Beiträge von Enya_und_ich

    Hi zusammen,

    meine Enya, Mischlingshündin mit 25 Kilo vom Tierheim, mittlerweile 7 Jahre alt, hat seit kurzem einen Schneidezahn im Unterkiefer, der etwas weiter nach vorne steht als die anderen (dadurch fiel es mir überhaupt erst auf - immer, wenn sie mit fast geschlossenem Maul vor mir sitzt, guckt der Zahn ein Stück raus). Als ich dann mal vorsichtig drangefasst habe, konnte ich ihn ohne Probleme vor und zurück bewegen, aber so locker, dass man ihn einfach rausziehen könnte, war er dann auch wieder nicht.

    Mein Tierarzt hat sich das Ganze angeschaut, und meinte dann, es gäbe aktuell keinen Grund, den Zahn zu ziehen, da keine Entzündung o.ä. vorliegt und der Zahn auch nicht gebrochen ist - ich solle es einfach mal beobachten, im Idealfall würde er irgendwann selber rausfallen.

    Trotzdem ist mir irgendwie unwohl bei der ganzen Geschichte. Was, wenn sie Schmerzen hat? Enya ist leider kein Hund, der großartig Schmerzen zeigt. Verletzungen beim zu wilden Spielen beim Gassi z.B. hat sie nie von selbst angezeigt, die habe ich immer erst gesehen, als ich sie hinterher nach Zecken abgesucht habe (gespaltene Kralle, extrem aufgeschürfter Pfotenballen, Glasscherbe in der Pfote.. :face_with_head_bandage: )

    Kennt sich jemand mit sowas aus und kann mir sagen, ob es wirklich "ok" ist, den Zahn erstmal drinzulassen? Ich frage mich halt wozu, weil fest wird der ja sowieso nicht mehr und wenn er so locker sitzt, kann sich da drunter doch jede Menge Zeug absetzen und dann ggf doch Entzündungen verursachen, oder nicht?

    Hast du dir den Link angeguckt?

    Ja, natürlich. Von Zeigen und Benennen hab ich auch in der Vergangenheit schon viel gehört, finde es ohne Trainer aber recht schwer umzusetzen und bei uns in der Gegend gibt es keinen einzigen Trainer / Hundeschule, die mit Zeigen und Benennen trainieren. Hier im Umkreis gilt eher so diese "Leitwolf"-Taktik, der Hund MUSS hinten laufen und man selbst, das "Alphatier", vorne, was ich allein deswegen schon blöd finde, weil ich gerne hätte, dass sich der Hund von sich aus an mir orientiert und nicht, weil er es "muss". Daher für mich eher schwierig, ich bin ja auch eher Hundeanfänger und kein Fortgeschrittener. ;)

    Also wenn irgendmöglich drehe ich natürlich entweder um oder laufe wie oben von oregano erwähnt, einen Bogen. da akzeptiert sie es aber auch nicht, dass sie NEBEN mir gehen soll, sondern zieht dann auch immer nach vorne, um im vorbeigehen den anderen Hund genau unter die Lupe nehmen zu können.


    Das "Schau!"-Kommando habe ich ihr zwar beigebracht, wird von ihr aber selbstständig abgebrochen, und sie lässt sich dann mit ihrem Blick auch nicht mehr "einfangen", wenn irgendwas in der Nähe ist, das sie interessiert.


    Mir geht es wirklich primär darum, dass sie einfach IMMER und zu jederzeit vorne sein will und ich dagegen nicht ankomme, da sie jegliche Arten des Blockierens nicht interessieren. Sie versucht einfach ständig an mir vorbeizukommen.

    So, vom Krallen-Thread zu einem etwas ernsteren Thema. :muede:


    Meine Enya ist wie schon im Vorstellungsthread geschrieben eine Mischlingshündin vom Tierschutz, etwas um die 3 Jahre alt. Sie war sehr schlecht sozialisiert und kannte auch sehr wenig. Sie ist nun seit Herbst 2017 bei mir und meinem Mann, kann inzwischen auch schon viel entspannter Gassi gehen als anfangs, wo sie ständig in Panik geriet bei allen möglichen Dingen.


    Unser großes Problem ist, dass Enya beim an-der-Leine-laufen immer folgendes Verhaltensmuster zeigt, wenn uns was Gruseliges entgegenkommt. Besonders schlimm: Kinder jeglichen Alters, andere Hunde, die ebenfalls nervös sind, Menschen mit Wanderstöcken: stehenbleiben, einfrieren, fixieren, Bürste stellen, nach vorne ziehen. Wann immer möglich, drehe ich mit ihr um und gehe einfach woanders lang, weil es für uns einfach die stressfreie und leichteste Methode ist.
    Ist dies nicht möglich, versuche ich sie so gut es mir möglich ist hinter mir zu halten, weil sie wohl in ihrem bisherigen Leben gelernt hat, dass das Nach vorne gehen die beste Verteidigung ist. Hier geht es übrigens nicht um Aggressivität (außer bei manchen Hundebegegnungen), ihr geht es nur um das Hingucken und ggf. hinziehen und schnüffeln und dann ist alles gut.


    Da ich sie aber logischerweise nicht zu wildfremden Menschen hinlassen kann / will und ich auch nicht möchte, dass sie entscheidet "Ich will da jetzt hin!" und mich hinter sich herschleift, habe ich von Anfang an mit ihr das hinten bleiben geübt.
    Leckerli hinter mich werfen, Knie eindrehen und sie beim Ziehen dann gegen mein Knie laufen lassen, wenn sie nicht aufpasst, zurückdrängen, blockieren, blockieren mit "ssssscht!"-Lauten und meinem Arm als "Sperre". Leider ALLES erfolglos. Bei uns in der Hundeschule wurde das Ganze eher oberflächlich behandelt und mir wurde geraten, dass ich sie beim Gassi gehen einfach permanent begrenzen soll, also sobald sie versucht mich zu überholen, umdrehen und in die entgegengesetzte Richtung weiter.


    Auch das habe ich konsequent immer und immer wieder geübt. Es scheint aber so dermaßen fest in ihr verankert zu sein, dieses "Da kommt Gefahr, ich muss das regeln!", dass ich einfach keinen Erfolg verbuchen kann. Sie bleibt schon mal kurzzeitig hinter oder zumindest neben mir, aber wenn dann wieder eine Ablenkung kommt, vor der sie sich fürchtet, kann ich machen was ich will.
    Ich finde es einfach ein wenig schade, dass sie offenbar gar keinen Schutz sucht bei mir oder schlimmer, mich offensichtlich für unfähig hält, die Situation einschätzen und für sie regeln zu können.


    Habt ihr eine Idee? :(

    Schleifschwämme.. sowas hab ich in der Tat noch nie gehört. Werde ich gleich mal googeln. =)

    Hi zusammen,


    Meine Enya ist ein dreijähriger "Straßengrabenmix" ;) vom Tierschutz und läuft sich leider die Krallen nicht selbst ab. Egal wieviel wir auf Asphalt unterwegs sind, sie werden länger und länger. Enya kam bereits mit enorm langen Krallen zu mir und da ich sie nicht gleich von Anfang an verschrecken wollte, habe ich sie erstmal gelassen und schwups ist es passiert, Kralle an der Vorderpfote beim rennen so blöd gespalten, dass sie beim TA gezogen werden musste.



    Sie hat zudem sehr dicke Krallen, an die ich mich mit der Krallenschere aufgrund ihrer großteils schwarzen Farbe (ein paar wenige sind weiß) selbst nicht rantraue. Den Zinober beim Tierarzt will ich ihr ehrlich gesagt auch nicht zumuten, da sie ein sehr unsicherer und schlecht sozialisierter Hund ist und dann ständig diese Panik bei dem Klickgeräusch der Schere, vier Leute, die den Hund kaum halten können und eine Enya in Todesangst, nein danke.


    Ich habe es dann mal mit einer grobkörnigen Feile aus der Drogerie für harte Nägel versucht, das lässt sie sich gern gefallen und pennt dabei auch regelmäßig ein. :muede: Problem hierbei ist, die Feilen werden bei ihren Krallen schnell stumpf, und ich könnte eigentlich nach jeder Kralle eine neue Feile benutzen. Ich brauche allein für die Vorderpfoten über eine Stunde und einen erheblichen Unterschied erkennt man hinterher leider auch nicht und zudem wachsen sie auch noch so schnell. :shocked:


    Das nächste was ich probiert habe ist ein Krallenschleifer, bzw. ich habe zwei verschiedene im Internet bestellt, beide sind ebenfalls nicht besonders toll. An das Surrgeräusch hat sich Enya zwar gewöhnt, aber wir haben hier dasselbe Problem wie mit den Feilen. Die Schleifer sind wohl eher für dünnere Krallen von kleineren Hunden geeignet und nicht für diese monsterharten Klauen meiner Hündin. ;)



    Daher wollte ich euch mal fragen, ob ihr vielleicht noch eine Idee habt, wie ich die Dinger ordentlich kürzer bekomme? :)

    Na da mach ich doch auch gleich mal mit. :D
    Enya, 3 Jahre alt, kommt aus einem deutschen Tierheim, wurde mit weiteren Hunden komplett unversorgt von einem verwilderten Grundstück irgendwo in Deutschland gerettet, knapp kniehoch, 25 Kilogramm. Bin auf eure Meinungen gespannt, was da drinstecken könnte. Ich wurde schon gefragt ob da ein Pitbull drin ist, oder ein Mali, oder ein deutscher Schäferhund. Ich mit meinem Laienblick sehe irgendwie nix davon..



    Vom Wesen her sehr unsicher, skeptisch, draußen oft nervös, folgsam und anhänglich, aber kein Kuschelhund.