Beiträge von Mehrhund

    Also haben, wie ich vor ein paar Seiten geschrieben habe, tatsächlich ALLE Schutzmaßnahmen schon versagt, weil den Wölfen jeder Scheu und jeder Respekt vor dem Menschen immer mehr abhanden kommen. Da bleibt schlicht nur noch der Weg der Bestandsregulierung per Abschuß, wenn die Weidewirtschaft - seit Jahrhunderten die Grundlage unserer Landschaften - nicht auf der Strecke bleiben soll.


    Und, nochmal ganz langsam zum Mitschreiben: Wenn ich "Regulierung" schreibe, meine ich genau das - nicht Ausrottung.

    Scheu ist nicht angeboren und "Respekt" auch nicht.

    Vergrämung auf Menschen bezogen geht ja. Ob das der richtige Weg ist, keine Ahnung....Wird glaube ich weltweit NICHT gemacht. Weiss ich aber nicht.

    Wölfe sind schlau und sind Jäger...Schlaue Jäger.

    Ich kenne beide Artikel.

    Ich habe ja geschrieben, dass ich einen frühkastrierten Hund nehmen würde.

    Als Zusatz möchte ich aber noch schreiben: Dass ich jemals einen Frühkastrierten, ja überhaupt kastrierten Hund aufnehmen würde, ist gen Null.

    Eine Bedingung bei einer Aufnahme eines Hundes hier ist: Intakt sein.

    ABER...das Leben spiel Kapriolen und wenn mal ein frühkastrierte Jagdterrier hier einzieht und es passt, dann ist es eben so....

    Und beides ist eigentlich für mich ein NO GO: Terrier ....und Kastraten sind nicht in meinem Fokus:lachtot:

    Und mal ernst gesproichen: ich unterstütze die Frühkastration bewusst NICHT!

    Ein Zitat aus dem Text:

    "Folgeschäden sind verheerend

    "Ich wurde zwar entschädigt, existenzbedrohend ist aber nicht der Tod der Tiere, sondern die Folgeschäden. Die Herde ist traumatisiert. Gestresste Tiere bringen weniger oder gleich tote Lämmer zur Welt", so Magnussen. Die Familie Magnussen ist der Meinung, dass ein Wolf in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft mit Weidetierhaltung nichts zu suchen habe. Tierschützer sehen das anders. Doch Familie Magnussen musste erleben, wie ein Wolf trotz eines hohen Elektrozauns auf die Weide gelangte."

    Quelle:https://www.ndr.de/fernsehen/send…dung906194.html

    Das Rot hab ich gemacht.

    Was ist damit gemeint, das TIERSCHÜTZER das anders sehen?

    In meinem Verständnis ist ein Tierschützer jemand dem das Wohl ALLER Tiere wichtig ist.

    Um das nicht weiter jetzt auszuweiten, aller heimischen Tiere in dem Fall, inklusive der "rotbäckigen sumpfvernatterten Mixschwalbe".

    Ist ein TIERSCHÜTZER in der "Wolfsdebatte" schon jetzt ein abwertender Begriff für jemanden, der kein Mitgefühl mit einer traumatisierten Schafsherde hat? Oder einem Schäfer/in, der/dem beim anblick von getöteten oder verletzten Tieren die Tränen in die Augen steigen?

    Nochmal zu dem Zitat oben.

    Die Schäferfamilie hat alles richtig gemacht, aber dass ein Wolf einen Zaun überspringen kann und es auch tud, das ist jetzt allen klar. (Vorher nicht?)

    Für mich ist hier eine riesige Schieflage.

    Anscheindend ist seit 20 Jahren, seit der Wolf in Deutschland lebt, den Viehhaltern eine Sicherheit vorgegaukelt worden, die nicht passt. Haben die das geglaubt?

    Meine Frage hingegen, bei wirklich allem Verständnis den Schäfern, die es nun kalt erwischt, auch die mit den 160 cm hohen bezuschussten "Wolfssicheren" Zäunen: "Ist lediglich Chris in der Lage derart Weitblick zu haben und sich beizeiten umzuorientieren? Und Herdenschutz vorzubereiten, BEVOR das erste "Chris-tal-rudel" (Christall-Rudel...fänd ich gut als Namen) sich direkt vor ihrer Haustür ins gemachte Terretorium setzt? Wo sind die anderen vorbereiteten Viehhalter in diesem Land? Und was machen sie?"

    Spätestens jetzt in 2019 muss doch JEDEM Viehhalter, der seine Herden bis dato unbewacht draussen lässt, klar sein, dass es ihn irgendwann kalt erwischen kann.

    Wer hat die Verantwortung für Weidevieh bei vorhandensein des Raubtieres Wolf? Gibt es da eine Rechtsgrundlage, die ich nicht kenne?

    Ihr lest andere Dinge als ich :ka:

    Macht mich etwas betroffen ehrlich gesagt.

    Ich lese auch Dinge, die mich betroffen machen.

    c) da bemüht sich jemand extrem um Herdenschutz und nimmt dafür einiges in Kauf, sowohl arbeitstechnisch, als auch finanziell, als auch sozial - WEIL dieser jemand denkt, dass auch Wölfe hier in D ihren Platz haben sollten

    Deinen vorbildlichen Herdenschutz habe ich schon oft gewertschätzt.

    Mir war nicht wirklich klar, dass du denkst, dass auch Wölfe hier in D ihren Platz haben sollten.

    Ich hatte ehrlich gesagt vermehrt den Eindruck, dass deiner Meinung nach der Wolf lieber woanders leben sollte, bzw. lieber gar nicht.

    Du und auch Corinna, hakt euch auf Herdenschutz MIT HUNDEN auf 27 Hektar in Thüringen fest, als wenn ich das irgendwo geschrieben hätte.

    HAB ICH NICHT!!!


    Ich schrieb von HERDENSCHUTZprojekten, die man als einflussreicher Grossgrundbesitzer und Bürgermeister (Herr Bley) evt. als VORBILD initiieren könne.

    Sag doch einfach was Du meinst, dann muss man nicht orakeln. ;) Also was genau schwebt Dir vor?

    Ich habe alles geschrieben...lies nach, wenn es ernsthaft interessiert.

    In kurzer Zusammenfassung:

    Jemand, wie Herr Bley hat Vorbidlfunktion.

    Er hat sein Vermögen nach eigenen Angaben Geldern der Nabu /"grünes Geld" zu verdanken.

    Er hat die Mittel und die Macht hier Vorbild zu sein, beim Herdenschutz!

    Zu forschen, Projekte zu initiieren, ect.

    Und (schrieb ich auch) ich weiss ja nicht, was er schon macht....ich habe nichts der gleichen gefunden.

    Aber ich führe weder ein Grossunternehmen noch bin ich Bürgermeisterin, vielleicht stell ich mir das Leben des Pferdezüchters Bley auch zu einfach vor.

    Vielleicht hat er eine 60 Stunden Woche, die Arbeit mit den Tieren machen eh Angestellte und sein Fokus liegt nur auf dem Tourismus, um in dem verarmten Thüringen Arbeitsplätze zu schaffen.

    Ich weiss es nicht.

    Energiejunkys und Adrenalinbomben..

    Was soll das sein?

    Vielleicht sind das Modeworte für quirrlig und reizoffen?

    Energiejunky hiesse für mich süchtig nach Energie. Das wäre das eher so ruhelos, gehetzt ..unwohl...

    Und Adrenalin als Bombe wäre für mich der Inbegriff eines Cholerikers, der von Null auf 100 ist, sich absolut nicht steuern kann und nachfolgend durch die dauerhaften Stresshormonausschüttungen krank wird.

    Du gehst mit dem Tier einmal täglich zu einer WIESE?
    Ich kann verstehen, dass der Hund am Rad dreht.

    Der muss bewegt werden. Und wenn er nur an der Schlepp laufen kann, dann musst du halt 3 Stunden täglich mit dem latslchn, möglichst in reizarmer Umgebung.....
    Und in der Wohnun hat der Hund FREI!

    Konditionieren
    Maulkorbtraining
    Suchen

    Das würde ich örtlich von der Wohnung trennen und dafür auf einen Hundeplatz gehen.

    So, wie ich mir den Hund aufgrund der Beschreibungen vorstelle, kann er - aktuell (!) - nur in sehr reizarmer, vertrauter Umgebung arbeiten bzw. sich auf den Halter und auf das Training konzentrieren.

    So wie ich das verstehe ist der Hund vollkommen anders als erwartet und soll funktionieren, möglichst TRIEBIG, aber moderat.

    Soll sich im Wald fokussieren...

    Auf was genau...

    So wie ich das verstehe, soll der junge Hund sich benehmen, wie ein übergewichtiger 8 jähriger Goldie mit Arthrose.

    Aber TRIEB soller haben....

    Der Hund hat, ich bleib mal in der 80iger Jahre denke-Sprache, hat dieser Hund einen Triebstau, der weiss gar nicht , wohin mit der Energie...

    Und ja, natürlich braucht Hund und Halter Hilfe.

    Nur ÄNDERN kann nur der Mensch was.