Beiträge von Mehrhund

    wenn der Hund jetzt "sozialisiert" werden soll...setzt man dann die anderen Hunde einer Gefahr aus?

    oder nur den armen Knopf?

    :???:

    Wenn meine erwachsenen geimpften Hunde einen Welpen treffen, werden sie sogar geschützt sein, wenn dieser Welpen dann an Staupe oder Parvo erkrnkt/verstirbt, denn meine Hunde sind ja geimpft.

    Ist der Welpe sichtlich schwerkrank und hustet oder bricht oder was weiss ich, dann gehört der zum Arzt und nicht zu fremden Hunden.

    Einen eigenen Welpen, der um die 8. Woche ist.....wäre geimpft wieder eine Gefahr für den kleinen ungeimpften, weil Parvo auch durch Impfung übertragen werden kann.


    Immer und immer hat der Hund dieser "Taschengeldvermehrung" das Nachsehen. Und natürlich auch die Mutterhündin, denn eine adäquate Versorgung mit evt. Kostenübernahme bei Kaiserschnitt oder anderen Notfällen ist ja auch nicht gegeben.....Weil "Frau Ahnungslos-Vermehrerin" ja nur bis zum Brett vor ihrem Kopp denken kann.

    Und dann wären wir wieder bei den Vereinen, die zumindest mit ihren Regeln und Gesetzen das gröbste an Tierleid zu verhindern suchen. Und auch da gibt es Leute, bei denen es klappert, wenn sie den Kopf schütteln. Da sind dann unter umständen nur Erbsen im Hirn....und sonst nichts. Evt. noch Habgier.

    Aber ich weiß genau, wie das bei uns im Büro (mit Körbchen statt Box) laufen würde:

    Lucy liegt im Körbchen - Tür geht auf, es kommt rein - Lucy schaut, wedelt mit dem Schwanz - und sofort würde es heißen "Jaaaaa wooooo biiiiiist Duuuuu deeeeennn?" mit dieser Stimme, mit der man Babys anspricht ;)


    Und in so einer Situation wäre es ganz, ganz schwierig für Lucy.

    Denn auch, wenn sie dann auf meine Kommando hin nicht aufstehen würde, wäre sie aufgeregt und angespannt, weil sie ja so gerne hinlaufen möchte.


    Wenn es wirklich ganz wichtig wäre, dass Lucy mit ins Büro kann, dann würde ich das natürlich ganz ausdauernd trainieren, ich würde mit meinen Kollegen ganz ernsthaft darüber sprechen und um Hilfe bitten - und ich würde eine Box statt ein Körbchen nehmen und das alles ganz kleinschrittig trainieren.

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    Ich sehe da nur, dass die Menschen trainiert werden müssen.

    Und ich würde zwischen einem Bürohund und einem Hund, der seinen Mensschen begleitet, auch ins Büro, unterscheiden.

    Der "Bürohund" ist quasi, der Hund, der zum Büro gehört, wie der Bürostuhl. Jeder kann mal drauf sitzen oder ihn durchs Büro fahren.

    Der Hund, der seinen Menschen ins Büro begleitet, ist wie die Aktentasche oder das I-Phone: Privatsache...

    Bestimmt mal auszuleihen in der Mittagpause, aber ansonsten FINGER WEG....

    Abraten würde ich von Bauernhof/Privatwürfen, natürlich von Arbeitslinie und auch von Agility oder Mischlinien.

    Da können Hunde dabei sein, die so triebig und reizempfänglich sind, dass Umfeld und Halter sehr speziell sein müssen.


    Konkret empfehlen könnte ich dir nur was in Bayern.

    Ich greif das mal auf.

    Ich würde auch abraten von richtigen Border Collies, allso, die die auf Hüteleistung gezogen werden. Ich würde abraten von den Sport-Border Collie, das sind einfach oft Mischlinien aus Arbeitslinie und Showlinie.

    Ich persönlich finde die extrem auf Schönheit (liegt im Auge des Betrachters) gezogenen Border Collie auch oft einfach stumpf und schwer erziehbar.

    Ich würde, gar keinen Züchter empfehlen können, und das obwohl ich tatsächlich sehr viele kenne.

    Aber es gibt natürlich immer die absolut netten Mitläufer Border Collies, die keine Macke haben.

    Man muss halt suchen.

    Was ich persönlich empfehle: http://www.bordercollie-in-not.de/

    Da ist einer meiner Border her und er ist so wie sie gesagt haben.

    Aber es gibt auch einfachere.

    Aber da du ja über Erfahrung verfügst, wärst du ein SUPER Platz für einen in Not geratenen Border Collie, der nach Testung Hüten nicht benötigt!

    Nur Aufpassen tun die echt nicht. Wobei, wenn du einen Hund möchtest, der EEinbrechern oder Besuch, die Tasche reinträg: JA, richtige Rasse!

    Ich glaube du vermischst hier die Erziehung und die "Dressur".

    Und das ist auch nicht verwunderlich, weil die meisten Hundeschulen das halt auch nicht trennen.

    Da wird für irgendeine Prüfung Fusslaufen geübt und irgendwelches Zeug, wie Sitz am klebend ect...

    Ein Kommando, wie "geh auf die Decke" oder im Agi "geh auf den Tisch", kann man immer so aufbauen, dass der Hund dann ins Koma fällt, oder eben wie ein Flitzebogen auf das nächste Kommando wartet.

    Im Agi wärs schon doof, wenn der Hund auf dem Tisch einschläft. Im Wohnzimmer möchte ich keinen Hund haben, der wie ein Flitzebogen in seinem Körbchen steht und auf die nächste Übung wartet.

    Und jeder Hund kann beides.

    Man muss es ihnen nur erklären.

    Nur gegen fiese Schexxxxhaufen :ugly:

    Zumindest können die" SolchFütterer" sich nicht damit herausreden, sie hätten die Haufen nicht gefunden. Die haben echt Signalwirkung, sowohl in knatschgelb, als auch in rot. Da ist man mit den Bodenbraunkackfarben eindeutig im Nachteil ... ok, ist ziemlich off topic ... klar

    Das ist eine seeeeehr praktische Sichtweise......

    Werbeslogan:

    "Kaufen sie XXX für ihren Hund, damit sie auch nachts sehen, wo der Haufen liegt."

    Das mit dem läufige Hündin in der Öffentlichkeit sehe ich im Übrigen ganz genauso. Klar passt man auf, aber warum soll die Hündin jetzt nur noch um den Block Gassi gehen, wenn einige Menschen dann sofort Panik schieben.

    Mit einer läufigen Hündin ist man manchmal in der Öffentlichkeit Freiwild!

    Ich hatte einmal einen Dalmatiner, der fast nicht mehr händelbar war für mich und weit und breit kein Besitzer.

    Und noch blöder, wenn ich dann mit meinem intakten Rüden UND der läufigen Hündin unterwegs war. Dann hätte es nämlich richtig geknallt zwischen den Rüden. Also ich hab das dann echt gelassen. Bin mit der Hündin einzeln raus gefahren und habe sie in Autonähe "ausgelastet".....oder ebend im Sport....

    Releaxt Gassie gehen konnte ich nur mit meinen BC Halter Kumpels. Das sind ja immer grosse Gruppen (BCs werden nie alleine gehalten:lol:) und an grosse Gruppen trauen sich ja viele nicht ran, und man hat im Zweifelsfall mehr Helfer.

    Finde ich auch!

    Denn man kann nirgends besser üben mit dem Rüden als auf einem Hundeplatz wo vorher einen läufige Hündin lief.


    Ich als Hündinnenhalterin habe ich das selbstverständlich immer vorher besprochen, denn einen Tag vor der BH möchte ich gerne auch nicht als Rüdenhalterin, dass das grad einen vorher mit läufigen Hündinen gelaufen wurde....

    Aber man kann ja reden!


    Agi haben wir immer auch mit den läufigen Hündinnen gemacht. Aber da auf dem Platz auch Sportprüfungen liefen dann natürlich nicht direkt vor Prüfungen. Ist einfach höflich und normale Rücksichtnahme.

    Aber es ist gut, wenn ein Rüde halt auch mit diesen Gerüchen umgehen kann und ihm nicht die komplette Sicherung rausfliegt, denn es kann ja auch immer mal ein anderer Platz sein, da grad keiner dran gedacht haben, dass in der Junghundegruppe Luna das erste mal läufig ist....ect...

    http://www.infektionsnetz.at/test/impfungen…tract_08_03.pdf

    Es gibt immer einen Nestschutz. Es gibt impfverstärken Nestschutzt oder eben einen NICHT impfverstärkten Nestschutz.

    Ich würde hier keine Panik schieben, sondern den Welpen mit den üblichen Impfungen in 2 Wochen impfen lassen.

    Isolieren würde ich das Tier auf keinen Fall!

    Die beiden tödlichen Infektionskrankheiten Parvovirose und Staupe sind mit etwas Glück ja schon recht einschätzbar.

    Also nicht mit an Durchfallerkrankten Hunden zusammen lassen, nicht an Fäkalien schnuppern lassen, saubere Spielorte aussuchen.

    Staupe: den 6 wöchigen Welpen nicht an Fuchskadavern schnuppern lassen |) (das sollte machbar sein....)

    Und dann, wie immer im Leben: etwas Glück! gehört dazu....und ja, manchmal fehlt solch Glück in der Aufzucht.