Beiträge von Karpatenköter

    Ich schließ mich Laviollina an, schaut euch auch mal auf deutschen Pflegestellen um. Gerade Ersthundehaltern kann ich sowas nur empfehlen, weil ihr euch direkt ein Bild vom Hund machen und die Pflegestelle fragen könnt. So erlebt ihr keine bösen Überraschungen - wobei man bei Hunden immer im Kopf behalten sollte, dass die meisten erst nach 6-12 Monaten wirklich "angekommen" sind und dann ihr richtiges Verhalten auspacken. Heißt, dass manche Baustellen auch erst dann sichtbar werden.


    Was genau hat euch an dem Hund so angesprochen? Hoffentlich nicht nur der Welpenfaktor?

    Bei der morgendlichen Gassi-Runde sind eine Frau mit Kinderwagen und ihr etwa dreijähriger Sohn auf dem Fahrrad an uns vorbeigefahren. Da der Weg mit etwa 2 m recht schmal war, blieb nicht viel Platz zum Ausweichen, denn zu den Seiten wuchs dichtes Gestrüpp. Also Dino ein paar Sekunden vor dem Passieren kurz und auf die abgewandte Seite genommen ... und zu meiner großen Überraschung gab es kein Gezeter, Gebell oder sonst was von ihm. Im Gegenteil, der Dicke hat nur kurz geguckt und ist desinteressiert weitergegangen. Das hat er heute richtig richtig gut gemacht :mrgreen-dance:

    Ich bin auch Fan von Iberogast und heißem Fencheltee. Das hilft mir gegen Blähungen, Magenschmerzen und Unwohlsein/Übelkeit.

    Dito.
    Iberogast ist teilweise echt ein Wundermittel ... zum Jahreswechsel 2016/2017 hatte ich mir einen richtig fiesen Magendarm-Virus eingefangen. Am Silvesterabend selbst hab ich noch nicht viel davon gemerkt, aber als es dann Raclette gab, lag ich kurz danach wie der sterbende Schwan auf nem notdürftigen Nachtlager. Magen leer, Kreislauf im Keller und gegen die Übelkeit und Schmerzen noch n paar Tropfen Iberogast genommen. Ein mich beaufsichtigender Kumpel hat mir dann am nächsten Tag erzählt, dass ich nach 5 min fast komatös vor mich hingepennt habe :ugly: Ich hab echt nur noch gemerkt, wie ich nach der Einnahme quasi sofort richtig müde wurde und dann war ich auch schon weg. Fast wie bei einer Narkose :lol:
    Kanns also auch nur empfehlen, sowas gehört unbedingt in die Hausapotheke!

    Mein erster Hund zog bei mir ein, da hab ich grad drei Monate in meiner jetzigen Wohnung gewohnt. Ich war in Vollzeit tätig und hab mir mit Teki meinen Kindheitstraum erfüllt.
    Jeder andere hätte den Zeitpunkt als wahnsinnig unpassend gesehen - ich konnte nicht lange Urlaub nehmen und musste nach 4 Tagen wieder zur Arbeit. Aber genau deshalb hat Teki so wunderbar gepasst - er kannte das Alleinbleiben schon, hat sich schon in den ersten Tagen sehr sehr gut eingelebt und hat sich immer so verhalten, als ob er schon immer hier gewesen wäre.
    Der zweite Hund, Dino, zog ebenso spontan bei mir ein, zunächst als Pflegehund. Keine drei Monate nach Tekis Einzug.
    Und es war richtig so. Die beiden haben sich unheimlich viel gegeben und sich gegenseitig gestützt und beschäftigt, wenn ich nicht da war. Durch Dino hat Teki endlich das Spielen gelernt, durch Teki hat Dino ein Stück Selbstvertrauen/-sicherheit gewonnen und konnte bisher viele seiner Ängste abbauen. Und auch mir ging's mit den beiden super.
    Nachdem Teki unerwartet verstorben ist, fällt mir umso mehr auf, wie gut mir Dino tut - trotz all seiner Macken. Wir fangen uns gegenseitig auf. Ich glaube, wenn Dino nicht kurz nach Teki eingezogen wäre, würde es mir jetzt viel schlechter gehen. Stattdessen erinnert mich Dino an die guten Dinge im Alltag und zeigt mir neue Dinge auf, die mir vorher mit Teki vielleicht nicht aufgefallen oder möglich gewesen wären.


    Meiner Meinung nach gibt es keinen "richtigen" Zeitpunkt - es gibt viele passende Zeitpunkte. Man muss sie nur passend machen, finde ich.
    Wenn Teki nicht hätte alleinebleiben können, dann wäre er nicht so spontan bzw. erst später eingezogen.
    Ich denke, wenn man weiß, worauf man sich einlässt und auch keine Angst vor div. Baustellen und Schwierigkeiten hat, dann kann man es auch zu eher unpassenden Zeitpunkten wagen, wenn der Hund die Anforderungen erfüllen kann.
    Trotzdem (!) sollte die Anschaffung eines Hundes sehr sehr gut überlegt und Notfallpläne vorbereitet sein.

    Ich würde mit diesen Symptomen ehrlich gesagt sofort in die nächste Tierklinik. Das kann auch auf eine Vergiftung hindeuten. Und da zählt je nach Gift und Dosis jede Minute.

    Ich seh das wie die anderen - das Wohl deiner Kinder steht über dem Wohl des Hundes.


    Mögliche Erklärung für das Verhalten...puh. Spontan fällt mir da ggf. nur starker Beutetrieb ein. Womöglich hat der Hund das Plüschtier als Beute wahrgenommen und ist deshalb auf das Kind los.

    • warum sollt ihr euch denn "Komm!" abgewöhnen? Ist doch egal, was du sagst, Hauptsache, der Hund macht, was du möchtest. Oder? :???:

    Dezent OT, aber - ich denke mal, dass manche Personen "Komm" generell oft sagen und das Kommando somit etwas ... äh ... aufgeweicht wird. Es ist dann nicht mehr eindeutig. Ich zum Beispiel ertapp mich oft dabei, dass ich Dinos Aufmerksamkeit mit einem "Komm, weg da jetzt" auf mich ziehen möchte, wenn er da schnuppert, wo er nicht schnuppern sollte. Dabei ist "Komm" bei uns als Rückrufkommando etabliert :tropf:
    Ich denke also, dass es auf den individuellen Sprachgebrauch ankommt. Da sind Worte, die man vielleicht seltener nutzt, für hochwertige Kommandos besser geeignet.

    Meine TÄ hat eine recht lustige Mischung aus dem rumänischen Tierschutz - irgendwas langbeiniges, kurzhaariges, über das irgendwann mal ein Dackel drübergerutscht ist xD Die hat sie mir gezeigt, als ich mit Teki zum ersten Mal bei mir war.
    Was meine Tierärzte in der TK haben, weiß ich gar nicht...

    Ansonsten klink dich mal hier mit ein. Ich les da aus Jux und Interesse mit und da werden sehr sehr sehr viele hilfreiche Tipps gegeben. Manche User kotzen sich da auch mal aus. Unter Umständen findest du da Ratschläge, die du für dich selbst umsetzen kannst.


    Und ganz wichtig: in der ersten Zeit mit dem Hund würde ich noch gar nicht so viele Tricks etc. üben, sondern mich aufs Ruhehalten konzentrieren. Gerade Gebrauchshunderassen und deren Mischlinge - eigentlich aber fast alle Hunde - müssen lernen, dass sie auch mal abschalten sollen. Wenn du z. B. einen Schäferhundwelpen immer dann bespaßt, wenn er nach Aufmerksamkeit kräht, dann hast du in 1-2 Jahren eine richtig nervige Kackbratze an der Leine. Nur mal so als Maßstab: Welpen sollten täglich 18-20 h mit Schlafen verbringen, damit sie die erlebten Eindrücke ordentlich verarbeiten können.


    Wie sieht denn euer Alltag aus? Und hast du ein Foto von deiner kleinen Alma? =)

    Wo geht man denn mit einem Hund spazieren, damit man diesem Rat folgen kann?
    Im Wald hat man auf den Wegen zu bleiben, auf Wirtschaftswegen ebenfalls und in der Stadt kann man sich nicht großartig ausweichen. Sowas ginge hier ev. auf den Rheinwiesen oder vielleicht an einem Strand, aber sonst ?

    Hier ist das kein Problem. Unsere Feldwege sind breit genug, um im Ernstfall ausweichen zu können. Und wenn der Platz da nicht reicht, dann geht man eben ein paar Meter weit in die Wiese rein. Solange man nicht die ganze Zeit über die Wiese latscht, stört sich hier keiner dran. Natürlich soll man nicht quer durch den Wald laufen - man muss halt herausfinden, welche Individualdistanz der eigene Hund hat und dann eben entsprechend ausweichen, wenn sich Hundebegegnungen nicht vermeiden lassen.