Manche Vereine sagen halt: bei genau diesem Hund wollen wir einen Zaun, sie können sich gerne noch Bello und Mori anschauen, dort fänden wir es nicht wichtig. Oder der Husky liegt gerne draußen. Wir wollen dass er das auch in Zukunft kann. Der Pudelmix da drüben geht nicht gerne raus. Wie wärs mit dem?
Nicht nur die eine Seite darf entscheiden welcher Hund nicht gefällt und deshalb nicht in Betracht kommt und zu Hause einzieht, die andere Seite darf halt auch nach ihren Kriterien entscheiden.
Wenn die Hunde aus diesem Grund eben einen Monat länger beim Tierschutz bleiben weil der erste Interessent abgelehnt wird ist das in meinen Augen für das Tier keine große Zumutung.
Sventje
Wenn es so differenziert abläuft, ist das für jeden nachvollziehbar.
Aber wie
@pinkelpinscher richtig schrieb, haben viele TS-Vereine fixe Ideen und die Hunde bleiben deshalb nicht einen Monat, sondern mehrere Jahre länger im Tierheim. (Die Realität hier ist, dass kleine Hunde bis etwa 10 kg relativ schnell vermittelt sind, wenn sie keine speziellen Probleme mitbringen. Größere Hunde können Jahre im Th verbringen, auch wenn sie keine speziellen Probleme machen.)
Für die fixen Ideen noch ein Beispiel aus der Katzenvermittlung: Verein A meint: "Als ehemalige Straßenkatze hat sie davon genug und soll in Zukunft nur noch in der Wohnung leben". Verein B dagegen: ""Als ehemalige Straßenkatze ist sie Freigang gewohnt und soll auch weiterhin welchen bekommen".
Ob dasselbe Tier Wohnungskatze oder Freigänger wird, hängt als ganz davon ab, an welchen Verein es gerät.