Beiträge von Javik

    Hallo,


    Ich möchte grob im September rum eine Woche trekken gehen und ich denke (hoffe), dass ich endlich ein Ziel gefunden habe das allen Ansprüchen genügt:

    Der Westweg

    Ganz werde ich ihn nicht laufen, da ich keine 2 Wochen Urlaub nehmen will, aber eben so weit ich in einer Woche komme.


    Ist den jemand schonmal mit Hund gelaufen? Ohne gibts ja mehr als genug Berichte, nur leider ist das mit Hund ja doch was anderes.


    Als nächstes eher generelle Fragen zum Trekking mit Hund:

    Wie macht man das am Besten mit dem Einkaufen und dem Hundefutter? Für 1 Woche kommt da ja schon was zusammen, aber zwischendurch Einkaufen gehen ist alleine mit Hunden natürlich nicht so toll.

    Außerdem weiß ich, dass zumindest das Lidl TroFu absolut nicht vertragen wird, also wird, zumindest für die Hunde, nachkaufen auch sehr schwer. Was empfehlt ihr? High activity TroFu oder gibt es noch etwas leichteres?


    Hat jemand noch einen Tipp bzgl. Regenbekleidung? Nachdem mich meine Regenjacke letztens im Stich gelassen hat, würde ich das auf so einer langen Tour doch gerne vermeiden, vor allem im Schwarzwald um die Jahreszeit.


    Habt ihr allgemein noch Tipps und Tricks? Ich war zwar schon öfters mit Hund wandern und auch schon Hüttenwanderungen und Zweitagestouren, allerdings nicht mit Hund und nicht als "Planungsverantwortlicher" und eben allgemein in den Dimensionen. Man muss ja nicht jeden Fehler selbst ausprobieren :pfeif:


    Geplant ist derzeit möglichst autonom durch die Gegend zu ziehen und eine Zelt/Hüttentour daraus zu machen.

    Kommt darauf an wie es genau geregelt ist.


    Sich als 70-jährige allein einen GR Welpen zu holen finde ich auch etwas.... hmm. Aber hauptsächlich nur wegen der Rassewahl.


    Aber wer weiß was noch dahinter steht?

    Vielleicht ist es ein Mehrgenerationenhaushalt.

    Oder sie macht es ähnlich wie eine Ex-Kommilitonin. Die hatte eine Abmachung mit einer alten Dame (Nachbarin). Sie ging die zwei langen Runden mit den Hunden, dafür hat die Dame die beiden tagsüber gesittet und ist Mittags mal um den Block.

    Auch wegen dem Alter spricht mMn nichts dagegen, wenn klar und sicher ist wer den Hund nimmt, wenn derjenige nicht mehr in der Lage ist.

    Ganz abgesehen davon, dass "verschenkte" Hunde meistens einen gewaltigen Haken wie ansteckende und/oder tödliche Krankheiten (Parvovirose, Krebs...) haben. Genauso Hunde, die für 50 € verkauft werden sollen... n bissl was darf man für seinen halbwegs gut erzogenen Hund schon verlangen.

    Den alten Mann habe ich geschenkt bekommen... Ein gesunder Welpe, der zu einem absoluten Traumhund herangewachsen ist und immer noch gesund.


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    Ich finde die ebay Preise auch meist absolut unverschämt und ungerechtfertigt.

    Wenn ich jemandem seinen Problemhund oder unerzogen Hund abnehme bin ich ehrlich gesagt nur sehr bedingt bereit, dem dafür auch noch Geld in den Rachen zu werfen. Eine Schutzgebühr an irgendeinen wohltätigen Zweck zum Schutz des Hundes wäre in den meisten Fällen okay, aber beim Kaufpreis selbst nichts was über einen symbolischen Wert hinaus geht.


    Und ich finde es auch absolut unverschämt wie für 5-6 Jahre alte Hunde, ohne Papiere, Erziehung oder sonstwas 500-1000 € oder sogar noch mehr verlangt werden. Das ist keine Schutzgebühr, das ist Geldgier.


    Kein Wunder wo die ganzen "ups"-Würfe herkommen, wenn da dann +/- 5000 € "Belohnung" rausspringen...

    Ich gebe dir absolut Recht.


    Nur viele Leute interessiert das absolut nicht, oder sie denken garnicht erst genug nach um darauf zu kommen, dass sich die Rassen nicht nur optisch unterscheiden.


    Ein weiteres Problem dürfte sein, dass irgendwie diese "neue" Welle umgeht, dass man dem Hund nur genug Liiiebe schenken müsste um absolut jedes Problem zu heilen und einen treuen Gefährten zu bekommen. (OT: Weiß jemand zufällig wo dieser Müll herkommt?)

    Mein erster Wunschkandidat war tatsächlich der Husky. (Wobei ich 101 Dalmatiner auch geliebt habe, aber falls da ein Wunsch war erinnere ich mich nicht mehr)

    Nachdem ich dann mal das erste mal ein Rassebuch in der Hand hatte waren es Irischer Wolfshund (groß) und Irish Setter (schön).


    Merke, ich sollte mir niemals einen Hund nach optischen Gesichtspunkten holen.

    Wir waren letztens im nördlichen Schwarzwald eine Tagestour.


    Es sollten knappe 20 km werden. Da ich mich aber einmal verhaspelt habe und wegen dem Regen eh keine Lust mehr hatte sind wir etwas anders gelaufen mit ca. 15 km.

    Das habe ich später allerdings etwas bereut, als die Sonne raus kam war es so schon, dass ich doch gerne noch ein Stück länger gelaufen wäre.

    Bis auf einen Wanderer der mir ganz am Anfang entgegen kam und einer Hundebesitzerin als wir fast wieder im Dorf waren haben wir keine Menschenseele getroffen.


    Die Wege waren schmal und weitgehend unbefestigt, genau nach meinem Geschmack.

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    Nach 10 km und über 500 hm hatten die beiden immer noch nicht den Anstand müde zu sein. 8f41f3.jpg


    Von diesem Gipfel kommen wir her.68ea4b4bf.jpg

    Die Mittagspause haben wir dann auf ein paar sehr bequemen Steinen am Wegrand eingelegt und uns dann etwas in der Sonne ausgestreckt um zu trocknen.

    Koda wird alt, das ist das erste mal, dass er sich bei einer Pause lieber hinlegt als zu betteln oder rumzustöbern.6df3bc1bd1d.jpg

    Das Riesenbaby war dagegen schon immer vernünftig genug Pausen zu nutzen.

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    1 Minute später...553bd26f3b2.jpg

    Und auch der alte Mann war nach der Pause wieder fit.

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    Fit genug jedenfalls um sich einzubilden unbedingt da hoch zu müssen. Also habe ich ihm geholfen. Baldur ist dagegen (zu meinem grenzenlosen Erstaunen) selbst hoch geklettert. Er, der sich nicht traut auf einen dicken Baumstumpf zu springen, klettert mühelos und ohne zu zögern Leitern hoch.

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    Und zum Abschluss noch die "Blutlache" auf einem abgedeckten Brennholzstapel. Es hat etwas gedauert bis ich verstanden habe wo diese rote Farbe herkommt.

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    Wird jetzt hier dieser potentiell doch ganz gut Thread gebashed, weil kein "manche" (wenige, einige, viele?) dabei steht?

    Man könnte sich das "manche" genauso dazu denken wie das explizite "alle" das manche hier lesen.


    Ja, in einem Forum sollte man darauf achten wirklich schön und sauber verständlich zu schreiben. Wenn man den Leser allerdings vollkommen aus der Verantwortung seinen Kopf zu benutzen ausschließen will müsste man auf jede mögliche Eventualität (die einem selbst wohl nicht mal einfällt) eingehen und jeder Text wäre komplett unverständlich.

    Also, wer schreibt hier immer und jederzeit so, dass es unmöglich ist etwas hinein zu interpretieren und traut sich den ersten Stein zu werfen? - Ich jedenfalls nicht.


    Wenn wir hier jetzt jeden Thread (der uns nicht passt) aus solchen Gründen zerreißen, können wir uns gleich alle nur noch mit Kotbeuteln bewerfen.


    Ich persönlich finde es schade, dass das Thema so zerrissen wird. Ich finde die Frage nämlich sehr interessant und durchaus berechtigt.

    Im TS läuft einiges schief und ich finde es wichtig das auch zu benennen.

    Und für die die gleich wieder TS-Bashing schreien wollen, man kann einen solchen Thread auch gerne über Züchter eröffnen. Gerade in letzter Zeit habe ich da einige Dinge gehört die mir sehr sauer aufstoßen und ich mich Frage was man überhaupt noch guten Gewissens empfehlen kann. ABER das ist hier nicht das Thema, das ist ein ganz bestimmtes Problem im TS.


    Zum Thema:

    Meine Erfahrung sind leider auch nicht gut.

    Ich frage mich immer was es bringt emotionale, beschönigte, zerzerrte und teilweise sogar wirklich komplett verdrehte Anzeigetexte zu schreiben. Wenn man versucht, das potentielle Klintel etwas zu erweitern um den passenden Menschen besser finden zu können, okay, macht Sinn. Aber wenn man wirklich (wissentlich) die falschen Menschen anlockt ist doch niemandem geholfen.

    Wenn danach im persönlichen Gespräch dann richtig gefiltert wird ist es nur ineffizient, wenn das aber nicht passiert......

    So oder so, es mutet dann wie ein 6er im Lotto an, wenn unter solchen Bedingungen ein problematischer Hund noch ein gutes Zuhause findet.

    Andererseits, vielleicht ist eine gewisse Try&Error-Einstellung auch nötig um überhaupt die Möglichkeit zu haben ein solches Tier zu vermitteln. Passende Bewerber gibt es ja nicht wie Sand am Meer... Nur möchte ich als "Kunde" nicht am anderen Ende einer solchen Vermittlung stehen.

    Ich glaube ich habe mich schlecht ausgedrückt Pueppi.Schlappohr

    Den ersten Schritt haben wir schon, auf das Kommando "Tee" sucht er.

    Ich möchte jetzt eben die Differenzierung einführen.


    Mit verschiedenen Kommandos möchte ich nicht arbeiten, weil wir hier unglaublich viel Potential fürdie Zukunft (2 Schubladen voller Teesorten) haben, aber mit aktuell zB 4 verschiedenen reinen Pfefferminztees und über 30 echten Teesorten (also aus Blättern der Teepflanze) werden der Hund und ich blöd crazy-dog-face:ugly: wenn ich für alle eigene Namen suchen muss.

    Deswegen eben schnüffeln...


    Das Problem ist, er schnüffelt nicht am Teebeutel und ist voll fokussiert darauf loszulegen und hat entsprechend überhaupt nicht kapiert was ich will.

    Das nächste Problem ist, dass er sehr schnell dicht macht und stresst wenn er das Gefühl hat etwas nicht richtig zu machen, try and error ist deswegen nicht so optimal (vor allem wenn schon klar ist, dass er es eben nicht kapiert hat).

    Ich habe es gestern mal getestet und einen anderen Geruch dazu gebracht. Er hat komplett wahllos bzw beide nacheinander angezeigt.


    Ich überlege also wie ich ihm klar machen kann, dass er nicht den Teebeutel, sondern einen bestimmten Geruch suchen soll.