Beiträge von Mehrhund

    Bislang hab ich eher die Erfahrung gemacht das alle Hunde auch ohne leckerlies Dinge lernen. Positives Verhalten naja ich lobe mal oder streichele oder ich hab Spaß mit dem Hund und freu mich an ihm. Ganz generell zeige ich dem Hund was ich nicht möchte und alles was ich nicht kommentiere ist in Ordnung.

    Wenn der Hund jetzt über nen Baumstamm balancieren soll oder wo rüber springen freu mich mich wenn er es gemacht hat :) aber kekse brauch s da halt nicht.

    Und sie lernen ja eben auch durch Nachahmung also versuche ich nachahmenswert zu agieren. Lernen ist einem Hund von Natur aus gegeben und auch die Freude daran

    Erziehung.

    Funktioniert einwandfrei.

    Wenn man einen Hund ausbilden möcht ist das dann ein wenig anders und je höher man ausbildet um so fragiler die Belohnung.

    Ich sag mal so.

    Ein BC am Vieh hat als Belohnung: zum Beispiel: "eine Flanke laufen".

    Das ist aber schon Hochschule.

    :lachtot:

    Ob man diese Belohnung nun will oder nicht, sie ist da:lachtot:

    Ich hab nun 4 Herzhunde. Zwei davon einfach futteraggressiv aber im normalen Umfang (also von mir handelbar)

    Hätte denen ein wirklich "böser" "ekliger" "Beisser" was erzählt, die würden allesamt längst verhungert sein.
    Meine netten Hunde schon lange.

    Neulich hat mein ekliger Futterneider (Collie) den alten Border vom Futter vertrieben. Alle Hunde haben da wirklich innere Konflikte und leiden sehr.

    Das tud mir unglaublich leid. Ich bemühe mich, dass solche Sitiuationen nicht vorkommen und stehe gewöhnlich da und gucke, dass jeder ohen Stress frisst.

    Hi,

    finde ich toll, dass du den Thread einstellst.

    Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll.

    Mein 1. Hund hat genau nur dann Sitz gemacht, wenn ich ein Wiener Würstchen dabei hatte:lachtot:

    Ich bin Bestechungsfachmann/frau, und habe mir das BELOHNEN erarbeitet. Und arbeite immer noch dran, das Timing zu präzesieren.

    Komischerweise konnte mein erster Hund aber HALT so gut, dass manchmal Leute über sie gestolpert sind...und das ganz ohne Wiener.

    Und das hat mir den CLICK gegeben, nochmal nachzudenken, was ich wie und wann anders gemacht habe.

    Beim SITZ war ich noch roh und "brutal". Der Hund hat Sitz zu machen, wenn der HERR/Frau das sagt

    Räusper...ja, wenn HERR/FRAU Wiener bei hatte ging es auch, nur sonst nicht.

    Das Halt habe ich "aus Versehen" vollkommen positiv aufgebaut. Ich habe nicht (ehrlich") Nicht damit gerechnet, dass der Hund das macht, wenn ich es sage.. (Hund war der Herscher der Beziehung, aber der beste Herrscher...naja...run free ....

    Und was war?

    Ich sagte HALT

    Und der nachfolgende Mensch ist über den stoisch stehenden Hund gestolpert:lachtot:

    Was war passiert?

    Sitz hab ich über Beohnung und Strafe (rumnörgeln) aufgebaut

    "Halt" oder Stopp nur mit Belohnung, weil ich eh dachte, das macht das vermaledeite Vieh nie.

    Mittlerweile sind 2 Jahrzehnte Hundetraining vergangen und ich bin nicht mehr so "holzig".

    Ich nutze jetzt das Wissen um die Lerntheorien (ich bin da nicht so der BAUCH-Typ) und es wird:hust:

    Bin halt Mensch und langsam....:lachtot:

    Ich finde sie in dem Filmbeitrag mit Butch unsicher. Planlos, sich und andere gefährdend!

    Und dann noch diese Körpersprache mit dem ach so gefählichem Butch.

    Wenn der gefährlich wäre hätte der an drei Stellen zugebissen, so vollkommen unreflektiert sie mit dem Hund an der Leine mit ihren Händen "redet".

    Und ihr Hündin hatte längst keinen Bock mehr auf den Sch.....deutlicher kann ein Hund ja nicht weggehen...

    Der Hund, ja mei....den müsste man einem Wesenstest unterziehen. Das hat sie nicht gemacht.

    Er pöbelt halt an der Leine, was bei dem Kaliber mehr als ein Erziehungsfehler ist, das ist eine Schweinerei, einen Hund dieser Rasse so zu versauen. Sorry...Mir tud der Hund in der Seele leid.

    Und jetzt muss er auch noch in die Erziehungshölle zu jemanden, die wieder keine Ahnung hat.

    Der arme Hund!

    1. Gut, dann ersetze alle Bestechung in meinem Text durch Belohnung.

    Das ist ein Unterschied wie Himmel oder Hölle.

    Hat nichts miteinander zu tun. Ich denke, da musst du dir erst mal nochmal klar drüber werden..


    Deine Ansprüche an den Hund sind hoch: ein bischen Grundgehorsam und eine Prise Frusttoleranz...

    Ich glaub, du bist noch nicht wirklich eingetaucht ins Thema Hundeausbildung.

    Denn das ist nach der Grunderziehung eben mal was ganz anderes.

    Kannst du dir nicht vor Ort einen Trainer/Gruppe suchen?

    Alleine ist eh öde.

    Beim Teebeutel verstecken gibt es keine Belohnung die besser wäre als nochmal verstecken, bei der großen Dummysuche nichts Besseres als ihm zu sagen, dass da noch was liegt und er nochmal ran darf.

    Gleichzeitig macht es sowas wie UO richtig schwer, weil das dem Hund keinen Spaß macht und wenn da eine Belohnung nur bestenfalls mittelprächtig funktioniert.... Oder eben allgemein alles was nicht selbstbelohnend ist und zu anspruchsvoll um das "nur für mich" zu tun.

    Dummysuche liegt zB auf Eis, da er die Suche abbricht um zu anderen Hunden zu rennen (bzw es getan hat) und ich keine Lust habe mich jedes zweite Mal beleidigen zu lassen, nur weil um die Ecke wieder jemand mit seinem Hund um die Ecke kommt.

    Teebeutel ist der Ersatz dafür.

    Das ist des Pudels (äh Labbies?) Kern.

    Angenommen, der Hund ist ausgeglichen und du arbeitest wirklich maßvoll!

    Dann ist der grosse Zauber in der Ausbildung, die Stufen so zu halten, dass der Hund weitermachen möchte, aber du entscheidest, dass und wann Schluss ist.

    So kann die Erwartungshaltung UND die Konzentration etwas zu arbeiten mit dir erhöht werden.

    Wie weit und wie hoch, hängt meiner meiner Meinung nach IMMER vom Hundehalter ab.

    Ja, es gibt sone und solche Rassen, aber man kann mit jedem Hund einen erstaunlichen Trainingslevel erreichen. Aber es ist mit manchen Hunden einfacher (will to please lässt grüssen)

    Wenn der Hund bei der Dummysuche zu andern Hunden rennt, ist das kein guter Aufbau von dir und vor allen Dingen ist der Platz, wo du das übst sehr schlecht gewählt.

    Wenn ich was Neues übe, dann suche ich mir eine ganz stille (auch ablenkungsfreie) Ecke, wo auf gar keinen Fall andere Hunde hinter Ecken auftauchen könnten.

    Und ja, das ist anstrengend.

    Wenn der Hund SUCHEN als seine Belohnung nimmt und möchte (mein Rettungsborder ist so), ja dann hast du eine feine Belohnung.

    Man kann so auch Unterordnung aufbauen...Bissi Fuss: Suchen...in mini Schritten!

    Ich empfehle ja immer: guckt euch die Obedience Erbsenzähler an, die erarbeiten alles Millimeter weise.

    Eine feine Sache ist der Clicker und die Superbelohnung.

    Bestechen hat nichts in der Unterordnung verloren.

    Mit dem Clicker kann man ganz fein arbeiten. Aber wer meint: CLICK und ne Wurscht an den Hundekopp zu werfen, wenn der Hund grad mal gelangweilt 10m mitgeschlurft ist und dabei noch 3 mal geruckt und/oder angepampt wurde, der erreicht mit Clicker nichts.

    Ich finde ja immer schön, wenn ein Hund auch mal sagt: NÖ! willichnich...aber nach 2 Bcs....ist das auch normal|)

    Mit denen habe ich ja eher andere Luxusproblemchen.

    Problem an der Geschichte ist, dass schon alleine die Rassemischung ein Problem darstellt.

    Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Mischung Terrier x Terrier ein so großes Problem darstellen sollte. Das sind ja keine Rassen, die in Größe, Körperbau und Charakter himmelweit auseinander liegen, ganz im Gegenteil. Ich glaube nicht, daß die Ängstlichkeit etwas damit zu tun hat.

    Dagmar & Cara

    Ja, das ist müßig zu diskutieren.

    Man kann sich ja mal den Jagdterrier zum Vergleich nehmen.