Unser großes "Projekt" für 2022 ist das Entgruseln der Badewanne bzw. entspanntes sich-waschen-lassen.
Davon abgesehen gibts keine große Planung. Weiter Hunde- und Menschenfreunde sammeln, bisschen mehr Canicross als letztes Jahr (würde heißen: weniger Verletzungen bei Mensch und Hund in diesem Jahr, das wär schon fein), mehr Wanderungen und ganz vielleicht ja auch ein echter Urlaub irgendwo im Nirgendwo...
Ich bin morgen auch mit dabei, Kamera kommt auch mit, das Wetter sieht ja eigentlich sehr gut aus (also, sehr gut = nur wenig Regen. Man wird ja bescheiden )
Dem Mann und mir wars so ganz ohne Kekse doch ein bisschen unweihnachtlich, also haben wir gestern und heute Vormittag schnell ein bissi was gebacken (nur die Vanillekipferl sind von meiner Oma, die wollte sie eigentlich wegschmeißen, weil sie ihr nicht gelungen sind ).
Nussecken, Nussbusserl, Zuckerräder, Marzipan-Krokant-Stangerl, Kokosbusserl, Pistazienherzen und Kokoskugerl
Sieht ja gerade so aus, als ob alle immer Zeit haben
Ich freu mich jetzt schon.
Und frag mal vorsichtig an, ob ich mich bei jemandem aus der Freisinger Gegend mit ins Auto setzen darf, damit ich nicht mit Kamera in den Öffis quer durch München tingeln muss
Es ist doch wirklich wie verhext Herr Hund fällt wieder aus, weil der Depp sich mit zwei HSH-Mixen anlegen musste und ordentlich einstecken durfte. Mal schauen, ob er nach den Feiertagen wieder rund läuft, auf jeden Fall muss er aber, bevor er wieder ins Geschirr kommt, zur Physio.
Meine Motivation, alleine laufen zu gehen, hält sich zwar in Grenzen, ist aber immerhin vorhanden. So ein paar gemütliche 5km Runden vor dem Jahreswechsel könnte ich mir schon gut vorstellen...
Die Starnberger-Runde (also die zweite Tour) kenn' ich zum Teil. Da kommt man auch an Carlos Tierheim vorbei und wir waren da am Anfang der gemeinsamen Zeit recht oft unterwegs. Ist schon sehr schön dort, außerhalb der Ortschaften auch sehr einsam, bis auf Tierheim-Hunde ab und an ist dort eigentlich kaum jemand unterwegs (also, war zumindest in Pre-Corona-Zeiten so )
Die zweite Strecke kenn' ich nicht aus Hundehaltersicht, nur westlich der Isar im Forstenrieder Park war ich mit Carlo schon öfter unterwegs (wir haben früher dort in der Nähe gewohnt). Aber ich kann mir vorstellen, dass da an der Isar entlang mehr los ist, als auf der Starnberger Runde (also Radfahrer und Hundemenschen - gut, wies jetzt im Winter aussieht, weiß ich nicht, aber ich war früher im Sommer dort immer gern mit dem Rad unterwegs und nie allein )
Trab ist bei Carlo immer ein Zeichen von physischer und psychischer Losgelassenheit. Passt er, weiß ich, es zwickt entweder im Rücken oder im Kopf
Durch die Drahtverletzung sind bei ihm ja Rückenmuskulatur und Nerven ziemlich im Mitleidenschaft gezogen worden, aber seit wir laufen, wird alles so viel stabiler. Vor ein paar Wochen ist mir aufgefallen, dass er jetzt, wenn er sich schüttelt, auch mit dem Po wackelt Mein Hund kann sich jetzt komplett von vorne bis hinten durchschütteln, so verrückt!
Und für seinen Kopf ists auch total gut, wenn er so meditativ vor sich hintrabt, sieht man richtig, wie der Stress von ihm abfällt
Wir sind mit Carlo über Weihnachten höchstwahrscheinlich auch daheim, also gleich ums Eck.
Hier bei uns gibt's auch schöne einsame, mehr oder weniger matschige, entspannte Strecken (für jagdlich nicht interessierte Hunde ), aber Hoppalina kennt auch schöne Touren rund um Freising, die für Jagdnasen entspannter sind
Je nachdem, wie viele Hunde und Menschen es so werden, wären wir mit Carlo dabei oder ich komm ohne Hund - meine Kamera wäre aber immer mit am Start