Beiträge von Yumimaru

    Ich werde öfter mal gefragt, ob sie ein Elo oder Eurasier ist :ka:.

    Vorgestern wurde ich aber im Vorbeigehen gefragt, ob man Yuma streicheln dürfte, denn man hätte ja selbst einen "Halbwolf" zu Hause und daher würde sie kein Problem damit haben, wenn er sie anfassen möchte.
    Ja. Ach so.

    Aber wenigstens hat er vorher gefragt.

    Ich hab letztens spontan, weil ich eh gerade im Fressnapf war, so ein Zeckenhalsband auf "Margosa" Basis gekauft.
    War jetzt preislich kein großer Verlust, daher hab ich's einfach mal mitgenommen, ohne große Hoffnung, dass Yuma damit zeckenfrei bleibt.
    Tatsächlich hatte sie danach noch eine - wir sind direkt nach dem Fressnapf-Besuch durch Wildwuchs am Kanal gestreift - aber seitdem gar nichts mehr. Im Wasser waren wir damit nicht, allein schon aus dem Grund, dass es sich hier um ein Biozid handelt (Yuma nutzt Gewässer aber eh nur als riesigen Trinknapf, geht also bis maximal zum Bauch rein).
    Vielleicht hilft es ja tatsächlich, oder es waren seitdem keine Zecken mehr in irgendwelchen hohen Gräsern. Wer weiß. Soll mir recht sein :ka:


    Hat die sonst schonmal jemand ausprobiert? Oder sollte man vielleicht sogar auf diese Biozid-Zeckenmittel komplett verzichten?
    Ich hab da jetzt nichts allgemeingültiges im Internet gefunden. Dem Hund geht's gut.
    Ich möchte mir jetzt unseren Placebo-Effekt nicht kaputt machen, aber vielleicht ist es ja bei dem ein oder anderen Hund echt ne Wunderwaffe :ugly:.

    Ich steige aus Interesse kurz auf den OT ein :ops::


    Natürlich muss man auch hier gucken dass der Hund nicht z.B. jahre lang an der Kette lebte - das ist targisch - aber als Anfängerhund auch gänzlich ungeeignet.

    Auch das nicht zwingend - in unserem Fall (fünf Jahre Kette, Ungarn) ist die Hündin absolut anfängertauglich.
    Aber da das ja hier des öfteren mal erwähnt wird: vielleicht ändert sie sich auch nochmal komplett im kommenden Monat. Dann ist sie 6 Monate bei uns =) - ich halte euch alle auf dem Laufenden.

    Eine kurze Recherche ergibt genau EINE deutsche „Züchter“-Homepage. Ganz toll gestaltet :hust: .
    Und ein „Mini-Labrador“ ist natürlich eine Hybridzüchtung aus Labrador und Amerikanischem Cockerspaniel.


    Ja. Gut, dass diese Familie sich für ausschließlich diese „Rasse“ zu interessieren scheint, denn das wäre auch meine erste und einzige Idee für einen potentiellen Familienhund gewesen :klugscheisser:

    Zitat von der Seite:
    " Wir züchten F1B medium Labradoodle aber mit einer Lagotto Romagnolo Hündin anstatt einer Pudelhündin"


    Also ist für einen Doodle nicht mal ein Pudel nötig! Skandal! :ugly:


    Übrigens sehr amüsanter Thread, lese gerne mit :D


    edit: squirrel88 war schneller mit der Aufdeckung des Skandals :)

    Interessantes Thema - wobei ich auch sagen muss, dass es für mich - ohne dich oder deine Situation zu kennen, aber in einem solchen Forum ist ja eigentlich logisch, dass man nur aus der Ferne beurteilt :) - ein wenig so klingt, als bräuchtest du eine Rechtfertigung, einen Hund haben zu wollen/dürfen/können.

    Ich habe keine diagnostizierte psychische Krankheit oder Behinderung. Meine Familie hat seit ich klein bin bei mir Asperger- Autismus vermutet, ich bin mir mittlerweile auch sehr sicher. Da es allerdings wohl sehr kompliziert sein kann eine Diagnose zu bekommen und ich diese bisher für nichts benötigt habe, habe ich auch nie eine bekommen. Mein Hausarzt (der auch Psychologie studiert hat) hat mir zumindest geraten mich für meine Angstprobleme behandeln zu lassen, der ist mittlerweile leider verstorben und hat mir blöderweise auch nichts Schriftliches gegeben.

    Wenn ich mal aus dem Nähkästchen plaudern darf: ich habe - wie anscheinend auch einige andere User hier - diagnostizierte psychische "Einschränkungen". Unter anderem auch Angststörungen, in Kombination mit starker Derealisation (24/7 seit frühester Jugend) und Depersonalisation - Damit geht einher, sich selbst als sehr ungewöhnlich im Bezug auf andere Menschen wahrzunehmen. Vor der Diagnose habe ich ab und an gedacht, ich würde im wahrsten Sinne des Wortes "verrückt werden", habe aufgrund von Büchern und allgemeinen Meinungen aber auch etwas in Richtung Asperger vermutet.
    Eine genaue Diagnose zu bekommen (übrigens hatte ich keinen Hausarzt, hab Therapeut XY angeschrieben und mir nach einem Erstgespräch dort einen Schein von irgendeinem Allgemeinmediziner für eine Verhaltenstherapie geben lassen) hat mir persönlich sehr geholfen, bestimmte Ängste im Bezug auf soziale Interaktion zu akzeptieren und mit ihnen zu leben - dadurch fällt mir heute deutlich leichter und der Stresspegel bei "normalen, alltäglichen" Dingen ist enorm gesunken.
    Das nur als kurze Anekdote, wie hilfreich eine Therapie sein kann, auch wenn man der Meinung ist, diese "für nichts zu benötigen".


    Meine Überlegung beim Thema Hund ging auch eher in die Richtung, die hier nun öfter erwähnt wurde:
    Komme ich damit klar, mit einem Hund öfter angesprochen zu werden? Halte ich die nahezu unvermeidbare "aufgezwungene Interaktion" mit anderen Hundehaltern / Tierarzt / evtl. Trainern usw. aus? Inwiefern werden Stimmungen auf meinen Hund übertragen und kann ich selbstbewusst genug auftreten, um dem Hund Sicherheit zu vermitteln?
    Das Thema bin ich auch zusammen mit dem Therapeuten durchgegangen, das kann auch nicht schaden =) .


    Ich kann sagen, dass ich mich mit meiner Hündin (übrigens erwachsen aus dem Tierschutz übernommen), meist.. gut ausgelastet fühle. Ich kann auch dem Post zustimmen, dass der Hund den Tag strukturiert und er einem oft einfach nicht die Wahl lässt, bestimmte Situationen zu vermeiden. Auch ist es natürlich schön, eine emotionale "Stütze" zu haben - allerdings sehe ich diesen Aspekt im Bezug auf eigene psychische Probleme auch nicht an erster Stelle, wenn es um die Entscheidung für einen Hund geht.


    An überstandenen Herausforderungen wächst man gezwungenermaßen, diese bringt ein Hund - vor allem mMn für labile Menschen - nun einmal mit.
    Nach dem Motto "Alles ist ein Alptraum und nur ein Hund kann etwas Erleichterung in mein Leben bringen", funktioniert das Zusammenleben mMn nicht. Ohne das nun auf dich zu beziehen, liebe TE. Ich schweife einfach zu gerne ab.
    Vorausgesetzt man möchte also an sich und seinen (psychischen) Problemen arbeiten und wachsen, sehe ich in einem Hund schon eine Hilfe.


    Ich hoffe ich hab mich jetzt nicht wieder verformuliert und die Hälfte vergessen .