Hallo zusammen,
ich wollte eigentlich keinen neuen Thread aufmachen, finde aber keine Art Sammelthread dafür ![verlegen :tropf:](https://www.dogforum.de/images/smilies/icon_verlegen.gif)
Unser Hund humpelt vorne links seit gestern Nacht extrem nach dem Aufstehen.
Es folgt eine Vorgeschichte, bzw. alles was mir zu diesem Thema Belastung, Gangbild etc einfällt.
Zum aktuten Humpeln am besten in die letzten Absätze springen.
Wir haben einen Collie-Rüden, ca. 17 Monate alt, ca.61cm groß, ca. 25kg schwer (kein Übergewicht). Kommt aus der VDH-Zucht und Eltern HD-A, also HD-frei. Ist vielleicht ein bisschen schnell gewachsen. Aber ich kann das nicht so gut einschätzen. Es ist unser 1. Welpe gewesen und er war jeden Tag um uns rum, so dass Veränderungen uns nicht so aufgefallen sind. Von anderen hat man immer gehört: "Oh der ist ja groß geworden" oder "Der ist ja schnell gewachsen. Aber wer hört das nicht, von Leuten, die die Welpen nicht regelmäßig sehen?
Als Welpe bis zu einem Jahr zu 90% peinlichst an die 5-Minuten-Regel gehalten. Die restlichen 10% waren wir zwar von der Zeit insgesamt drüber, aber da dann immer mit Pausen. Aber auch erst mehr als er in Richtung 1 Jahr ging. Und allgemein läuft er hier sowieso (fast) immer ohne Leine gemütlich hier auf dem Land. Danach waren wir dann aber auch mal 2 Stunden am Stück (ohne Pause) spazieren ohne Leine zum Großteil. Spazieren aktuell immer zwischen 2-4h pro Tag je nach Wochentag und -ende usw, z.B. also z.B. Morgens 30-45 Min, Mittags 1h, spät Nachmittags / Abends 1h, Abends / Nachts 20-30 Min. Oder am Wochenende auch mal 2h Mittags und dafür nur 3x mal Tag raus. Es varriert, aber pendelt sich fast immer gleich ein in der Gesamtzeit.
Wir haben allerdings wohl den Fehler im Nachhinein gemacht, dass wir mit ihm Wurfspiele und Zerrspiele betrieben haben. Nun nicht Stunden lang, er ist auch kein Junkie, aber schon ein paar Minuten (mit Zerren, hinterherrennen, wegrennen, werfen, Zerren usw.) manchmal bzw. 5-6 Würfe nacheinander. Eigentlich haben wir darauf geachtet, dass es nicht zu viel ist (hatten wir gedacht). Aber vielleicht war es denn nun doch zu viel, wenn man liesst, dass das gar nicht gemacht werden soll.
Wir sind nun auch auf Suchspiele umgestiegen.
Er läuft im Passgang, wenn er langsam läuft und hat instabile Hinterläufe. Aus diesem Grund hatten wir am Freitag einen Termin bei der Hundephysio bzw. Osteopathie.
Dabei wurde bestätigt, dass sein Gangbild nicht gut sei und er extrem mit dem Popo wackelt (wir dachten immer das sei Collietypisch). Zudem hat er extreme Vorderbeinmuskulatur und hinten eine schwache Muskulatur. Auch knackst es bei ihm seit einigen Tagen wenn er aufsteht (wo genau, weiß ich aber nicht). Abundan schleift er auch ein wenig mit der Hinterhand auf dem Boden.
Er hat noch ein paar Anzeichen, die daraufhin deuten ihn dringlichst auf HD zu röntgen. Das wurde uns beim Termin auch dringlichst geraten. Hatten wir sowieso vor, ich wollte nur diesen Termin abwarten.
Auch wurde uns dazu geraten neben HD auch den Rücken / Wirbelsäule zu röntgen.
Geplant war nach dem Termin direkt am Montag beim TA anzurufen und einen Termin dafür zu machen.
Neben dem Röntgen sollten wir Übungen zum Muskelaufbau hinten machen.
Wir füttern ihn schon immer und aktuell 3x täglich.
Sein Welpenfutter war ACANA Puppy und Junior. Hatte er u.a. bei der Züchterin bekommen und wurde uns weiter empfohlen.
Protein 33%, Fett 20%, Rohasche 7%, Rohfaser 5%, Moisture 12%, Kalzium 1.5%, Phosphor 1.1%, Omega-6 2.7%, Omega-1%, DHA 0.3%, EPA 0.3%, Glukosamin 1400mg/kg, Chondroitin 900mg/kg
Ab ca. 10 bis 11 Monaten haben wir langsam angefangen ihn auf Wolfsblut wild duck adult umzustellen.
Allerdings nicht sofort direkt, sondern mit der Zeit immer mehr. Z.B ersten Tage zum Abendessen die Hälfte ACANA mit Wolfsblut, dann irgndwann Hälfte/Hälfte pro Tag, dann nur noch Frühstück mit Acana usw.
Dann hatte ich blöderweise noch den Sack ACANA leer machen wollen und gegen Ende / bis vor einigen Wochen gab es dann mal insgesamt 20g oder 30g noch ACANA pro Tag. Oder als Trainingsleckerlie. Die Hauptfüterung war aber schon seit Monaten Wolfsblut.
Vielleicht war das keine gute Idee und ich hätte viel früher damit komplett aufhören sollen. Ich habe den Sack auch nicht mehr leerbekommen und hab fast 2kg am Wochenende weggeschmissen endgültig.
Vielleicht haben wir also etwas durch die Spiele und dem Futter begünstigt, was niemand von uns möchte. ![verzweifelt :verzweifelt:](https://www.dogforum.de/images/smilies/icon_verzweifelt.gif)
Gestern Nacht 15 Minuten nach dem Abendspaziergang (wir hatten etwas getobt noch danach, aber drinnen) fing er plötzlich an zu humpeln nach dem Aufstehen, an der linken Vorderhand. Ich hatte es aber nur im Augenwinkel bemerkt und nach 1-2 Schritten lief er schon wieder ganz normal. Ich war mir also nicht mal mehr sicher ob, er gehumpelt ist.
Heute Morgen haben wir es denn richtig stark bemerkt. Er ist extrem gehumpelt vorne links. Wollte den Fuß gar nicht aufsetzen. Sobald er aber ein bisschen geht, geht er immer normaler.
Ich habe sofort seine Pfoten abgesucht mit Taschenlampe, aber ich kann nichts finden. Auch auf Druck auf die Ballen oder Krallen reagiert er nicht wirklich.
Heute ist Sonntag, also 1.Notdienst (TA) angerufen: "Vorab-AB: Wir behandeln nur Notfälle bei denen es um Leben geht" also aufgelegt bevor jemand ran ging und 2.Notdienst (eine Art Tierklinik) angerufen.
Der 2.Notdienst hat gesagt, dass er heute keine Diagnostik macht. Meine Parnterin hatte Novalgin zu Hause und der TA meinte, wir sollen ihm 25 Tropfen (1 Tropfen / Gewicht) geben und dann würde es wohl innerhalb der nächsten 30 Minuten besser werden. Sinngemäß also auch, dass wir mal heute am Besten zu hause bleiben.
Er hat nun also 25 Tropfen Novalgin bekommen heute Vormittag. Es wurde aber nicht besser im Prinzip. Nach dem Aufstehen humpelt er extrem, will die Pfote nicht aufsetzen. Nachdem er jedoch einige Schritte gegangen ist, läuft er fast wieder ganz rund. Da wir ja trotzdem rausmüssen, wenn auch eine Mini-Runde mit Leine, auch da läuft er ganz normal. Er will sogar drinnen spielen. Auch draußen wollte er es. Das war aber auch schon vor dme Novalgin im Prinzip so.
Tja nun bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als den morgigen Tag abzuwarten und dann zum TA zu fahren und ihn mindestens bis dahin zu schonen.
Nun hatte er ja in den letzten Tagen eher Probleme mit seinen Hinterläufen, hat sich über das HD- und Rückenröntgen Gedanken gemacht bzw. es vorbereitet und nun macht plötzlich die Vorderhand auch Probleme?
Vielleicht hängt das zusammen? Vielleicht sind es unabhängige Dinge voneinander?
Das HD-Röntgen hatte für mich bisher höchste Prio, aber durch das aktute Vorderbein-Problem ist das wohl nun erst mal wichtiger?
Es ist einfach zum k....![mute :mute:](https://www.dogforum.de/images/smilies/icon_stumm.gif)
Wir werden es wohl mit dem TA besprechen müssen.
Sorry für den langen Post.