Alles anzeigenBei uns ergibt sich die Frage zwischen den Jahren, da haben wir die Patentochter mit vegan lebendem aktuellen Freund da. Das wären dann ein Omnivor, ein nicht so strenger Vegetarier, ein strenger Vegetarier und ein Veganer.
Dafür plane ich Bulgogi. Für den Mann aus Rindfleisch, für den Rest aus Taifun japanischen Bratfilets. Kimchi wird gekauft, einmal klassisch (da ist dann aber Fischsauce dran) und einmal vegan.
Die restlichen Beilagen sind sowieso vegan, wenn man bei der Sojasauce darauf achtet. In Sesamöl und heller Sojasauce gebratene Sojasprossen, Spinatsalat mit Knobi und geröstetem Sesam, Gurkensalat mit Gochujang, scharfer koreanischer Möhrensalat, wenn Zuckerschoten erhältlich sind, noch Zuckerschotensalat.
Was ich mich bei sowas immer frage… Warum nicht einfach ein veganes Rezept für alle ? Oder besteht der Omnivor auf Fleisch in der Mahlzeit und kann nicht ohne?
Ich finde (ob es in dem Fall so ist, weiß ich natürlich nicht), es immer wieder krass, dass es manchen Menschen nicht zugemutet werden kann, EINE Mahlzeit ohne tierische Produkte zu essen.
Naja, das ist ein Festtagsessen und da will doch jeder das essen, was ihm am liebsten ist und nicht das, was noch irgendwie okay und zumutbar ist?
Andersrum stimme ich da schon eher zu: es war ja lange normal (oder ist es teils heute noch), dass für Vegetarier und Veganer nichts extra gemacht wurde und deren Festmahl dann aus Beilagen oder „Bring dir selbst was mit“ bestand / besteht. Das find ich daneben.
Aber wenn man Lust hat, diverse Sachen zu kochen damit alle zufrieden sind - wieso denn nicht?