Eine Frage: Wenn eure Hunde die Enzyme gut vertragen, können sie dann damit auch fettigeres Fleisch essen? Oder gibt es trotzdem Probleme?
Beiträge von SherlyH
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Für alle Interessierten: Es gibt demnächst einen zweitägigen Online-Kongress rund ums Thema Jagdhund, die Teilnahme ist kostenlos. Die Themen klingen sehr spannend!
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Eine Frage an diejenigen, deren Hund zusätzlich auch Futtermittel-Allergiker ist: Verträgt euer Hund die Enzyme? Und wenn nicht: Wann und wie hat sich das gezeigt, dass euer Hund die Enzyme nicht verträgt?
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Darf ich fragen, von welchem Anbieter der Test war, den ihr gemacht habt?
Klar darfst du fragen.
Den Test hat Laboklin gemacht.
Das mit der Angabe der Reaktionsklassen ist bei der Futtermittel-Allergie auch so (da wird der Test ebenfalls nicht zur Diagnostik eingesetzt, sondern nur als Anhaltspunkt für eine Ausschlussdiät, wogegen der Hund noch keine Antikörper gebildet hat). Entscheidend sind immer die tatsächlichen Symptome.
Was mich allerdings ärgert: Unsere Tierärztin meinte, man macht den Vortest am besten, bevor die Symptomatik losgeht. Eine andere TA sagte jetzt aber genau das Gegenteil, und auf der Webseite von Laboklin hab ich das nun auch gelesen.
Weiß nicht, ob wir dann noch mal testen, aber warten wir erst mal das Frühjahr ab.
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Im März das ist eine Weile her. Und es sind immer nur Momentaufnahmen. Blutwerte sind nicht statisch.
Danke, das bestätigt mein Bauchgefühl. Dann stoße ich das noch mal an.
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und ggf eine Kotprobe mitnehmen und nach dem Elastasewert schauen lassen, es könnte auch eine EPI sich anbahnen ;-)
Elastase im Kot wurde neben den Blutwerten im März 2023 schon kontrolliert, alles im Normbereich. Deswegen sagt unsere TÄ ja, dass es das nicht sein kann.
Aber theoretisch könnte sich das ja im letzten dreiviertel Jahr auch erst manifestiert haben, oder? Deshalb mein Gedanke, ob man nicht noch mal in die Diagnostik geht, um safe zu sein.
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Bobby hat seit knapp drei Wochen wieder schlimme Verdauungsprobleme.
Matschiger gelber Kot bis wässriger Durchfall, sehr viel Schleim und nachts muss er zwei- bis dreimal raus.
Giardien waren negativ, Kotprofil ergab eine Dysbakterie - aber nichts, was man antibiotisch behandeln müsste. Er bekommt nun Sivomixx für den Darmaufbau.
Weil es aber partout nicht besser wurde, hab ich in meiner Verzweiflung vor ein paar Tagen angefangen, Pankreasenzyme (DiarDoc Zym von Dr. Hölter) zu geben und es wurde schlagartig deutlich besser. Kot wieder fest, Schleim ist noch dabei, aber das wird sicher noch dauern. Unsere Tierärztin schließt eigentlich die Bauchspeicheldrüse als Ursache aus, weil alle relevanten Werte vor einem dreiviertel Jahr erst überprüft wurden und komplett im Normbereich waren. Sie meinte, es kann schon sein, dass einfach das vorverdaute Futter seinen geschundenen Darm gerade entlastet.
Aber ich finde das schon seltsam.
Sollte ich noch mal auf einer Blutuntersuchung bestehen? Und kann man mit den Enzymen was kaputt machen, wenn die Bauchspeicheldrüse eigentlich in Ordnung ist?
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Allergien Können sich ändern
Ja genau, deshalb ging ich eben automatisch davon aus, dass er zusätzlich zu seinen Futtermittel-Allergien inzwischen auch auf Umweltallergene reagiert (und Pollen waren im Frühjahr halt naheliegend). Wir hatten vor drei Jahren schon mal einen Bluttest machen lassen, da waren die Umweltallergene alle negativ. Jetzt immerhin schon RK1 bei Milben, wobei es nicht weiter ausdifferenziert wurde, ob Hausstaub- oder Futtermilben.
Apropos: Futtermilben kommen nur in Trockenfutter vor oder auch in anderen Zusatzstoffen wie zum Beispiel Flohsamenschalen, Apfelfasern oder Futterzellulose? Kann man da was dagegen tun?
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Wir wollten ja eigentlich demnächst mit der Desensibilisierung beginnen und haben nun den Allergie-Vortest gemacht. Das überraschende Ergebnis: Bobby reagiert gar nicht auf Pollen.
Er hat RK1 bei Milben, aber gerade im Winter war er ja unauffällig. Er hat ab und zu leichte Probleme mit Ohrenentzündungen, aber das haben wir mit regelmäßiger Reinigung im Griff. Milbensauger und Co. sind auch im Einsatz.
Warum er dann die letzten zwei Jahre ausgerechnet zwischen Frühjahr und Herbst Juckreiz an den Pfoten hatte? Keine Ahnung.
Vielleicht neigt er einfach so zu Hefepilzen, die sich ja nicht nur in den Ohren (seine Schwachstelle) ansiedeln, sondern auch in den Zwischenräumen der Pfoten zum Beispiel.
Ich nehme das jetzt so hin und freue mich einfach mal, dass wir eine Baustelle von der Liste streichen können. Die Desensibilisierung ist damit erst mal vom Tisch. Aber auf Futtermittel ist er definitiv allergisch und da haben wir auch noch einen Weg vor uns. Zum Glück sind die leichter zu vermeiden als Umweltallergene.
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Frohe Weihnachten!