Beiträge von Anderster

    Ich hab jetzt noch nichts weiter über euer Problem gelesen, deswegen sorry falls du es schon geschrieben hast. Aber hattest du schonmal Kontakt zu einer Verhaltenstierärztin?

    Nuka hat auch so seine Hochs und Tiefs (also wirklich Tagesabhängig) und wir haben heraus gefunden dass das im Zusammenhang mit Schmerzen steht.

    Nein, noch nicht... steht aber auf der Liste, was noch evtl. machbar wäre... ich schaffe das selber nicht immer ... meine Psyche steht mir phasenweise selber im Weg :pleading_face:

    Musst dir deswegen ja keine Vorwürfe machen. Falls es um sozialen Kontakt geht - mit meiner Verhaltenstierärztin habe ich alles online gemacht. Da macht man die Untersuchungen bei seinem eigenen Tierarzt und schickt die Befunde und Videos und Verhaltensbeschreibungen per Mail.

    Ich hab jetzt noch nichts weiter über euer Problem gelesen, deswegen sorry falls du es schon geschrieben hast. Aber hattest du schonmal Kontakt zu einer Verhaltenstierärztin?

    Nuka hat auch so seine Hochs und Tiefs (also wirklich Tagesabhängig) und wir haben heraus gefunden dass das im Zusammenhang mit Schmerzen steht.

    Ja mein Hund wurde durch eine Pankreatitis unglaublich ängstlich. Und plötzlich wurde er, nachdem er an gut riechenden Pipistellen war, total panisch. Solange sie in dem Testosteronrausch sind gehts ja, aber sobald das weg ist kann das sehr angstverstärkend sein.

    Vom Chip würde ich bei einem ängstlichen Hund aber auf jeden Fall abraten. Genau wegen der Problematik empfahl und die Verhaltenstierärztin den Chip. Ich dachte schlimmer geht nicht mehr, aber es hat bei ihm eine richtige Angststörung ausgelöst, die uns jetzt ein halbes Jahr nach auslaufen des Chips immer noch beschäftigt.

    Ich kann mir nicht vorstellen das Aqua fremde Menschen liebt. Die wenigsten Hunde tun das. Es wird wahrscheinlich eher Fiddle about sein, eine Konfliktstrategie. Das wird sehr gerne als Freude interpretiert.

    Ehrlich bei dem was du schreibst würde mir kein fremder Mensch mehr in die Nähe meines Hundes kommen. Wenn der Hund mit der Strategie nicht mehr weiter kommt wird er irgendwann nach vorne gehen. Zeig ihm lieber dass du ihn beschützt bzw. das ihn andere Menschen nichts angehen weil du das regelt.

    Mein Hund fing erst mit ca. einem Jahr an immer ernster zu werden gegenüber Menschen. Der kann auch völlig problemlos Bahn fahren, aber das sind einfach andere Situationen. Was genau für den Hund bedrohlich wirkt entscheidest ja nicht du sondern der Hund. Der bringt halt ein genetisches Paket mit was sich gerade Im Wachstum befindet.

    Das heißt nicht dass er nicht lernen kann keine Menschen anzugehen, aber sobald er mit seinen Entscheidungen alleine gelassen wird sieht das wieder anders aus. Das muss man sich einfach bewusst machen, auch welche Einschränkungen das für sein Leben bedeutet.

    Können es einige Rassen besser als andere?

    Na sicher. Es gibt ja rassespezifische Eigenschaften. Eine sehr selbstständige Rasse hat sicher weniger Probleme damit als eine, die von Grund auf eher mehr darauf gezüchtet ist, am

    Kann ich so nicht bestätigen.

    Ich hatte bisher vier Nordische Hunde, also Hunde die als sehr selbstständig gelten. Drei von den vier konnten nur schlecht bis gar nicht alleine bleiben.

    Zu zweit haben sie es allerdings besser ausgehalten. Nur weil sie draußen sehr selbstständig sind, sind sie ja trotzdem Hunde die sehr sozial sind.

    Ganz ehrlich, der Hund passt nicht zu eurem Leben.

    Entweder ihr schränkt euch ein indem z.B. immer nur einer klettern geht und der andere kümmert sich an um den Hund, oder ihr sucht euch neue Hobbys die mit dem Hund vereinbar sind oder ihr gebt den Hund ab.

    Ich habe selbst auch einen Hund erwischt der überhaupt nicht zu meinem Leben passt. Es ist nicht schön wenn man so viel einstecken muss damit es dem Hund gut geht. Aber ich für meinen Teil konnte den Hund nicht mehr abgeben.


    Ihr solltet euch vielleicht mal hinsetzen und überlegen was mit eurem Hund noch realistisch möglich ist.

    Mit viel Arbeit ist es vielleicht auch realistisch dass der Hund in weniger frequentierten Gegenden wieder mit euch zum klettern kann, vielleicht aber auch nicht. Aber denk dran dass du dafür sorgen musst dass es zum einen deinem Hund gut geht und du zum anderen die Umwelt vor ihm schützen musst.

    Hier auch nach der letzten Runde. Ich denke am Wichtigsten ist es, sich einen festen Punkt wie direkt nach der Fütterung, direkt nach Runde X usw. auszusuchen damit sich das als Routine etablieren kann. Sonst vergisst man es einfach immer wieder.

    Meine Frage , was mache ich die Male die er in die Leine geht (meistens wenn er etwas zu schnüffeln bekommt). Aktuell bleibe ich stehen , er kommt dann meist zurück neben mich ich markere und Lobe.

    Daraus kannst du dir eine schöne Verhaltenskette basteln, das würde ich lassen.

    Es wird immer nur verstärkt solange er nicht zieht. Und das sollte auch einfach nicht oft vorkommen müssen dass er zieht. Übe das am besten erstmal nur wenn dein Hund wirklich entspannt ist und dann halte die Belohnungsrate so hoch wie eben nötig. Das ganze baut man dann langsam ab bzw. steigert die Ablenkung.

    Ansonsten kommt der Hund bei mir ans Geschirr, da darf er dann auch ziehen wenn es sein muss. Am Halsband oder am Brustring wird eben Leinenführigkeit geübt.

    Den schönsten Teil vom Eifelsteig fand ich die ersten Etappen von Trier aus.

    Da kann man ja auch einen eigenen Rundweg draus basteln.

    Den Nationalpark finde ich nicht so spannend und am Wochenende sind da halt auch die ganzen Touries und da ist auch wieder blöd wegen Leinenpflicht (und da laufen viele Ranger*innen rum).

    Ich würde mir an deiner Stelle eher eine Region raus suchen und die Route selber planen. Da gibt es so viele kleine Rundwege die man aneinander hängen kann. Am besten mal bei Outdooractive schauen.