So wir sind nun beim Thema medikamentöse Unterstützung. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen:
Nuka ist in manchen Dingen schon immer ein wenig unsicher gewesen. Mit einem halben Jahr hat er ohne Vorfall Autos als was absolut Schlimmes abgespeichert. Leider ist er herrvoragend darin blöde Dinge schnell abzuspeichern und zu generalisieren. Also waren es dann irgendwann nicht nur Autos auf Landstraßen, sondern auch einzelne langsame Autos und dann Straßen an sich und dann alle asphaltierten Wege und dann auch Fahrräder...
Seit 1,5 Jahren sind wir mit einer Verhaltenstierärztin dran und haben viele Auf und Abs, auch aus gesundheitlichen Gründen die mit Sicherheit aus dem Dauerstress resultieren.
Vor der Verhaltenstierärztin habe ich immer wieder Trainer*innen kontaktiert, aber alle waren derselben Meinung dass man möglichst viel trainieren und positiv verknüpfen soll. Das führte aber dazu dass Nuka sich verkroch sobald ich mit ihm raus wollte, weil es könnte ja sein dass wir an Autos trainieren (also auch auf weite Entfernung ging das dann nicht, es gab dann keinen Punkt wo er noch entspannt war sobald er raffte dass ich mit ihm üben will).
Wir hatten den Winter über ein paar echt gute Wochen und ich dachte wie so oft dass es nun endlich aufwärts geht. Aber kaum kamen die ersten Sonnenstrahlen raus und damit auch die Fahrradfahrer*innen war alles wieder dahin.
Nun bekommt er morgen die erste Dosis Trazodon. Ich hoffe sehr dass er es verträgt, was seit der Pankreatitis echt schwer geworden ist. Auf viele Medikamente reagiert er mittlerweile mit sofortigen Magenproblemen. Wir hatten schonmal Gabapentin ausprobiert, aber das hat uns direkt nach der ersten Dosis eine Woche Durchfall und Kotzerei eingehandelt.
Ich bin gespannt ob wir bald endlich mal Fortschritte ohne Rückschritte machen.