Beiträge von Mehrhund

    Du und auch Corinna, hakt euch auf Herdenschutz MIT HUNDEN auf 27 Hektar in Thüringen fest, als wenn ich das irgendwo geschrieben hätte.

    HAB ICH NICHT!!!


    Ich schrieb von HERDENSCHUTZprojekten, die man als einflussreicher Grossgrundbesitzer und Bürgermeister (Herr Bley) evt. als VORBILD initiieren könne.

    Sag doch einfach was Du meinst, dann muss man nicht orakeln. ;) Also was genau schwebt Dir vor?

    Ich habe alles geschrieben...lies nach, wenn es ernsthaft interessiert.

    In kurzer Zusammenfassung:

    Jemand, wie Herr Bley hat Vorbidlfunktion.

    Er hat sein Vermögen nach eigenen Angaben Geldern der Nabu /"grünes Geld" zu verdanken.

    Er hat die Mittel und die Macht hier Vorbild zu sein, beim Herdenschutz!

    Zu forschen, Projekte zu initiieren, ect.

    Und (schrieb ich auch) ich weiss ja nicht, was er schon macht....ich habe nichts der gleichen gefunden.

    Aber ich führe weder ein Grossunternehmen noch bin ich Bürgermeisterin, vielleicht stell ich mir das Leben des Pferdezüchters Bley auch zu einfach vor.

    Vielleicht hat er eine 60 Stunden Woche, die Arbeit mit den Tieren machen eh Angestellte und sein Fokus liegt nur auf dem Tourismus, um in dem verarmten Thüringen Arbeitsplätze zu schaffen.

    Ich weiss es nicht.

    Energiejunkys und Adrenalinbomben..

    Was soll das sein?

    Vielleicht sind das Modeworte für quirrlig und reizoffen?

    Energiejunky hiesse für mich süchtig nach Energie. Das wäre das eher so ruhelos, gehetzt ..unwohl...

    Und Adrenalin als Bombe wäre für mich der Inbegriff eines Cholerikers, der von Null auf 100 ist, sich absolut nicht steuern kann und nachfolgend durch die dauerhaften Stresshormonausschüttungen krank wird.

    Du gehst mit dem Tier einmal täglich zu einer WIESE?
    Ich kann verstehen, dass der Hund am Rad dreht.

    Der muss bewegt werden. Und wenn er nur an der Schlepp laufen kann, dann musst du halt 3 Stunden täglich mit dem latslchn, möglichst in reizarmer Umgebung.....
    Und in der Wohnun hat der Hund FREI!

    Konditionieren
    Maulkorbtraining
    Suchen

    Das würde ich örtlich von der Wohnung trennen und dafür auf einen Hundeplatz gehen.

    So, wie ich mir den Hund aufgrund der Beschreibungen vorstelle, kann er - aktuell (!) - nur in sehr reizarmer, vertrauter Umgebung arbeiten bzw. sich auf den Halter und auf das Training konzentrieren.

    So wie ich das verstehe ist der Hund vollkommen anders als erwartet und soll funktionieren, möglichst TRIEBIG, aber moderat.

    Soll sich im Wald fokussieren...

    Auf was genau...

    So wie ich das verstehe, soll der junge Hund sich benehmen, wie ein übergewichtiger 8 jähriger Goldie mit Arthrose.

    Aber TRIEB soller haben....

    Der Hund hat, ich bleib mal in der 80iger Jahre denke-Sprache, hat dieser Hund einen Triebstau, der weiss gar nicht , wohin mit der Energie...

    Und ja, natürlich braucht Hund und Halter Hilfe.

    Nur ÄNDERN kann nur der Mensch was.

    Wenn auch das Entnehmen von auffälligen Einzeltieren wirklich "nichts nützt" (alle bisherigen Herdenschutzmaßnahmen sind ja im Ernstfall schon gescheitert) heißt das im Umkehrschluß doch nichts anderes als: Dieser Lebensraum ist für Wolfsrudel schlicht nicht geeignet.

    Sind alle Herdenschutzmassnahmen echt gescheitert?

    In welcher Form er das machen könnte?

    Muss ich das hier schreiben?

    Ich habe NICHTS über Herdenschutz auf den Seiten gefunden.

    Corinna kennt den persönlich, vielleicht gibt es ja mehr als die 20 Esel an Herdenschutz...ich kenne den nicht.

    Vielleicht ist er ja auch überrannt worden in Thüringen von den Wölfen....

    Wundert mich aber.

    Im "Osten" ist man doch seit 2 Jahrzehnten mit Wölfen konfrontiert. Ist Thüringen gerade erst Wolfsteretorium geworden?

    Aber ganz ehrlich, vielleicht kann ja nochmal "grünes Geld" locker gemacht werden, damit die Herden geschützt werden.

    Vielleich analog zur Brandenburger Spargelernte, holt man aus Polen halt Viehhirten.

    Ist doch nur eine Frage der Bezahlung!

    Zu den Canidenkämpfen...ja, Chris, das ist wirklich fatal, wie irgendwelche Leute, die keine Ahnung von Caniden haben, jetzt einfach Hunde zum Vieh packen und denken das geht dann automatisch....Das bereitet mir echt Sorge.

    Das tud weder den Hunden gut, noch dem Vieh, noch den Menschen...einfach schlimm.

    Ist das denn jetzt schon so?

    Als vor 10/ 15 Jahren die ersten Herdenschutzhundinteressierten Viehhalter sich in Frankreich umschauten nach Herdenschutzhunden, dachte ich immer, na hoffentlich geht das nicht nach hinten los.

    Ist das jetzt in 2019 echt schon eine Gefahr? Für Mensch und auch für die Caniden /Herdenschutzhunde?

    Wenn Du Dir das vor Ort anschaust, dann weißt Du, dass der keine HSH halten kann. Das Konzept dort basiert darauf, dass die Touris über die Flächen laufen können und überall Viehzeug steht. Der bräuchte gefühlt 20 Hirten, die die Integration der 100 Herdenschutzhunde machen.

    Ich kenne den Herrn Bley und das Gelände übrigens persönlich.

    Keine Ahnung, was mir das sagen soll, dass du den Hr. B. persönlich kennst.

    Kannst du von seinem Herdenschutz berichten?

    Das wäre ja mal interessant.

    Habe ich irgendwo geschrieben, dass Herr Bley sich Herdenschutzhunde kaufen soll?

    NEIN...ich schrieb, dass ich es schön fände, wenn auf den Seiten etwas über Herdenschutz stünde.

    Das Konzept ist toll!

    Der Wolf passt da nicht rein.

    Konzept anpassen?

    Gibts da Überlegungen?

    Ein schlauer Wolf beschafft Fressen und ist geschickt bei der Jagt und überwindet Zäune.

    Woher sollen die Wölfe wissen, dass das Konsequenzen hat?

    Erstmal müssen sie vergrämt werden. Und das ist ja verboten.


    Chris, ich habe Hr. Bley zitiert!

    ER sagt, dass er mit Wolfsrissen leben kann.

    Ich habe NICHT gesagt, jeder DEUTSCHE Viehhalter muss mit Rissen leben können oder soll damit leben!

    Verdreh mir bitte nicht das Wort.

    Du und auch Corinna, hakt euch auf Herdenschutz MIT HUNDEN auf 27 Hektar in Thüringen fest, als wenn ich das irgendwo geschrieben hätte.

    HAB ICH NICHT!!!

    Ich schrieb von HERDENSCHUTZprojekten, die man als einflussreicher Grossgrundbesitzer und Bürgermeister (Herr Bley) evt. als VORBILD initiieren könne.

    Es ist doch toll, dass so ein mächtiger Politiker so naturverbunden ist.

    700 freilebende Schafe, Rinder und Pferde und 5 gerissen Fohlen....

    Und der Besitzer der 700 Schafe, Rinder und Pferde ist der Bürgermeister und ein gemachter Mann.

    Ich denke, er könnte jetzt auch im Sinne des Herdenschutzes mal Vorreiter sein. Denn im Gegensatz zu vielen kleinen Viehalter verfügt er über Geld und Macht, hier den "Paulus" zu beweisen, der er geworden.

    Und in welcher Form sollte er Vorreiter sein, wie stellst Du Dir das vor bei einer solch großen Fläche und der Stückzahl an Tieren ?

    Seine HP:

    https://www.agrar-crawinkel.de/

    Ich habe dort nichts über HERDENSCHUTZ gefunden.

    Frühlingsjagd mit Beagle-Meute am 11.05. 20 schon, aber gar nichts über Herdenschutz.

    Das wäre doch ein wirklich gutes Projekt.

    Bestimmt macht Herr Bley das auch. Er hat ja die 20 Esel zu den 700 wild lebenden Rindern, Pferden und Schafen gestellt. Das ist ja schon mal ein Anfang. Nur können die ja nicht überall sein.

    Vielleicht hat er ja auch schon Kontakte zu Herdenschutzhundinitiativen aufgenommen, bzw. aufnehmen lassen, denn als Bürgermeister kann er sich nicht um alles selbst kümmern, das ist ganz klar.

    Er hätte die Macht und das Geld (grünes Geld |)).

    Na ja, wenn man, z.B. im Falle des Rodewalder Rudels, den führenden Wolf, der das mit dem Zaun überwinden herausgefunden hat, entnommen hätte, bevor es da Nachwuchs gab, hätte vielleicht die Entnahme des einen Wolfes ausgereicht - wenn man natürlich wartet, bis die ganze Familie sich das abguckt, bringt die Entnahme eines einzelnen Tieres nüscht :ka:

    Wer war denn der FÜHRENDE Wolf?

    Der intelligenteste? Der sozialste?

    Es ist zu einfach diese Rechnung!!!!!

    Will man alle schlauen und intelligenten Wölfe aussortieren? Die Wölfe, die ihre Rudel ernähren?

    Das funktioniert nicht!

    700 freilebende Schafe, Rinder und Pferde und 5 gerissen Fohlen....

    Und der Besitzer der 700 Schafe, Rinder und Pferde ist der Bürgermeister und ein gemachter Mann.

    Ich denke, er könnte jetzt auch im Sinne des Herdenschutzes mal Vorreiter sein. Denn im Gegensatz zu vielen kleinen Viehalter verfügt er über Geld und Macht, hier den "Paulus" zu beweisen, der er geworden.

    Völlig überraschenderweise (= Herdenschutzzynismus) helfen Esel in der Thürengeti auch nicht vor Fohlen-Rissen durch Wölfe:

    https://www.otz.de/startseite/det…issen-602351354


    Zitat: vom Besitzer der gerissenen Fohlen:

    "Wölfe haben schon ein paar Kälber gerissen, aber Bley macht kein Aufhebens davon: "Muss halt der Trennungsschmerz bezahlt werden", sagt er, mittlerweile erfahren im Ausgleich der Interessen."

    https://www.stern.de/panorama/gesel…un-8116244.html


    Weitere Zitate:

    "Die wunderbare Landschaft am Nordhang des Thüringer Waldes bei Crawinkel bis ins Jonastal hinein: eine einzigartige Weidelandschaft - die Thüringeti. Mit mehr als 700 Pferden, Rindern und Schafen, die das ganze Jahr draußen fast wild leben."

    Quelle: Agrar GmbH Crawinkel

    https://www.agrar-crawinkel.de/thueringeti.html

    "Heinz Bley ist Bauer. 58 Jahre alt, drei Kinder. Heute gehören ihm 600 Rinder und 700 Pferde. So genau weiß er es nicht, sein Land ist ziemlich fruchtbar, da wird sich vermehrt, da wird gekalbt und geworfen, dass es eine Wonne ist."

    Er hatte finanzielle Probleme, bis er auf ein Projekt aufmerksam wurde:

    ........"wie Geld, meist Teil des Problems, auch ein Teil der Lösung werden kann, erlebte Heinz Bley. Als die Leute vom Umweltministerium ihm eine ganz neue Rechnung eröffneten, für eine Art Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich. Der Deal: Lass dem Boden seinen Willen, stell nicht zu viele Tiere drauf, und wir kümmern uns um Gelder aus Brüssel."


    "Bley überlegte eine Nacht und war am nächsten Morgen so was wie ein Öko. Mit denen hatte er vorher nichts am Hut gehabt, jetzt setzte er sich diesen auf. "Er war der erste Großbauer nach acht Jahren, der diese Förderung und unser Angebot annahm", sagt Biologe Edgar Reisinger, der damals Bleys Sinneswandel mit grünem Geld beschleunigte."

    "...vom Saulus zum Paulus.... 2500 Pflanzen und Tierarten wurden hier beim Tag der Artenvielfalt der Zeitschrift "Geo" gezählt....

    Heinz Bley kann so richtig nichts dafür. Der Rote Milan flügelt durch laue Luft, die Wildkatze hat den Wolf als Sensation verdrängt. Fast alles, was sich sonst rarmacht oder verschwunden ist, findet hier seinen Platz. Wölfe haben schon ein paar Kälber gerissen, aber Bley macht kein Aufhebens davon: "Muss halt der Trennungsschmerz bezahlt werden", sagt er, mittlerweile erfahren im Ausgleich der Interessen. Obwohl er sich gerade mit seinen Geldgebern streitet, ob der eine oder andere Hektar Land wirklich benachteiligt und damit förderungswürdig ist. Geld macht immer auch Ärger.

    "Das Faulsein, sagt Heinz Bley, sei das Anstrengendste an seinem Job. Was so nicht stimmt, weil der Mann den ganzen Tag auf den Beinen ist, seit er als CDU-Kandidat der SPD den Bürgermeisterposten abgenommen hat."

    Quelle: https://www.stern.de/panorama/gesel…un-8116244.html