Wer ehrenamtlich mit Hunden zu tun hat und auch sonst mit vielen Hundebesitzern über die Problematik spricht, kann sich wohl eine Meinung bilden.
Ich rede tatsächlich mit vielen befreundeten und fremden HHs über die Problematik und da sagen gut 80%: "Mein Hund hat ein Zeckenschutzmittel intus, wir haben keine negativen Nebenwirkungen beobachten können." Die anderen 20% haben gar keinen Zeckenschutz am Hund oder haben Probleme mit einem Zeckenschutzpräparat gehabt - sind dann aber eben nach Absprache mit dem TA zu einem anderen Präparat gewechselt und haben seitdem keine Probleme mehr.
Und ich schreibe selbst aus Erfahrung.
Erfahrung ist aber kein Ersatz für wissenschaftlich nachgewiesene oder widerlegte Fakten. 
Ich kann auch aus Erfahrung schreiben, dass mein Hund keine Ente verträgt und daher jeder HH, der seinem Hund Ente füttert, den Hund mit Gift vollstopft. Macht trotzdem noch lange keinen Sinn.
Aber mir wurde oft vorgeworfen nicht zu "googeln". Macht das mal selbst und schaut.
Ich habe gegooglet. Auch aus Interesse. Wenn ich nach "Permethrin Nebenwirkungen" suche, finde ich nur allgemeine Hinweise zum Thema. Ja, es hat Nebenwirkungen, die und die können auftreten.
Wenn ich jedoch nach "Permethrin tödlich" suche, werd ich lesen können, dass der Wirkstoff hauptsächlich für Katzen tödlich ist, nicht jedoch für Hunde. Also, wonach soll ich gucken? 
Übrigens finde ich es ganz traurig das sich bei manchen Usern das komplette Wissen nicht im Gehirn sondern auf einer Datenbank im I-Net befindet.
Ja, und? Ich finde es traurig, dass manche User wissenschaftliche Fakten schlicht ignorieren und dann schreien, wenn andere User mit ebenjenen Fakten ankommen, um die "Erfahrungswerte" zu widerlegen. Ich spreche niemandem seine Erfahrung ab, aber man sollte dann auch mal die andere Seite der Medaille betrachten und akzeptieren können, dass der eigene Hund vielleicht eine Ausnahme war. Ausnahmen gibt es immer wieder - und so ist's eben auch bei Medikamenten. Da KANN es nun mal sein, dass Hund X auf Medikament Y mit starken Nebenwirkungen reagiert. Das heißt aber noch lange nicht, dass Medikament Y für alle Hunde tödlich ist.
Wenn ihr mit anderen Hundebesitzern mal nen Plausch habt geht das wohl nicht ohne Smartphone in der Hand um überhaupt noch einmal zu etwas Wissen zu kommen. ^^
Och doch, das geht durchaus. Da sagt man dann halt "Hm, ich hab zu dem Thema Studie XYZ gelesen, ich schick dir den Link später mal per WhatsApp. Denn wenn ich mich beim Gassigehen mit anderen HH unterhalte, dann bleibt das Smartphone in der Tasche und ich such nachher zuhause in aller Ruhe entsprechende Belege für meine Aussage raus.