Wohl wahr, wusste es nicht besser zu formulieren, weiß ich jetzt immer noch nicht.
L. G.
Ich habe das schon verstanden.
Ich kenne leider aus anderen Bereichen diese "Verschliessen" vor "Facetten".
Und mich macht das ärgerlich.
Ich kenne es aus dem Border Collie Bereich nur zu gut, wie es sich anfühlt, wenn Menschen einfach die Bereiche -Hütearbeit und Zuchtselektion darauf- ausblenden.
Und es gibt "BC Experten", die NIEMALS einen BC am Vieh erlebten, geschweige denn ausgebildet hätten.
Das ist ein Beispiel, es kann auf jeden "spezielleren" -ich glaub sogar auch ALLE- Hundetypen heruntergebrochen werden.
Wenn ich einen heute modernen DSH kaufe, dann komme ich nicht umhin, mir den "Schuzthundesport" anzuschauen. Wenn ich einen Labbi kaufe, werde ich mich in irgendeiner Form mit Apportier-SPORT- auseinandersetzen.
Wenn sich heute in 2019 M Cordt nicht mit Herdenschutz auseinandersetzt, weil sie das evt. nicht richtig findet, dann kann ich das nicht nachvollziehen und finde es über die Massen falsch.
Ich kenne nur ihre Bücher und ihren Ruf. Sie wird ihre Gründe haben.
Ich meine jedoch, dass eine VERÄNDERUNG beachtet werden muss, egal, ob man das gut findet. Man kann den Bereich Herdenschutz nicht trennen von Herdenschutzhunden.
Ich hoffe, ich konnte jetzt schriftlich und freundlich erklären, was ich meine?
Ich sehe Herdenschutz nicht durch eine rosarote Brille, überhaupt nicht.
Ich war überaus skeptisch als in der Viehhalter-BC-Scene von den ersten HSH-Projekten gesprochen wurde. Diese Projekte waren allesamt in europäischen Nachbarländern verortet. Und für Deutschland war für MICH klar: geht niemals!
Und ganz viel, weil ich Natur der HSH nicht im Ansatz verstanden habe.
Nun verstehe ich langsam (ohne eigene Erfahrungen) und kann mir vorstellen, wo und wann und wie es gut klappen kann und dass es nie für jeden passen kann.