Beiträge von Lennox0611

    Vielleicht ist das Typabhängig, aber ich lasse bei uns wenn der Marker fällt den Hund entscheiden mit was die Reizlage gerade belohnt wird.


    Klingt vielleicht im ersten Moment ein wenig Laissez-faire, aber da der zwockel draußen absolut nicht auf Futter reagiert musste ich mir was einfallen lassen und er hat da diverses für mich angeboten.


    Zb laufen wir durch die Gegend und da kreuzt ein Fuchs oder direkt vor ihm geht ein Hase hoch und ich marker ihn und pfeif ihn zurück, da gibt er mir vor wie er jetzt grade die Belohnung ist, zb das er mir in den Arm geflogen kommt und er eine runde knutschen will oder aber das er sich den grasstreifen anschaut und wir die Nase mal ins mauseloch halten und das wechselt bei ihm dann einfach situationsbedingt

    zu lennox kam ich ein bisschen wie die jungfrau zum kinde....


    Meine Mutter wollte unbedingt einen Hund haben, vor allem da meine Schwester sich ein halbes Jahr bevor lennox einzog einen neuen Hund geholt hat.


    Bis zu dem Zeitpunkt konnte man ihr noch mit Vernunft kommen weil alle vollzeit arbeiten, Vater zu krank um mit einem Welpen Schritt zu halten und da Rocky ja regelmäßig bei uns war weil meine Schwester wie meine Mutter immer nur die schönen Seiten des Hundehalterlebens sieht.


    Eine Bekannte und ihre Tochter haben dann auf meine Mutter eingeredet und ihr gesagt wenn wir ja nicht mitziehen würden dann würden diese auf den Hund aufpassen und ihr helfen (weil arbeiten und auch krank). Davon ab das sie den Hund in nur 7 Jahren einmal bei uns zu Hause gesehen haben und man sich nur mal kurz beim gassigehen getroffen hat, wusste ich das das Angebot von Ihnen nicht stand hält und da meine Mutter nun nicht mehr davon abzubringen war sagte ich meine Hilfe unter der Voraussetzung zu das zumindest ein Dackel einziehen muss und nicht einer der 20 kleinanzeigen vermehrermischlinge die die Tochter meiner Mutter per WA geschickt hat.


    Der Dackel musste es einfach sein, da ich mit diesen groß geworden bin und sie immer eine Rolle in meinem Leben gespielt haben und es einfach vom Charakter und Handling die Rasse für mich ist.


    Ich hab dann unseren TA angefragt ob er aktuell was in Betreuung hat und tatsächlich hatte er einen Wurf mit 4 Welpen und hat uns den Kontakt weiter geleitet. Leider waren schon alle 4 Welpen innerhalb der Familie verplant und es sollte keiner zum Verkauf stehen. Da aber dann doch einer der Brüder der ursprünglich 2 Welpen nehmen wollte abgesagt hat, da ihm der 2 Rüde zu Abenteuerlustig und alles war, haben sie uns dann angerufen und wir haben den wurf kennengelernt.


    Kleiner rotzfrecher, abenteuerlustiger und schon Charakter und willensstarker welpe Klang passend da ich ja eh die meiste Zeit mit dem kleinen und mit dem Training verbringen würde.


    Nach der Abholung stellte sich allerdings heraus, dass der kleine Scheißer so überhaupt nichts von meiner Mutter hielt und damit dann vollständig bei mir eingezogen ist und halt mit mir dann zu meinen Eltern mit zu "Besuch" kam (wohnten da ja im gleichen Haus uns gegenüber). Tatsächlich hat es auch gut 2-3 Jahre gedauert bis der kleine und meine Mutter sich grün wurden und er unter seinen Voraussetzungen Körpernähe usw zugelassen hat,mit meinem Vater gab es da nie Probleme (die zwei waren ein Herz und eine Seele bis zu seinem Tod und lennox auch ziemlich am trauern).


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    Meine Nachbarin die mich seit der Geburt kennt ist seit Anfang letzten Jahres an Krebs erkrankt, mittlerweile sind die Aussichten bei ihr leider nicht mehr ganz so rosig.


    Vorher und zu Beginn hatte sie noch einen Hund wo sie auch selbst sagt das es sie gut abgelenkt hat. Als dann aber die Therapien anfingen musste sie den Hund abgeben da während dieser Zeit die Gefahren von Infektionen und allem zu groß gewesen wären und sie auch in den Therapiepausen bis zur nächsten Chemo und Bestrahlung nicht einfach waren.


    Zu Beginn hat eine der Töchter den Hund aufgenommen, allerdings war das ganze zum Schluss dann auch nur noch ein Handling das sie in stress versetzt haben weshalb der hund letzten Endes vermittelt wurde.

    Wie aber auch schon erwähnt (weiß grad nicht von wem)


    Wenn die angegebene Lebensdauer der Durchschnitt der Rasse ist, und diese gerade bei großen Hunden/größeren Hunden so gering ausfällt (und man sich dann freut das man über diesen Schnitt kommen kann), dann sollte man sich doch entsprechend die Fälle anschauen die diesen Schnitt so runter drücken


    Da ist man dann aber auch wieder bei einem alt bekannten Problem, denn woher die Daten nehmen? Das wurde ja oft genug diskutiert das Hunde angeschafft werden "ohne Papiere weil ich will ja eh nicht züchten" oder auch wenige Halter daran interessiert sind ihre Hunde auswerten zu lassen und dem Züchter Rückmeldung geben


    Da kann man einerseits sagen ok, ich als Privatperson ohne Interesse daran irgendeinen Sport etc zu machen wo es sinnvoll wäre, warum soll ich da Geld und Risiko in die Hand nehmen


    Andererseits als eventueller Rasseliebhaber wäre daran interessiert das auch für meine zukünftigen Hunde die Zucht besser da steht


    Wenn man also sagen würde das Hunde mit einer berechneten Lebenserwartung u10 als QZ zu interpretieren sind, müsste man auch die Möglichkeit geben zu schauen wo es tatsächlich her kommt um eventuell an dem Problem arbeiten zu können.sowas würde aber auch nur dann funktionieren wenn halt Daten zur Verfügung stehen - was wiederum heiß Besitzer müssten diese Angaben machen.....

    Das ist auch erschreckend, nur eben kein reines Riesenhundphänomen.

    Das mag sein, wie gesagt ich hab die Halter auch nicht gefragt ob Krankheiten dahinter steckten


    Tatsächlich haben wir diesen "Generationsverlauf" nicht direkt, es sind einige Hunde nicht mehr da, allerdings waren diese aber auch mit Abstand alle älter


    Und das ist das was ich, Rasseunabhängig, als Gedanke einfach erschreckend finde da der Zwockel mit seinen fast 7 Jahren gerade in der Blüte seines Lebens steckt und wenn ich jetzt daran denken würde das er bis zum Ende des Jahres nicht mehr wäre oder aktuell schon eher im Seniorbereich,....


    Bis auf den einen Dackel waren wir ja gesegnet mit Hunden die recht alt wurden (bei den Dackeln) und ich es tatsächlich für mich vertretbar fand wenn man den Hund mit 14/15/16 verabschiedet hat. Aber davon nur die Hälfte?


    Da muss ich ehrlich sagen wenn ich mich darauf einstellen müsste einen Hund schon um diese Zeit mit ~7/8/9 Jahren zu verabschieden, würde ich keine Hunde mehr halten wollen

    Hier gibt es ein älteres Pärchen das IWs schon seit vielen Jahren hält, die habe ich im Feld kennengelernt als ich noch jugendlich mit Ringo III unterwegs war, also jetzt 24 Jahre


    Innerhalb dieser 24 Jahre (sie halten immer 2) habe ich bis heute 8 Hunde kennengelernt, 9 mit dem aktuellen Welpen da beide davor nicht mehr sind. Diese beiden (letzten) hat Lennox noch im Feld kennengelernt als sie sich die beiden angeschafft haben und sind nun schon nicht mehr (Lennox wird im November 7) und beim letzten zusammentreffen sind beide schon gelaufen wie Methusalem.


    Ob diese beiden (und auch die davor) nun wegen Krankheiten eingeschläfert wurden weiss ich nicht, da es doch ein wenig pietätlos ist zu fragen.


    Und auch wenn Krankheiten dahinter stecken, alleine die Anzahl an Hunden in der Zeit mit der Altersspanne und dem gebären wie ein Senior (wie gesagt, beide jünger wie Lennox und die beiden großen) finde ich extrem abschreckend

    Lennox hat ein, wie haben wir es damals hier genannt - Pöppelpüppchen glaub ich wars, an dem er sich abreagiert wenn es ihm zu viel ist (war mal ein schwarzer stoffpanther der größer war wie er)

    Klar beeinflusst mein Verhalten, wenn auch nicht direkt an den Hund gerichtet, seine Einstellung


    - Ich mag es nicht Männern im Dunkeln zu sehen die eine Kapuze tragen oder nicht die Gesichter von Leuten zu sehen (zb während der Maskenzeit )- Lennox hat dies aufgenommen und ist vom Verhalten her mit mir wachsamer wenn uns si eine Person entgegen kommt während er bei meinem Mann lockerer ist


    Das gleiche mit den beiden großen, diese sind wenn nur mit mir zusammen anders als mit meinem Mann


    Würde so nicht auffallen wenn nur ich die Hunde hätte und keine zweite oder dritte Person da mit bei hängt das man dies so einfach überträgt

    Persönlich bin ich der Meinung, dass Extreme nie gut sind und ich wäre absolut dafür, keine Hunderassen unter 4/5kg und keine über 50/60kg zu züchten. Irgendwann wird es einfach zu extrem und fordert immer körperliche Einschränkungen.

    Damit bist du dann aber auch wieder in einem Grenzbereich (die 4/5 kg Marke betreffend) wo man sagen könnte (aus persönlicher Erfahrung) das ich da einige Hunde kenne die in der Spanne 13-18 Jahre alt wurden/sind und das ohne große Gesundheitliche Probleme (von Alterswehwehchen mal abgesehen)