man es ihm abgewöhnen kann. Aber ich würd mich drauf einstellen, dass es schwierig und langwierig wird. Einiges kann man sicher erreichen. Bei uns ist der Zug leider abgefahren.

    Als erste Hilfe würde ich empfehlen, bitte schaut euch mal einige Videos über Welpenerziehung an und informiert euch über die Grundlagen.


    Z.B. hier, gibt aber noch unzählige andere gute Videos:

    https://www.youtube.com/c/Welpenkanal


    Der Welpe hat genauso Bedürfnisse wie euer Kind, er ist auch noch ein Baby! Und braucht entsprechend liebevolle Erziehung. Die Aggression ist einfach nur ein Zeichen, dass es ihm nicht gut geht.


    Wenn ihr euch nicht auskennt, dann holt euch unbedingt Hilfe von einem fachkundigen Hundetrainer. Es gibt eh so viele Welpengruppen und -schulen.


    Falls ihr euch dazu nicht in der Lage seht, würde ich auch raten, ihn besser abzugeben.