Alles anzeigenIch habe mal eine Frage zu einer Übung die mir eine Trainerin gezeigt hat, die ich weder verstehe noch mit meinem Bauchgefühl vereinbaren kann.
Ich soll den Hund absitzen lassen und ein paar Schritte weg gehen. Dann soll ich sie rufen und kurz bevor sie bei mir ist körperlich abblocken (einen Schritt nach vorne machen, die arme seitlich etwas abgespreizt), so dass der Hund stehen bleibt und sich am besten hinsetzt. Das soll ich 2-3 mal machen bevor ich sie dann beim letzten Mal nicht mehr abblocke sondern dafür lobe dass sie zu mir kommt.
Ist das nicht völlig widersprüchlich?? Ich rufe meinen Hund und blocke sie dann aber ab... Dann wird sie doch wieder ran gelassen und gelobt.
Arya war nach der Übung sichtlich verwirrt und verunsichert. Hat schon nach ein paar Mal nicht mehr gewusst ob sie jetzt wirklich kommen soll oder nicht.
Obwohl ich mittlerweile mehrfach nachgefragt habe verstehe ich die Erklärung zu der Übung nicht. Arya soll so lernen sich an mir zu orientieren und das wäre überhaupt nicht widersprüchlich. Die Übung sei essenziell um an der leinenführigkeit zu arbeiten...
Aber für mich fühlt sich das einfach nur flasch an...
Kennt hier jemand die Übung und kann mir was dazu sagen? Sie mir vielleicht so erklären dass ich es verstehe?
Da gibts nichts zu verstehen. Eine Übung, die den Hund verwirrt und als falsch empfunden wird vom Menschen, ist für euch nicht der richtige Weg, egal, wie logisch das dahinter stehende theoretische Konstrukt sein soll.
Wahrscheinlich soll der Hund lernen, sich mehr an den Signalen des Menschen zu orientieren, aber wenn die nicht authentisch erfolgen und der Mensch so im Gegenteil unberechenbar wird für den Hund, schadet es mehr als es nützt. Ich find die Übung Blödsinn