Bei uns läuft es grad nicht gut. Ich arbeite jetzt seit Mitte April und wie zu erwarten war, hat Taavi an den ganzen Veränderungen sehr zu knabbern.
Die ersten zwei Tage Hundepension gingen noch, aber seitdem verkriecht er sich morgens unterm Bett und will nicht mit. In der Pension selbst bellt er dauernd, sodass ich ihn da immer früher abolen muss. Er ist danach super gestresst.
Das führt dazu dass er wieder super schnell Leute anpöbelt. Situationen die uns schon lange keine Probleme mehr bereitet haben lassen bei uns beiden den Stresspegel wieder in die Höhe schießen.
Das ganze frustriert mich mal wieder so richtig, denn eigentlich macht mir der neue Job so richtig Spaß und ich merke wie sehr mir der Austausch mit anderen Leuten in dem Fachbereich gefehlt hat. Und eigentlich ist der Job super hundefreundlich. Zu Kartierungen dürfen die mit, ins Büro dürfte ich auch beide mitbringen und fragen immer wo denn mein anderer Hund sei während sie Nuka durchkraulen.
Außerdem werden wohl die Home Office Tage noch mehr nach oben geschraubt. Aber ich möchte auch ins Büro und nicht nur Zuhause sitzen.
Es wird wohl aber genau darauf hinaus laufen weil ich keine andere Lösung für Taavi finde. Meine ehemalige Mitbewohnerin springt jetzt schon immer wieder ein und das wäre auch eine super Lösung für Taavi weil er sich da sehr wohl fühlt. Aber da fängt das Studium wieder so richtig an und da Taavi ja nicht alleine bleiben kann, kann sie nichtmal zwischendurch in die Vorlesungen.
Das sind dann wieder so Momente wo ich mir denke dass alles viel einfach ohne ihn wäre 