Beiträge von BettiFromDaBlock

    Mir war das zu riskant. Die Wirkung hält ja ewig, da fände ich NexGard als bessere Wahl. Aber selbst das habe ich mich nicht mehr getraut. Nicht jede chronische Pankreatitis ist gleich, also weiß nicht, ob dir das jemand beantworten kann.


    Hier funktioniert Advantix Spot-On gut. Falls eine Reaktion auftritt, kann man es zumindest abwaschen.

    Die Frage ist halt, warum du dir / deiner Fam und dem Hund die Chance des Scheiterns so groß machen willst? Du kannst auch einem "lokalem" Hund gut tun.


    Als ich meine Hündin aus dem TH holte, war sie fix und fertig von dem Stress dort. Dort zu sein ist, trotz Mühe der Mitarbeiter, ganz bestimmt kein Paradies.


    Es ist auch egal mit welchen Eigenschaften du denkst umgehen zu können. Jeder wird etwas mitbringen, dass dir richtig etwas abverlangt. Und Tierarztkosten werden nicht wenig werden. Ich zahle mehr als 100€ im Monat. Gerade durch Stress, die Zwinger, andere Hunde, Verletzungen, der Transport, usw kommen da schnell chronische Erkrankungen und Ernährungsspecial Effects zusammen.


    Für den ersten Hund würde ich es mir leichter machen. Danach kannst du mit souveränem Ersthund ja weitere Hunde aufnehmen.

    Bist du bereit einen Hund aufzunehmen, der ggf kein Leben in der Wohnung kennt oder erträgt? Ich denke, deine Ansprüche sind für eine Auslandsadaption viel zu hoch.


    Gerade das Thema Gesundheit springt ins Auge. Ausland, da gibt es die Option von Mittelmeerkrankheiten, ... dazu werden die Hunde in den Tötungsstationen nicht so ernährt/bewegt, dass da nicht langfristige körperliche Schäden entstanden sind. Das kann dir keiner garantieren....


    Aggressionen sind Teil der normalen hündischen Kommunikation. Es ist dein Job, das zu managen. Es kann auch immer sein, dass ein Hund im Zwinger mit anderen verträglich ist bzw die Backen zusammenhält / verängstigt ist. Aber dann hier in Alleinhaltung einen anderen Charakter zeigt.


    Deine Ansprüche sind für eine blinde Adoption wirklich sehr hoch.


    Manche Tierheime holen Hunde aus den Tötungsstationen und die können die Hunde erstmal einschätzen und du kannst da eher was passenderes finden.

    Der Hund ist jetzt seit sechs Monaten bei dir. Wahrscheinlich war er anfangs einfach überwältigt und hat sich deshalb stark an dir orientiert. Möglicherweise wurde er dadurch auch zu schnell mit einer reizintensiven Umgebung konfrontiert. Er schien ja anfangs freundlich. Jetzt wirkt er in deinem Text überdreht und völlig überfordert. Dadurch auch unfähig zu lernen. (So schnell würde ich dir Methoden, die du probierst nicht durchwechseln)


    Euer Tagesablauf wäre wirklich wichtig. Hat der Hund überhaupt die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und entspannte Momente zu erleben? Kann er sich irgendwo wirklich entspannen?


    Hast du mal nachts oder sehr früh morgens einen Spaziergang ausprobiert? Ist es dann besser?


    Könnte es an der falschen Umgebung liegen? Ja sicher, aber auch der Umgang mit ihm kann eine Rolle spielen.


    Ich hatte selbst einen Hund, der aus Panik um sich biss, wenn ein Blatt fiel oder ein Auto vorbeifuhr. Genau deshalb bin ich damals hier im Forum gelandet. Es wird dazu unzählige Meinungen geben.

    Am Ende war entscheidend, wie weit ich bereit war, mich den Bedürfnissen meines Hundes anzupassen und mein Leben entsprechend umzustellen – und natürlich, wie groß die körperliche Gefahr für mich und andere war.


    Wir gehen bis heute um 5 Uhr morgens unsere große Runde. Gerade am Wochenende ist das in der Stadt die reizfreie Zeit schlechthin. Routinen dürfen nicht gebrochen werden... Nach Jahren wurde es viiiel besser, aber unser Leben folgt immer noch einem antizyklischen Rhythmus zur Stadt.


    Ich kann deinen emotionalen Tumult verstehen. Und auch das Forum kann da wirklich helfen. Versuch offen zu sein. Und versuche die guten Dinge an deinem Hund zu sehen. Euren Fortschritten. Aber sichere dich und andere. Vielleicht wäre ein Maulkorb keine schlechte Idee.


    Edit. Und nein, mein Leben ist nicht so wie vorher. Auch Freunde habe ich verloren. Dafür habe ich ganz andere neue Dinge gefunden.

    Die Hunde, die freilaufen im Straßenverkehr gibt es auch hier. Aber diese Wahrnehmung ist selektiv, weil die Hunde, die das nicht können oder Probleme entwickeln an anderen Stellen/Zeiten spazieren gehen.


    Bei meinen Freunden in Amsterdam sehe ich keinen großen Unterschied in der Hundehaltung. :denker: