Beiträge von Morelka



    Nochmal Rutenhaltung und Kopf.

    Ich dachte schon bei den ersten Bildern an einen Laekenois, die belgische Rasse, die man am seltensten sieht.

    So wie ich das sehe haben die auch öfter den aufgehellten Nasenschwamm. Den hat’s beim Picard nicht.

    Die Farbe des Nasenschwamms kann man nicht von der Rasse abhängig machen, sondern von der Färbung/Pigmentierung.


    Ist dieser Hund in einem Deutschen Tierheim, könnte also aus Deutschland stammen, gar nicht aus dem Ausland?

    3kg-Hunde haben fast nur Vorteile... :winken: viel Platz im Auto übrig für Einkäufe, etc., im Notfall kann man sie rasch hochheben, haben problemlos neben dem Schreibtisch im Büro Platz ohne gross aufzufallen, brauchen weniger Futter als grosse, kleinere Dosis Medikamente, falls nötig


    Nachteile: Man braucht viel Platz in der Wohnung für 25 Pullover und Mäntel, 32 Geschirre und Leinen und rund 15 Bettlis...
    Sie werden häufig übersehen, d.h. man muss dauernd die Leute warnen, bzw. in grossem Gedränge oder Familienfest sie irgendwo in Sicherheit bringen, damit niemand auf sie drauftritt oder sogar stolpert und umfällt.
    Ich selber übersehe sie auch manchmal, ich gucke umher, rufe und gerate langsam in Panik, dabei steht Smilla schon längst direkt hinter mir und guckt mich ratlos an... "was hast Du denn?"

    Ich glaube, viel mehr als um die Vor- und Nachteile eines Shiba (kann dazu nichts beitragen) sollten sich die Frau und ihre Tochter Gedanken dazu machen, wie ihre Lebensplanung für die nächsten 14 - 15 Jahre aussieht (falls sie einen Shiba-Welpen will, davon gehe ich aus):


    Da gibt es verschiedene Szenarien:


    - das Mädel zieht nach absolvierter Lehre aus/mit einem Freund zusammen. Wo bleibt der Hund?


    - das Mädel bleibt bei der Mutter wohnen und betreut gemeinsam mit ihr weiterhin die Tiere und alle drei Hunde --> Zündstoff für Knatsch und Streit, geht meist nicht gut, kann aber auch klappen. Was ist dann, wenn ein Freund dazukommt? Falls das Haus gross genug ist, gibt es vielleicht Platz für zwei Wohnungen?


    - das Mädel nimmt den Hund mit in eine eigene Wohnung. Ich nehme an, sie ist dann zu 100% berufstätig. Wo bleibt der Hund?


    Ich würde dieser Familie von einem dritten Hund abraten, Shiba hin oder her, einfach wegen der ungewissen kommenden 15 Jahre.

    Beim Labrador, und das nehmen mir viele Labrador-Fans leider recht übel, habe ich Probleme damit, dass die kurzen Haare in Kissen und Sofa usw "stecken" bleiben. Ich weiß, das wirkt sehr oberflächlich, aber das ist irgendwie so eine Macke von mir, dass ich das Gefühl habe kurze Tierhaare gehen nicht so gut weg.

    Labradore sind nicht kurzhaarig, sondern stockhaarig (weiches Deckhaar + Unterwolle). Ich habe noch nie bemerkt, dass Labi-Haare in Kissen stecken bleiben, hingegen Dalmatiner- oder Boxerhaare, weil diese wirklich kurzhaarig sind und die Haare sehr hart und stabil. Die bleiben wie Nadeln stecken (ich weiss das, habe Dalmatiner gezüchtet... xD



    Bzgl Tierheimhunden hab ich noch eine Frage: Gibt's da eine Möglichkeit, den Hund auf verschiedene Situationen zu "prüfen"? Mein Hauptbedenken ist, dass ich keine Kinder habe und in meiner Freizeit nichts mit Leuten mit Behinderungen zu tun habe, aber im Beruf das der Fall sein könnte. Es wäre blöd, wenn sich der Hund dann plötzlich vor etwas unerwartetem fürchtet, sei es nur weil er es nicht gewohnt ist, ich es als Anfängerin nicht in den Griff kriege und er dann erst recht wieder weg muss. (Nicht nur andere Menschen, aber auch Situationen wie Straßenbahn, Zug, etc)


    Vielleicht bin ich bei allem ein bisschen übervorsichtig (Mein "Schwiegervater" sagt immer, ich gehe das alles viel viel viel zu theoretisch an :D ), aber ich will ja dass der Hund und ich beide glücklich sind.

    Das ist absolut ok, wie Du dieses Projekt angehst! :bindafür: Lieber alles gut überlegen und prüfen statt "spontan" einfach irgendeinen x-beliebigen (meist ungeeigneten) Hund anschaffen, nur weil er so "süss" guckt. Das kommt viel häufiger vor.


    Bei TS-Hunden kommt es auf die Organisation an, da musst Du auch sehr genau hingucken. Lass Dir nicht einfach einen Hund aufschwatzen, sondern rede mit den Leuten, geh den Hund (mehrfach) besuchen, geh laufen mit ihm, quetsche die Betreuer aus über alle Eigenschaften, die er hat, mach eigene Beobachtungen.
    Natürlich ist ein Hund nicht gleich vom ersten Tag an "fertig" und optimal, das muss alles wachsen. Aber so gewisse Tendenzen und innere Eigenschaften lassen sich schon identifizieren und somit die Eignung erkennen.
    Bei einem erwachsenen (am besten schon älteren) Hund erkennst Du aber viel klarer die Charakter-Eigenschaften also bei einem wusligen Welpen, bei dem noch alles Mögliche zum Vorschein kommen kann, vor allem während und nach der Pubertät. Da gibt es manchmal wirklich erschreckende Überraschungen.


    Auf jeden Fall würde ich in deiner Situation unter keinen Umständen einen Welpen empfehlen, sondern einen gesetzten erwachsenen Hund, wo man einschätzen kann, wie er drauf ist, wenn du den Hund mit in Vorlesungen nehmen möchtest.

    Da schliesse ich mich Frau Bre an... wenn Du einem älteren(!) Hund aus dem Tierschutz eine Chance gibst, schlägst Du gleich mehrere Fliegen auf einen Schlag:


    - ein Hund aus dem Tierschutz ist eine "gute Tat"
    - ein erwachsener Hund wird sich sehr schnell an die Gegebenheiten anpassen, ist meist ingesamt ruhiger als ein Welpe
    - einen Hund aus dem TS kannst Du zuerst mal besuchen, mit ihm spazieren gehen, ihn gründlich kennen lernen, bevor Du Dich entscheiden musst
    - bei einem älteren Hund musst Du Dich nicht auf die nächsten 15 Jahre festlegen, sondern kannst mittelfristiger denken und allenfalls neu planen, wenn dieser ältere Hund halt nur noch 4 - 6 Jahre lebt. Wer weiss, was Deine Pläne in 5 Jahren sind?


    Viel Glück bei der Suche!

    Alles was ich Leo bisher beigebracht habe habe ich durch Leckerchen erreicht ! Er ist mega verfressen aber wenn er was entdeckt hat oder einen Hund sieht ist das nunmal vergessen.

    Dann würde ich es vielleicht mit einem Laut-Signal verknüpfen, denn Geräusche dringen viel eher durch den Hirn-Nebel hindurch bei einem pöbelnden Hund. Das sind jedenfalls meine Erfahrungen.


    Nur mit Leckerchen war Vicky nicht abzulenken, wenn sie einen entgegenkommenden Hund auf dem Radar hatte. Seitdem ich aber diese MeatSticks benutze, ist mir der Durchbruch gelungen.
    Diese Sticks sind in einem beschichteten Papier eingepackt (wie die "Beefy" für Menschen), das sehr schön raschelt.
    Sobald ich mit diesem Papier raschle, weil ich den Stick etwas nachschiebe, damit er vorne rausguckt, ist jeder andere Hund vergessen... da gilt nur noch der MeatStick. :dafuer:


    Vielleicht gäbe es solch ein Zaubermittel auch für Deinen Leo?

    Als ein Tut-Nix im Maul meines Hundes :klugscheisser: .

    Oder umgekehrt... mein Hund im Maul eines Tut-Nix! :shocked:


    Ich stelle auch fest, dass pöbelnde Kleinhunde besonders negativ angesehen werden, als ob es was anderes wäre, wenn ein Golden Retriever kläfft und tobt!
    Deshalb bemühe ich mich sehr, dass meine Hunde eben NICHT die kleinen, kläffenden "Köter" sind, sondern achte erst recht darauf, dass sie sich immer gut benehmen. Das klappt mal gut, mal weniger gut... aber ich lerne Vicky immer näher kennen und kann sie unterdessen besser einschätzen.


    @SamuLeo, ja, ich bin sehr froh, dass meine Hunde so verfressen sind und sehr gut auf Futter-Ablenkung reagieren. Wäre das nicht der Fall, so hätte ich ein grösseres Problem, denn mit Spielzeug oder Kauknochen brauche ich ihnen schon gar nicht zu kommen. Das kennen sie überhaupt nicht.


    Die Schwierigkeit ist wohl bei jedem pöbelnden Hund, zuerst mal herauszufinden, womit man ihn aus seinem Tunnel herausholen kann.