Beiträge von Boerkur

    Magst du mal ein bisschen erzählen, wie der Aufbau bei euch besser geklappt hat, was anders war?

    Der Knirps ist ja erst 14 Wochen alt.

    Also so viel ist da halt noch nicht passiert.


    Und von der Beschreibung her, passt es auch nicht auf deine Hündin. Ich habe "einfach" meine Erwartungen runtergeschraubt, die Einheiten deutlich gekürzt, eher geshapt als gelockt und wenig für Futter arbeiten lassen.


    Ich habe/hatte aber auch keinen Zweifel dass der Hund sich für den Dienst eignen wird, ich hatte mir nur einen anderen Typ erhofft.

    Hunde können unfassbar teuer werden und leider rettet einen da auch ein nicht unbedingt eine Versicherung. Alleine wenn man gekündigt wird oder es eben doch nicht abgedeckt ist.

    Auch Trainingsstunden können ganz schön ins Geld gehen, gerade wenn man eh schon kalkulieren muss.


    Hunde zählen nicht zu den Kleintieren.



    Vllt könnt ihr erstmal gemeinsam Gassigänger werden? Das geht bei uns in der Region ziemlich unkompliziert

    Hallo,

    Ich finde ja gerade die Malis sind extrem verschieden je nach Land/Linie/Zuchtziel.

    Mein ehemaliger DH kam sehr viel über belgisch Ring Linien, die Abstammung des Nachfolger ist sehr KNPV lastig. Und für mich ist das aktuell auch eine sehr große Umstellung, vom Handling aber eben auch vom Trainingsaufbau. Ich gehe meinem Trainingsumfeld aktuell wahrscheinlich auch hart auf die Nerven, mit meinem Rumgenörgel. Aber wir passen uns an und ich bin mir sehr sicher, dass der Nachfolger zwar sehr anders ist, aber einen ebenso guten Job machen wird.


    Wie sicher bist du dir denn, dass der Hund nicht "einfach nur" eine andere Art des Aufbau benötigt? Hilft dir leider nicht, wenn du nicht die Möglichkeit hast, dass Training anzupassen. Kannst du dir unvoreingenommene Leute von extern dazu holen, die auf euch als Team mal schauen?

    Da mir drei von vier Hunden entführt wurden, ist nur der große Mali dabei^^


    [Externes Medium: https://youtu.be/pmdi83p2Ql4]


    Ich bin mir nicht sicher, ob er es bis zum Ende des Zeitraumes nur auf Wortsignal schafft, aber das Handzeichen bekomme ich sicher noch etwas subtiler hin.



    Ich habe ihn am Anfang aus dem Platz ins Steh gebracht und dann dafür am Boden belohnt. So ist dann das Platzangebot von ihm immer weniger geworden.

    Ich nehme wenn es geht auch immer Maulkorb, tlw. in Kombi mit Body.

    Alternativ gibt es so riesige weiche Ringe aus Schaumstoff (nicht diese aufblasbaren), mit denen mein Mali wesentlich besser klarkommt als mit dem Trichter.

    Ich bin bei meinen Belgiern rückwärts gegangen (allerdings keine Groenendael).

    Sprich ich hab geschaut, welche Hunde mir gefallen, Abstammung rausgesucht und dann auf workingdog die Abstammung nachverfolgt.

    Insgesamt sind dann hier drei ohne FCI Papiere und einer mit VDH Papieren eingezogen.


    Ich würde mir überlegen was mir persönlich sehr wichtig ist und durch Zucht und Linie maßgeblich beeinflusst wird (bei mir war das zB Griffverhalten und Nervenstärke) und dann da entsprechend Deutschlandweit und in den angrenzenden Nachbarländern geschaut.

    Arbeitsbedingt habe ich da einiges an Hunden die letzten Jahre gesehen und bis jetzt am meisten überzeugt haben mich die Labbis aus entsprechenden Linien. Mega Leistungen, man muss schauen, dass man jemanden findet der dich da mit der Zucht wirklich gut auskennt und einen diesbezüglich berät.


    Working Cocker und Working Spaniel haben auch immer mit sehr guten Leistungen überzeugt. Man muss mit der wuseligen Art aber umgehen können und auch einen Ausbilder finden, der mit den Veranlagungen der Hunde arbeitet und nicht dagegen.


    Will man das Ganze nur nebenbei betreiben, würde ich keinen Hund aus einer AL nehmen.

    Ausbildung:

    - Wie seid ihr Hundetrainer geworden, durch eine Ausbildung (ich bin mir bewusst, dass es eine Ausbildung ohne "Abschluss" ist und ich den §11 benötige, sollte ich gewerblich tätig sein) oder Weiterbildungen durch Seminare?

    - Könnt ihr hier etwas empfehlen, Ausbildungs- und/oder Seminartechnisch?

    Ich stehe zwischen der Entscheidung Ziemer und Falke oder KynoLogisch -> hat hier zufällig jemand Erfahrungswerte?

    Ich habe meine Fortbildungen, Abreitszeugnisse und meinen Hauptberuf angegeben und dann nach einigem hin und her, die Erlaubnis vom VetAmt bekommen.

    Viele Hundeschulen bei uns haben Trainer die bei Ziemer und Falke waren, die Anerkennung durch das VetAmt ist dann sehe unkompliziert. Grundsätzlich finde ich reicht eine reine Ausbildung nie aus.


    Ich bin Angestellte und mache das ganze Nebenberuflich. Selbstständig wäre mir das zuviel Schreibkram, da würde ich mir dann lieber einen anderen Nebenjob suchen. Hauptberuflich hätte ich die Befürchtung das es mir den Spaß an der Sache nimmt, weil es dann halt wirklich meine Existenz ist. So bin ich flexibel und entspannt in allen Bereichen.

    Die Hundeschule in der ich arbeite ist recht breit aufgestellt.


    Zukunftsaussichten & Ratschläge:

    - Wie schätzt ihr persönlich den Markt und die Zukunftsaussichten ein?

    - Was würdet ihr ggf. anders machen, wenn ihr nochmal neu starten würdet oder was würdet ihr mir als Tipps mit auf den Weg geben?

    Ein echter Mehrwert sein. Und sich darüber klar werden, dass gerade in der Selbständigkeit Buchhaltung, Orga und Co ein riesen Zeitfresser ist.

    Ich hab für den awelpen tatsächlich gar nichts gekauft, außer Futter 🫣


    Da hier aber Hunde in verschiedener Größe wohnen, trägt Welpie den Bademantel von meinem kleinen Mix😂


    Geschirre fliegen hier zu Hauf rum und als Spilie standen hier immer PET Flaschen hoch im Kurs