Beiträge von Anderster

    Hey.

    Mein Hund hat dasselbe Problem und bei ihm ist es ein reines Stressverhalten bzw. nach der ganzen Zeit auch einfach ein Gewohnheitsding dass er öfter raus muss.

    Es hat ewig gedauert ihn von dem Stresslevel runter zu bekommen weil es eben nicht von jetzt auf gleich getan ist an den Auslösern zu arbeiten. Es hat fast drei Jahre gebraucht da Ruhe reinzubekommen und wenn es sein muss weil niemand da ist um ihn rauszulassen hält er auch mittlerweile 5-6 Stunden durch. Wenn ich aber da bin will er öfter raus weil es eben die Möglichkeit gibt.


    Ich habe ihm beigebracht einen Button zu drücken wenn er raus muss, weil eben dieses stalken ob er vielleicht raus muss sehr stressig für uns beide war.


    Gesundheitlich bist du ja schon dabei alles abchecken zu lassen, aber ich wollte dir einfach schreiben dass es eben Hunde gibt die das machen und völlig gesund sind.


    Viel Erfolg, ich weiß wie stressig diese Problematik ist.

    IsiBolti

    Der im Avater ist ein Laika Mix und ja der bleibt immer an der Schlepp. An der kurzen Leine würde der völlig durchdrehen weil der nie die Möglichkeit zur Eigenständigkeit hat da ich keinen Garten habe.

    Der andere ist ein Lapinporokoira und kommt dem Islandhund recht nah würde ich sagen. Der kann aber immer frei laufen.

    Schade dass du so weit weg wohnst, euch würde ich gern mal kennen lernen.

    Oh der Eifelsteig hat so viele schöne Etappen. Ich müsste mal kramen welche Etappen die schönsten waren. Tatsächlich waren die meisten im Rheinland-Pfälzischen Teil.

    Aber das macht den Eifelsteig eben aus, dass er so vielseitig ist dass man fast nicht sagen kann was am Schönsten ist.

    Hach ich glaube ich möchte ihn nochmal laufen wenn ich so drüber nachdenke. Ist jetzt auch schon wieder 11 Jahre her

    Hey,


    Ich habe eine ähnliche Rasse wie der Islandhund und ich denke ich würde mit dem Programm meinen Hund völlig runter rocken. Sobald man eben was spannendes macht fährt der hoch.

    Ich setze lieber auf 1-2 Hobbys für den Hund, die er dann aber auch richtig lernt. Nicht jeden Tag was anderes machen, ehrlich das brauchen die so gar nicht.

    Mein anderer Hund (allerdings nordischer Jagd-, nicht Hütehund) ist eben so eine Knalltüte wie du auch hast.

    Der hat eine Aufgabe die wir 2-3 Mal die Woche üben (Nasenarbeit) und ansonsten gehen wir 3 Runden wovon die größte so 1-1,5 Stunden ist. Das sind dann aber Bummelrunden wo nicht noch zusätzlich irgendwas gemacht wird.

    Klar am Wochenende gehen wir auch mal unsere 2km wandern, aber der Tag danach ist mal gar nichts los.


    Als wir unsere ganz schlimme Phase hatten sind wir wochenlang einen Weg hoch und wieder zurück gegangen. So hat der Hund viel weniger Reize zu verarbeiten. Erst so sind wir mal auf ein vernünftiges Stresslevel gekommen.

    Der fragt trotzdem tagtäglich zwischendurch immer nach Aufmerksamkeit. Ich denke das bekommen wir auch nicht mehr richtig weg. Aber sein Erregungszustand gibt mir recht mit dem wenigen was ich tue, auch wenn ich lieber mehr machen würde und auch gerne mal ein schlechtes Gewissen deswegen habe. Aber für Spiel, Spaß und Action bis zum abwinken ist er der falsche Hund.


    Also was ich damit sagen will: fahr das Programm mal eine sehr lange Zeit runter und baue dann wieder auf um ein Gefühl dafür zu bekommen wann es zu viel wird.

    Damit der Hund trotzdem Bewegung hat kannst du einfach stumpfe Jogging- oder Fahrradrunden drehen wo der Hund eben nur nebenher läuft.

    Na wenn der Hund ins Halsband reinknallt ist es schon ein Unterschied ob es eine breite, gepolstete Auflage gibt oder schmales, hartes Material -> Druckverteilung.

    Wer hat denn behauptet Ketten wären die Ausgeburt der Hölle? Solange der Hund Leinenführig ist passt es ja.

    Ich finde nur das Argument, dass Ketten das Einzige wären das hält, unpassend. Das stimmt halt einfach nicht.

    Klar, Druckverteilung ist etwas was für den Hund nicht gilt :muede:

    Als ob nur Ketten halten. Mein reaktiver Hund hat sogar ein schön weich gepolstetes Geschirr und siehe da, noch nie ist das Kaputt gegangen.

    Ich kenne es bspw aus der Schäferhund Ecke dass viele da auf langgliedrige Kettenhalsbänder setzen weil vieles Andere das Fell runter schubbert.


    Nur kurzgliedrige sollte man nur bei Kurzhaar verwenden, für alles ab Stockhaar sind die nix.

    Aber was an Softshell oder Neopren an Unterlage macht denn das Fell kaputt? Also mehr als ne Kette? :ka:

    Kann ich so gar nicht nachvollziehen mit meinen Stockhaarhunden

    Also ich habe mein Hubba Hubba immer alleine mit zwei mittelgroßen Hunden genutzt und das fand ich schon riesig. Aber ich habe auch schon mit meinem Kumpel und seinem Rottweilermischling darin geschlafen und es war trotzdem völlig okay. Gut, wenn man viele Regentage erwartet dann ist das vielleicht zu klein, aber hauptsächlich um darin zu schlafen ist es völlig ausreichend.