Beiträge von DerFrechdax

    Rinderrouladen vom Metzger von Samsung - leider schon sehr verfärbt, Geruch top.


    Kann man die noch essen? :verzweifelt:

    Wenn sie nicht süßlich sauer riechen oder total klebrig sind, sind die völlig in Ordnung.


    Geht es noch jemanden so dass sich die Erkältung so hartnäckig hält und wieder aufflammt? Bin gerade sehr gefrustet und will eigentlich ungern zum Arzt . 🤒

    Hier, ich. Hatte Corona im Oktober, seit Anfang November dann so komische Hustenanfälle, meistens 3-5x am Tag mit ganz viel Schleim auch, was dann immer ewig lang hinterher mit hochkam (sorry).


    Mal besser, so dass ich nur morgens abhusten musste, mal wieder paar Tage lang schlimmer.


    Seit heute ist es wieder sehr schlimm, so dass ich nächste Woche jetzt doch endlich einen Termin beim Arzt ausgemacht habe. Kann kaum tief einatmen ohne Hustenreiz.


    Umckaloabo, Angocin und Bronchipret ist am Start, hat aber im November leider nichts geholfen. Mal sehen ob es diesmal was bringt.


    Gute Besserung 🍀

    DerFrechdax

    Leider ist das "gefährdete Gebiet" unsere tägliche Gassistrecke... Da gehen quasie alle Menschen mit ihren Hunden weil es da so schön ist. Ich könnte jetzt natürlich für den Rest von Aryas leben wo anders gehen, aber das kann ja irgendwie auch nicht die Lösung sein... :ka:

    Bei mir käme das drauf an, wie gefährdet ich mich fühlen würde.


    Bevor ich irgendwo in der Pampa beim Versuch, meinen Hund zu schützen, von einem Wolfshund angefallen und zerbissen werden würde, weil sein Frauchen es nicht schafft, sein Verhalten ernst zu nehmen, würde ich in Erwägung ziehen, woanders zu laufen.

    Zumindest würde ich umdrehen, wenn ich das Gespann erblicken würde.


    Geht mir hier auch so mit einem Rottweiler. Denen geh ich einfach komplett aus dem Weg, besonders seit dem Vorfall mit der Joggerin in Österreich, die totgebissen wurde (allerdings von 3 Hunden), bin ich nicht mehr so selbstsicher wie früher, was meine Fähigkeiten zur Abwehr eines Hundes angeht.


    Aber macht natürlich jeder, wie er möchte.

    Da versucht jemand aus einer für ihn potenziell folgenschweren Situation herauszukommen, indem dir der schwarze Peter zugeschoben wird. Denn natürlich wissen die Leute sehr wohl, dass ihr Hund sich daneben benimmt. Das was mit dir gemacht wird ist Gaslighting.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gaslighting



    Ich würde nach Möglichkeiten suchen, das beim Ordnungsamt zu melden und möglichst immer Zeugen versuchen bei mir zu haben (zb mich auf längeren Gassigängen im "gefährdeten Gebiet" mit jemand anderem verabreden) oder das Handy griffbereit haben, um zu filmen.


    Du siehst das völlig richtig und hast aus meiner Sicht nichts verkehrt gemacht.

    Ich sehe Unwohlsein, Schmerzen, Stress. Im Auto scheint sie zu frieren. Mehrmals scheint sie in sich hinein zu horchen.


    Hat sie Probleme beim Kot absetzen?


    Wie kommt man darauf, dass der Hund "Verfolgungswahn" habe oder "durchgeknallt" sei? Dem geht's einfach richtig schlecht, und es ist traurig anzusehen.

    Bei unserer Leohündin musste man aufpassen, da wurde der Couchtisch dann so nah an die Couch gerutscht, dass sie nicht durchgepasst hat durch das U. Aufregung im Haus war verboten. Und ja, nach den ersten Abräumaktionen ist sie auch vorsichtiger geworden.


    Ich hab allerdings dann auch angefangen, die Gläser bei mir auf der Couch zu platzieren, wenn ich da fläze.


    Hatte jetzt mit Hund, der auf die Couch darf, die Folge, dass auch das schwieriger geworden ist und die Gläser im Risikobereich stehen.


    Inzwischen trinke ich Wein aus Wassergläsern für besseren Stand und platzieren diese auf einem Buch, das auf der Lehne abseits vom Hund balanciert. Bisher unfallfrei :D

    Ich ruf mal DerFrechdax .

    Sie kann bei diesem Thema möglicherweise Hilfreiches beitragen.

    :winken:


    Dr-Schlecker

    Unser jetzt 4jähriger Terrier hatte ähnlich wie dein Hund das Pech, als Welpe schon Giardien zu haben, die wir auch sehr lange nicht losbekommen haben, wir haben mehrere Zyklen mit Antibiose durchgemacht damals und am Ende hat Gambamix geholfen.


    Als sie endlich weg (= nicht mehr nachweisbar) waren, war der Darm im Eimer. Wir haben mit Symbiopet und einem Probiotikum für Menschen wieder die Darmflora aufgebaut, Sivomixx wurde leider nicht vertragen.


    Unverträglichkeiten haben sich leider Hand in Hand mit der Giardienbehandlung auch eingestellt, er verträgt eigentlich kaum Gemüse oder Obst, auch kein Öl oder Nudeln oder Reis oder so. Am Ende waren wir bei Haferschleim und Reinfleischdosen mit 100% Hermetia (Insekten). Versuche, ausgewogener selbst zu kochen gingen in die Hose.


    Irgendwann sind wir dann endlich beim IBDerma von Lupovet gelandet, das er jetzt bekommt. Die Proteinquelle ist Ziege, die er gut verträgt, die KH Quelle ist Maniok.

    Die Haufen waren nur leider weiterhin mit Schleim überzogen und sehr viel und sehr groß.


    Zeitgleich haben wir dann endlich auch eine Diagnose bekommen, EPI (exokrine Pankreasinsuffizienz), die Diagnose wurde über die Elastase im Kot gestellt. Er bekommt Enzymtabletten von Ratiopharm dafür, jeweils eine vor dem Fressen. Leckerli in Form von getrocknetem Hähnchenfleisch geht, Wiener Würstchen in Ministückchen geht auch.


    Seit er die Enzyme bekommt, ist die Verdauung soweit ok, das Bauchgluckern hat aufgehört, er fühlt sich wieder wohl, hat Appetit, hat eine gute Figur.


    Die Blutwerte muss man bei EPI im Auge behalten, vor allem den B12 Wert und Folsäure. Ein Kotprofil hilft auch, alles gut einzuordnen und Dysbalancen zu beheben.

    Unser Hund bekommt zusätzlich noch Magnesium, B12 und Tryptophan (Masterdog Relaxed), weil EPI Hunde oft Probleme mit dem Nervenkostüm haben.


    Vielleicht hilft dir unser Erfahrungsbericht. Mir hat die Seite http://www.ibd-hund.de sehr viel geholfen und wenn man EPI googelt, gibt es eine Doktorarbeit frei downzuloaden und zu lesen, die fand ich auch sehr interessant.


    Empfindlich wird unser Hund immer bleiben, ich hab immer Heilmoor da, Heilerde, Kohletabletten. So kann ich bei einem Infekt schnell reagieren, so dass der Darm sich schnell wieder erholt.


    Alles Gute für euch!


    Ach so, wir sind seit Anfang bei einer sehr alten, erfahrenen TÄ in Behandlung, die uns über die ganze Zeit ganz toll beigestanden hat und immer auch mein Bauchgefühl mit einbezogen hat. Wir waren also die ganze Zeit in professionellen tierärztlichen Händen.

    Was ich noch wichtig finde, wenn man eine Art des Trainings gefunden hat, die zu einem passt, wo man mit seinem Bauchgefühl sagen kann, ja, das passt für uns und unseren Hund, dann bin ich zwar offen für Anregungen, aber ich meide Instagram und Feeds von selbsternannten Hundegurus, die einen verrückt machen mit "5 Fehler, die du auf keinen Fall mit deinem Welpen machen darfst" oder so einem Quark.


    Ich finde, solche Inhalte verunsichern und machen grundlos unzufrieden, weil man sich natürlich das vergleichen anfängt und logischerweise die Hundegurus öffentlichkeitswirksam genau wissen "wie der Hase läuft" und man selbst fühlt sich doof, weil eben nicht alles daheim mit dem Welpen so läuft wie geplant. Und zudem erzählen manche Leute auch einfach gefährlichen Nonsens, der mehr schadet als hilft.


    Ich hab mich lieber an Leute im RL gehalten, die einen gut erzogen Hund hatten und bin mit denen Gassi gegangen oder hab mit denen geübt.


    Und, mit dem ersten Hund wird man unweigerlich Fehler machen, das macht man beim ersten Kind auch. Beim zweiten ist man schon mehr laid-back und weiß genauer, wo man hin will und was gut ist für einen und was nicht und lässt sich schon weniger reinquatschen. Eine ganz normale Entwicklung, die einer Reise gleicht.



    Viel Freude beim Kennenlernen der von euch präferierten Rassen :hugging_face: Vielleicht magst du erzählen, wie dein Eindruck war?

    Schmatzen und Zittern am ganzen Körper und Hecheln wie verrückt.

    Das ging so über Stunden. Selbst ihre Zähne haben geklappert:-(

    Hört sich für mich nach starkem Unwohlsein und Schmerzen an, zb Richtung eingeklemmter Nerv oder Bewegungsapparat. Wenn man Nebenwirkungen von Gabapentin googelt, springt mir zudem Pankreatitis ins Auge.


    Frisst sie normal und mit Appetit, hat sie normal geformten Kot? Sie bekommt kein explizites Schmerzmittel, oder?

    Ist es wirklich so einfach? Fehlen Hunden bei Frust tatsächlich die Strategien? Und können sie diese entwickeln, wenn "nach Lehrbuch" trainiert wird, indem sie in eine Box gesperrt oder auf einer Decke festgehalten werden?

    Ich habe meine Mühe mit demonstrativ herbeigeführten Situationen, die zeigen sollen, dass der toll trainierte, devote Hund jetzt das tut, was man ihm beigebracht hat, weil man ein ach so toller Hundeflüsterer und Alpha ist, wie man es zu hauf sieht in den sozialen Medien.




    Natürlich muss ein Hund verschiedenes lernen, der Umgang mit Reizen, das Warten, Aushalten-können, Ausblenden, aber auch Impulskontrolle und Frustrationstoleranz gehören zu unser aller Leben dazu.


    Ein Hund, der nicht in der Einsamkeit lebt sondern inmitten unserer Zivilisation existieren muss, hat jeden Tag zig Situationen, wo er obige Qualitäten üben und zeigen kann und sogar muss.

    (Was es bedeutet, wenn ein Hund diese Fähigkeiten nicht hat, weil nicht gelernt oder aus Wesensschwäche nicht möglich bzw nicht adäquat vom Menschen begleitet, sieht man dann, wenn man bedauernswerte Exemplare von zitternden, bellenden, in Übersprungshandlungen gefangenen Hunden im Trubel beobachten kann. Diese Hunde werden quasi erschlagen von Reizen um sie herum.)



    Je nach Rasse sind das natürlich andere Auslöser. Nicht jeder Hund würde einen Skateboarder hinterherwollen, Tauben jagen oder spielende Kinder hüten.

    Aber möchte ein Hund das, ist es sinnvoll, das schon in den Ansätzen zu erkennen und durch Training zu unterbinden, das Bedürfnis in die richtigen Bahnen zu lenken bzw umzulenken oder auch den Hund aus der Situation herauszunehmen. So lernt der Hund dann dosiert, den Reiz zu ignorieren, greift dafür aber Leckerli ab oder darf dem Ball hinterher, oder man arbeitet übers schnöde Verbot oder Management.

    Was lernt der Hund so aber auch im Laufe der Zeit? Frustrationstoleranz und Impulskontrolle :bindafür:



    Mein Hund hat auch gelernt, auf der Decke zu liegen, wenn ich das möchte. Das fordere ich dann ein, wenn ich es brauche, weil Besuch da ist. Ich fordere es nicht in der Fußgängerzone der nächsten Großstadt an einem Samstag im Schlussverkauf, um zu zeigen, was für ein toller Hecht ich bin.


    Mein Hund hatte sich ganz kurzzeitig als Junghund eine ganz wunderbare Strategien überlegt bei Frust. Wurde er angekläfft, fand er es eine ganz exzellente Methode der Frustabfuhr, wenn er sich umdrehte und entweder in unseren Seniorhund schnappte oder in Herrchens Jogginghose. Den Zahn haben wir ihm aber aus verständlichen Gründen recht schnell gezogen. Ideen haben Hunde viele, aber erwünscht sind sie halt nicht alle :hust:



    In eine Box sperren hätte da natürlich genau gar nichts geholfen, genauso wenig wie Futter wegnehmen, aus der Hand füttern oder was sich Rudelführer- und Dominanzgurus noch an Gängeleien einfallen lassen, um dem Hund vermeintlich zu zeigen, dass sie am längeren Hebel sitzen. Das ist häufig künstlich erzeugter Frust, den ich ethisch fragwürdig finde und mMn ähnlich gelagert ist wie man früher Kinder in den dunklen Keller gesperrt hat, weil sie nicht aufgegessen haben oder ins Bett gemacht haben. In keinem Zusammenhang, schädlich, zerstörerisch gar, wenn es um Vertrauen und Geborgenheit geht, für den Hund kommt noch der Verlust der Glaubwürdigkeit ob eines derart unsouveränen und erratischen Verhaltens dazu. Ein Mensch, der so handelt, dem kann man nicht trauen, da trifft der Hund dann lieber seine eigenen Entscheidungen. So wird eine Spirale nach unten draus.



    Und noch ein Wort zur Wesensfestigkeit. Ein in sich ruhender, normal sozialisierter Hund aus guter und verantwortungsvoller Zucht, mit einem ihn sinnvoll führenden und auslastenden Menschen, kann eine ganze Menge Frust aushalten und damit konstruktiv umgehen. Das ist wie mit der vielgepriesenen Resilienz. Manche Menschen haben sie, manche nicht so. Es gibt Faktoren, die Resilienz fördern und welche, die sie unterminieren.

    Hinterhofzucht, Traumata, falsches Training, verpasste Zeitfenster (Stichwort Timing), die falsche Hunderasse im verkehrten Umfeld, alles das kann dazu führen, dass ein Hund eine kurze Zündschnur entwickelt und sein Leben lang begleitet werden muss in für ihn herausfordernden Situationen, die für einen anderen, mental stabileren Hund kein Problem darstellen. Ist halt auch ein großes Stück weit individuell.