Ja, das könnte jeder denken
Aber wurscht, ob Anfänger oder fortgeschrittener "Aversivler"....muss ich zumindest was zu senfen.
Und wie gesagt, ich kritisiere diese unsägliche "Methode" wo Hunde hinten laufen müssen, damit Mensch meint, er sei dadurch Anführer.
Was passier ist, der Hund geht in ein Meideverhalten oder er wird schlimmstenfalls gebrochen. Und dann hätte man endlich den bösen Kadavergehorsam.
Diese Methode ist für die Hunde ein willkürliches unberechenbares Führungsverhalten seines Menschen.
Loyale Hunde fügen sich schnell. Ängstliche Hunde gehen schneller in Meideverhalten und die "Kopfhunde" könnten dann anfangen echt ungemütlich zu werden.
Es gibt ja Stömungen dieser "Methode", die tauschen dann die Hunde weg... (okay, das ist dann er der Ertetausch", das ist hier nicht beschrieben im Thread, aber alle Treiner dieser "Methode" haben wahrscheinlich Berührungspunkte zur "Aufstellungstante, fern jedes Hundeverständnisses".
Und das macht mich tatsächlich sehr ärgerlich. Wenn solche Methoden immer wieder hochkommen, immer wieder aus der "Kiste" gezaubert werden.
Ja, es ist faszinierend für einen unbedarften Anfänger, der erstmals einen nicht ganz einfachen Hund hat, wie sehr Hunde auf Zwang und Strafreize plötzlich funktionieren.
Nur, darf man nicht vergessen, was man das für Schäden anrichten kann.
Strafreize sollten noch besser vom Timing her sitzen, als ein "Click" und ein "Leckerchen".
Und ja, man ist kurz mächtig und Führer des Hundes, den man unterdrückt. Klar, der Hund kann sich nicht wehren.
Natürlich ghibt es Abstufungen auch im Bereich der Erziehung über Strafen und Zwänge.
Aber eine Erziehung ausschliesslich über Strafen und Zwänge empfinde ich als grausam.
Der Hund agiert und bekommt: FALSCH, agiert wieder: bekommt wieder ein FALSCH.
Das ist unfähr und genauso schlecht wie das ewige falsch verstandene: Der Hund macht was und bekommt einen CLICK, also richtig...ect.
Erziehung besteht aus beidem, und beides muss für den Hudn klar definiert sein.
Hier im Beispiel wird einem Hund über Hemmen und Blocken versucht die Leinenführigkeit beizubringen.
Also etwas, was die meisten von uns fast täglich benötigen wird auftrainiert über Strafe und Zwang und Hemmen und Blocken.
Täglich befindet man sich so also im Streit mit dem Hund. Der bekommt immer und immer wieder gesagt: Das was du tust ist blöd.
Leider aber wird ihm nicht detailiert erklärt, was er eigentlich tun soll. Nämlich, die Leine soll so oder so an ihm hängen. Hunde brauchen sehr genau und präzise Vorgaben, wie das sein soll (jedenfalls die schwierigen Hunde).
Meine Hündin hat mittlerweile beim Leinelaufen einen so geringen Zug drauf, dass die Leine eben grad nicht hängt. Der Collie hat gelernt, der Karabiner an der Leine muss unten baumeln, wenn die Leine dran ist.
Und der Hündin habe ich alles über Körpersprache beigebracht. Da war ich auf dem Feldman von Schröder-Tripp.
Eine super "Methode", in der den Hunden ein schöner Rahmen gegebenwird von richtig und falsch. Sehr korekt und mit Belohnung, Management und auch mit Nein, so nicht, mein Freund.
Wenn ich daneben die "Blocker-Methode" sehe ist das ein Unterschied wie Neandertal und ein klassiscshes Klavierkonzert.
Der eine mit der Keule und nächste mit feinen Tönen.