Ich hab doch extra geschrieben, dass ich einen angemessenen Tonfall verwende und am ENDE "Bitte" hinzufüge. Da steht nichts von anblaffen, angehen, Konflikte heraufbeschwören.
Kurze, knappe Ansagen müssen ja nicht unhöflich vorgebracht sein, nur deutlich und bestimmt. Und wer sich davon schon angemacht fühlt, wird bestimmt auch nicht auf eine blumig und ggf. unterwürfig vorgebrachte Bitte reagieren.
Für mich macht es einen großen Unterschied ob mich ein Fremder um etwas bittet oder es mir befiehlt.
Hmm wie erkläre ich das am Besten...
Anderen Leuten haben das Recht zu nicht von meinen Hunden belästigt zu werden (das inkludiert meiner Auffassung nach übrigens auch nahes Vorbeilaufen wie bei diesem Schäferhund) und dafür sorge ich automatisch so gut es geht mit den mir zu Verfügung stehenden Mitteln.
Allerdings brauche ich dafür normalerweise keine Leine, der Standard auf Feldwegen ist "rechte/linke Seite, bei mir". Der Hund läuft dann am entsprechenden Wegrand neben mir auf der von der Person abgewandten Seite. Und fast jedem reicht diese Demonstration an Gehorsam und die (fast) maximale Distanz mit mir als Puffer dazwischen ist auch aus.
Wem das nicht reicht kann mich gerne um mehr bitten und mache ich dann auch, kein Ding, aber ich lasse mir das nicht befehlen, schon gar nicht in dem Tonfall der sowas normalerweise begleitet, da hilft dann auch kein nachgeschobenes bitte.
Aber gut, vllt müsste man sich auch einfach mal über den Weg rennen und sich das im RL anhören.
Ich hab Diego sofort ran gerufen, um den Jogger passieren zu lassen, aber der ist umgedreht und langsam zurück gegangen. Hätte ich da was anders machen können /sollen? Ich bin dann auf jeden Fall nen anderen Weg gegangen, obwohl ich eigentlich den Weg gehen wollte, wo er zurück ist, um ihn nicht noch mehr zu ängstigen. 
Wer nicht will der hat schon...
Ganz ehrlich, Rücksichtnahme ja, aber wir Hundebesitzer sind nicht für das Übel der Welt verantwortlich. Irgendwo ist einfach der Punkt erreicht wo man außer nie einen Hund angeschafft zu haben nichts besser machen kann... und selbst dann ist es manchen nicht genug.
Es war ein erwachsener Mensch, er hat die Wahl getroffen lieber umzukehren, das ist sein Recht, aber nicht deine Verantwortung.